Der weltberühmte Satz des US-amerikanischen Air Force-Ingenieurs Edward A. Murphy: "Alles, was schief gehen kann, wird auch schief gehen." entspricht so oder in abgeschwächter Form der Erfahrung der meisten Menschen. Auch im Forstbetrieb schlägt Murphys Gesetz immer wieder gnadenlos zu. Sei es nun der Käferfraß an der wichtigen Wirtschaftsbaumart, das Schalenwild, welches die kostbare Verjüngung verbeißt oder der Sturm, der die reifen Hauptnutzungsbestände wirft: Krisen im Forstbetrieb lauern sprichwörtlich an jeder Ecke.

Und was hat nun Murphys Gesetz damit zu tun? Die konsequente Schlussfolgerung aus der pessimistischen Systemprognose des Ingenieurs lautet: "Sorge dafür, dass (möglichst) nichts schief gehen kann!"

Diesem Ziel können sich Betriebsleitende mit Hilfe eines professionellen Risiko- und Krisenmanagements nähern. Das nötige Handwerkszeug vermittelt Ihnen das Netzwerk KoNeKKTiW (Kompetenz-Netzwerk Klimawandel, Krisenmanagement und Transformation in Waldökosystemen) in dieser Themensammlung.

Von der Notwendigkeit eines Bewusstseinswandels

Die Herausforderungen in der Waldbewirtschaftung steigen täglich. Angetrieben durch den Klimawandel und die wachsenden Ansprüche der Politik und Bevölkerung wird die Entwicklung einer "Risikokultur" in den Forstbetrieben immer wichtiger. Damit ist gemeint, dass das Forstpersonal sensibilisiert ist im Umgang mit betrieblichen Risiken und Krisen.

Unser Appell lautet daher:

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