Die in Nordwestamerika heimische Douglasie wurde 1827 in Europa eingeführt, vor allem wegen ihres Wachstumspotentials und ihrer guten Holzqualität. Seitdem hat sich dieser Nadelbaum zu einer der wichtigsten nicht einheimischen Baumarten in Zentraleuropa entwickelt.

Gepflanzt wurde hauptsächlich die Grüne Douglasie (P. menziesii var. menziesii), auch Küstendouglasie genannt. Diese Provenienz ist besonders geeignet für zentraleuropäische Wälder. Ihre hohen Zuwachsraten, ihr schneller Wundverschluss und die geringe Anzahl assoziierter Krankheiten haben zu ihrer Verbreitung beigetragen. Insgesamt wird von dieser Baumart gesagt, sie sei produktionsstärker, anpassungsfähiger und schadensresistenter als die Fichte.

Doch auch die Douglasie ist nicht vor Krankheiten und Schädlingen gefeit. Bis zum Dickungsalter gilt sie gar als eine der empfindlichsten Baumarten in Europa gegenüber Störungen. Besonders abiotische Einflüsse wie hohe Luftfeuchte und Staunässe wirken sich negativ aus. Aber auch Wildschäden, Pilze oder Insekten können Probleme verursachen. Im Baum- und Altholz zeigt die Douglasie hingegen kaum Anfälligkeiten gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Wild

Eingeführte Baumarten wie die Douglasie üben für das Wild einen grossen Reiz aus und sind diesbezüglich in besonderem Mass gefährdet. Am stärksten geschädigt werden Douglasien durch das Schlagen. Dabei entfernen die männlichen Tiere von Rothirschen (Cervus elaphus) und Rehen (Capreolus capreolus), wie auch von Sikahirschen (Cervus nippon) den Bast von ihrem neu gebildeten Geweih, indem sie es an Douglasien im Dickungsalter schlagen und so ihr Revier markieren. Die Douglasienrinde wird dabei zerfetzt.

Verbissen wird die Douglasie vorwiegend im Winter. Ihre Beliebtheit und der resultierende Zuwachsverlust sind etwas geringer als bei der Weisstanne. Wiederholter Gipfeltriebverbiss verursacht jedoch auch bei ihr dauerhafte Qualitätseinbussen. Vor allem bei gepflanzten Bäumen sind solche bedeutend, da es sich um Einzelinvestitionen handelt.

Rot- und Sikahirsch beschädigen Douglasien im Stangenholzalter zudem durch Schälen. Die Gefährdung ist weniger bedeutend als bei der Fichte und auch der Gefährdungszeitraum ist kürzer, weil die Douglasienrinde früher verborkt. Die Qualitätseinbussen sind gering, denn die Douglasie vermag solche Wunden relativ gut auszuheilen. Schäden sind vom Jungwuchs bis zum Stangenholz bedeutend, vor allem im Alter zwischen 8 bis 25 Jahren.

Beim Schwarzwild (Sus scrofa) ist die Douglasie als Malbaum beliebt. Das sind Bäume, an denen sich die Wildschweine scheuern. Besonders stark angegangene Bäume fallen aus. Das Phänomen tritt hauptsächlich in der Umgebung von Kirrungen auf. Auch kleinere Tiere interessieren sich für die Douglasie: Die Rötelmaus (Clethrionomys glareolus) befrisst ab dem Spätsommer Knospen und Triebe. Der Schaden wird jedoch meist erst im Spätherbst bemerkt, wenn die Rinde an den Astquirlen plätzeweise benagt ist und durch die helle Farbe besonders auffällt.

Schutzmassnahmen gegen Wild umfassen den mechanischen Einzelschutz, beispielsweise die Anbringung einer Drahthose, oder die Umzäunung. Die üblichen Mittel gegen das Schälen wie Polynet oder die chemische Abwehr mit quarzsandhaltigen Streichmitteln bieten bei der Douglasie keinen ausreichenden Schutz. Gegen das Schlagen sind Schälschutzmassnahmen zudem wirkungslos. Um den Stamm gegen Schlagschäden zu schützen, kann ein zwei Meter hohes Drahtgitter mit etwas Abstand um den Baum gelegt und an einem Pfahl befestigt werden.

Pilze

Pilze stellen eine bedeutende Waldschutzproblematik bei der Douglasie dar.  Zu den wichtigsten Pilzschädlingen gehören Schüttepilze wie die Russige und die Rostige Douglasienschütte.

Bedeutende Schäden durch die Russige Douglasienschütte (Nothophaeocryptopus gäumannii, syn. Phaeocryptopus gäumannii) treten vor allem in dichten Beständen mit hoher Luftfeuchte auf. In Jahren mit feuchtem Frühsommer sind die Schäden ebenfalls deutlich grösser. Nadeln werden je nach Befallsintensität nach ein bis drei Jahren geschüttet und die Frostresistenz wird reduziert. Die Kombination von Frost und Pilzbefall beschleunigt und intensiviert den Nadelverlust. Die Zuwachseinbussen sind dann beträchtlich. Allerdings führt auch ein heftiger Befall in der Regel nicht zum Tod des Baumes. Bei starkem Schüttebefall über mehrere Jahre treten jedoch Sekundärschäden durch den dunklen Hallimasch (Armillaria ostoyae) oder Insekten wie den Kupferstecher (Pityogenes chalcographus) und den Furchenflügeligen Fichtenborkenkäfer (Pityophthorus pityographus) auf. Auch ein gleichzeitiger Befall mit der Douglasienwolllaus (Gilletteella cooleyi) ist möglich.

Die Rostige Douglasienschütte (Rhabdocline pseudotsugae) führt häufig zum Absterben des Baumes. Im Vergleich mit der Russigen Douglasienschütte läuft die Erkrankung viel schneller und intensiver ab. Die bei uns häufigste Douglasienvarietät (Pseudotsuga menziesii var. menziesii) zeigt sich jedoch in hohem Masse resistent, wohingegen die Varietäten P. menziesii var. glauca und var. caesia aufgrund ihrer Anfälligkeit nur für den Anbau in eindeutig kontinentalem Klima infrage kommen.

Eine weitere Nadelkrankheit, welche auf der Douglasie auftreten kann, ist die Rotbandkrankheit (Dothistroma sp.). Diese Pilzkrankheit tritt hauptsächlich an Föhre auf und gilt als besonders gefährlicher Schadorganismus. Die Rotbandkrankheit kann auf die Douglasie überspringen, wenn der Befall auf benachbarten Föhren sehr stark ist.

Mögliche Verursacher von Trieberkrankungen an Douglasie sind Allantophomopsiella pseudotsugae (syn. Phacidium coniferarum, Phomopsis pseudotsugae), Botrytis cinerea oder Sirococcus conigenus. Darunter ist A. pseudotsugae, Auslöser der Rindenschildkrankheit der Douglasie, wohl der bedeutendste. Er befällt die Rinde von Zweigen und Stamm, wodurch diese abstirbt. Die Versorgung der höher liegenden Baumpartien wird dadurch unterbrochen, und die Nadeln der nicht mehr versorgten Äste verfärben sich rot, der Wipfel stirbt ab. Der Pilz tritt auf der Rinde verschiedener Nadelhölzer auf, verursacht jedoch nur auf Douglasie und gelegentlich auf Japanlärche Schäden. Junge, durch Frost, Wassermangel, Pflanzschock, Rinden- oder Hagelverletzungen, starke Nadelschütten oder andere Stressfaktoren geschwächte Douglasien sind besonders gefährdet. Die grössten Ausfälle treten häufig im ersten Jahr nach der Pflanzung auf, wenn eine Schwächung durch Wassermangel und Frosttrocknis die Ausbreitung des Pilzes im Gewebe erleichtert.

Die Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea) ist nur bei hoher Luftfeuchtigkeit und Frost schädlich. Der Schaden beschränkt sich meist auf die Nadeln und den noch nicht ausgereiften Maitrieb einzelner Bäume. Das Sirococcus-Triebsterben ist vorwiegend auf der Fichte bekannt, kann jedoch auch die Douglasie betreffen. Die Nadeln junger Triebe sterben ab, die Triebspitzen werden kahl und verbiegen sich mitunter hakenartig.

Der Dunkle Hallimasch (Armillaria ostoyae) ist der bedeutendste Fäuleerreger an der Douglasie. Gerade in Kombination mit einem Befall der Russigen Douglasienschütte ist die Baumart anfällig. Auch hinsichtlich anderer Wurzelfäulen gehört die Douglasie zu den anfälligeren Arten. Ehemals mit Föhren bestockte Flächen auf sandigen Böden sind prädestiniert für eine Infektion mit dem Kiefern-Braunporling (Phaeolus schweinitzii) und dem Wurzelschwamm (Heterobasidion annosum). Die Krause Glucke (Sparassis crispa) verursacht an der Douglasie eine Stockfäule, die jedoch auf die Stammbasis beschränkt bleibt. Auch der Klebrige Hörnling (Calocera viscosa) verursacht Stamm- und Wurzelfäulen, lebt jedoch meist als Saprobiont auf Stümpfen.

Insekten

Während die Douglasie in Nordamerika sehr viele Insektenarten beherbergt, darunter auch diverse mit Schadpotential, ist die Situation in der Schweiz und Europa noch weitgehend unproblematisch. Ausser dem amerikanischen Nutzholzborkenkäfer (Gnathotrichus materiarius), welcher hierzulande seit 1984 gefunden wird und bevorzugt die Waldföhre angeht, ist bislang kein weiterer amerikanischer Borkenkäfer der Douglasie nach Europa eingeschleppt worden. Diverse Insektenarten der Douglasie treten in der Schweiz vor allem in Kombination mit anderen Einflüssen wie Nadelpilzen oder Winterfrostschäden in Erscheinung.

Zu den einheimischen Insekten, welche sich die Douglasie als Wirt erobert haben, gehören unter anderem der Grosse Braune Rüsselkäfer, einheimische Grünrüssler-Arten, der Pinienprozessionsspinner oder der Furchenflügelige Fichtenborkenkäfer.

Die Adulttiere des Grossen Braunen Rüsselkäfers (Hylobius abietis) benagen bei ihrem Reifungsfrass in Bodennähe die Rinde von jungen Stämmchen. Umfasst das pockennarbige Frassbild den ganzen Stamm, stirbt der Jungbaum ab. Da sich die Larven der Käfer in den Wurzeln von frischen Stöcken entwickeln, treten bedeutende Schäden hauptsächlich in grossflächigen Pflanzungen nach Kahlschlag oder Sturmschäden auf.

Manchmal befressen einheimische Grünrüssler-Arten (z.B. Phyllobius spp., Polydrusus spp.), junge Douglasiennadeln. Der Frass an den Trieben gleicht wegen der Braunfärbung des jüngsten Nadeljahrgangs Spätfrostschäden und ist teils auffällig, in der Regel aber unbedeutend. Merkbare Zuwachsverluste treten allenfalls in Pflanzgärten auf.

Der Pinienprozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa) kann neben Föhren auch die Douglasie befallen. Betroffen ist die Alpensüdseite, das Wallis und das Genferseegebiet. Ab dem Stangenholzalter können dann in den Kronen die auffälligen, faustgrossen Überwinterungsnester der Raupen beobachtet werden. Der Frass in den Kronen ist jedoch meist unbedeutend und Schäden in der Regel vernachlässigbar, nur an jüngeren Föhren oder in Monokulturen wurden bislang grössere Frassschäden beobachtet. Für die Douglasie könnte der Pinienprozessionsspinner allerdings zu einer ernstzunehmenden Gefahr werden, wenn sich die im Labor festgestellte Vorliebe der Raupen für Douglasiennadeln auf Feldbedingungen übertragen lässt.

Auch Borkenkäfer sind auf Douglasien zu finden. Mit Abstand am häufigsten nistet sich der Furchenflügelige Fichtenborkenkäfer (Pityophthorus pityographus) in vorgeschwächten Jungdouglasien ein und bringt sie so zum Absterben. Erkennbar ist das sternförmige Brutbild dieser kleinen Borkenkäferart an den deutlich in das Splintholz eingetieften Rammelkammern.

Gelegentlich ist der Furchenflügelige Fichtenborkenkäfer auch mit dem Kupferstecher (Pityogenes chalcographus) vergesellschaftet. Teils treten beide Arten auf der gleichen Douglasie auf. Auch andere einheimische Nadelholz-Borkenkäfer sind hin und wieder auf der Douglasie anzutreffen, wobei es sich vor allem um Liegendbefall handelt. In der Schweiz wurden bislang bereits der Buchdrucker (Ips typographus), der Grosse Lärchenborkenkäfer (Ips cembrae), der Gekörnte Fichtenborkenkäfer (Cryphalus abietis), der Gestreifte Nutzholzborkenkäfer (Xyloterus lineatus) und der aus Ostasien eingebürgerte Schwarze Nutzholzborkenkäfer (Xylosandrus germanus) an Douglasie gefunden. Darüber hinaus haben einige weitere einheimische Waldinsekten, vorwiegend Schmetterlinge und Käfer, die Douglasie in Europa als Wirtsbaum entdeckt. Bisher liegen diesbezüglich jedoch keinerlei Schadensmeldungen aus der Schweiz vor.

Einige Insektenarten sind im 19. Jahrhundert mit ihrem Wirtsbaum eingewandert und haben sich hier etabliert. Die Douglasiensamenwespe (Megastigmus spermotrophus) ist ein Beispiel dafür. Anders als in Amerika verursacht die Wespe hier jedoch keine bedeutenden Samenausfälle. Wie in Nordamerika blieb die Wespe der Douglasie treu. Weitere Neuankömmlinge sind die Douglasienwolllaus (Gilletteella cooleyi), die auffällige Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis) und die Amerikanische Douglasiengallmücke (Contarinia pseudotsugae).

Die Douglasienwolllaus saugt gerne an Douglasiennadeln im Jungwuchs- und Dickungsstadium. Diese krümmen und/oder verfärben sich in der Folge und es kommt zu Nadelverlust. In Kombination mit der Russigen Douglasienschütte fällt dieser besonders heftig aus. Die Bäumchen sind danach häufig nicht mehr konkurrenzfähig und gehen ab. Gerne werden sie in dieser Phase auch von kleinen, einheimischen Borkenkäferarten befallen. Gut sichtbar sind die weissen Wachswolle-Ausscheidungen der Douglasienwolllaus.

Die Amerikanische Kiefernwanze wurde Ende der 1990er-Jahre eingeschleppt und hat sich seither sehr rasch vermehrt und ausgebreitet. Sie befällt neben der Douglasie zahlreiche weiteren Koniferen und kann auch bei uns an Zapfen von vielen fremd- und inländischen Nadelbäumen gefunden werden, allerdings sind in der Schweiz bisher keine Schäden an Samen aufgefallen. Seit 2015 ist auch die Amerikanische Douglasiengallmücke in Europa aufgetaucht (Niederlande, Belgien, Frankreich, Deutschland). Die winzigen, orangen Larven fressen im Innern der Nadeln, welche sich in der Folge verformen, austrocknen und absterben. Ein Befall ist in der Regel nicht tödlich, kann aber zusammen mit den oben erwähnten Organismen zu einer zusätzlichen Schwächung der Jungbäume führen.

Abiotische Aspekte

Standortsbedingungen, sowie Herkunft der Provenienz sind wichtige Faktoren, welche die Anfälligkeit der Douglasie auf abiotische Schäden mitbestimmen. Ungeeignete Standorte wie schwere, wechselfeuchte Böden mit einem hohen Ton-, Lehm- oder Kalkgehalt sowie luftfeuchte und frostige Lagen schwächen die Douglasie massiv. Auch Überschwemmungen und Staunässe erträgt sie schlecht.

Die Douglasie ist anfällig auf Wurzelaustrocknung, was insbesondere nach der Pflanzung zu Problemen führen kann. Eine Verjüngung aus Saaten oder Naturverjüngung ist Pflanzungen deshalb vorzuziehen. Auch die Wurzelarchitektur spricht für eine Naturverjüngung. Wenn gepflanzt wird, ist die Pflanzmethode von Bedeutung. Eine Lochpflanzung zieht weniger Folgeschäden, insbesondere durch Wurzelfäulen, nach sich als eine Winkelpflanzung mit der Wiedehopfhaue.

Winter- und Spätfröste verursachen weitere Schäden. Häufig zu beobachten sind Schäden durch Frosttrocknis: direkte Sonneneinstrahlung bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt führen zu einer frühen Öffnung der Spaltöffnungen und zum Beginn der Photosynthese bei gleichzeitig noch gefrorenem Boden. Die folgende Schwächung ermöglicht Sekundärschäden durch andere Organismen. Der Einsatz von geeigneten Provenienzenmit hoher Frosttoleranz erhöht den Pflanzungserfolg im kontinentalen europäischen Klima.

Gegen Dürren ist die Douglasie besser gewappnet. Adulte Douglasien zeigen eine geringere Anfälligkeit auf langanhaltende Sommerdürren verglichen mit Fichte, Buche, Lärche und Waldföhre. Sowohl für das heutige, als auch das künftige Klima scheinen Provenienzen aus den westlichen Cascades (Oregon, USA) und den Küstengebieten von Oregon und Washington geeignet für kontinentaleuropäische Standorte. In der Jugendphase ist die Trockenheitstoleranz der Douglasie jedoch nicht sehr hoch, da sich das Wurzelwerk zuerst horizontal entwickelt.

Das Sturmrisiko von Douglasien ist ein häufig diskutiertes Thema. Albrecht et al. (2013) bewerten die effektive Anfälligkeit auf Sturmschäden bei heutigen Managementpraktiken als gleich hoch wie jene der Fichte. Seine Ergebnisse stehen im Einklang mit Lohmander & Helles (1987), die jedoch auf einen begrenzten Datensatz zu Douglasien hinwiesen. Andere Untersuchungen deuten hingegen darauf hin, dass Douglasien Sturmereignissen besser standhalten als Fichten. Decker (2018) verglich das Windwurfrisiko von Fichte und Douglasie. Seine Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Douglasie bis zu einer Höhe von 30 m sturmfester ist als die Fichte.  Auch Bodeneigenschaften beeinflussten die Sturmfestigkeit: Mit zunehmendem Tonanteil nahm sie für Douglasie zu, während körnigerer Untergrund diese senkte.

Blick in die Zukunft

Die Douglasie zählt zu den besonders interessanten Baumarten hinsichtlich des Klimawandels. Zahlreiche Studien befassen sich mit ihrer Standorttauglichkeit unter zukünftigen Klimabedingungen, jedoch gehen dabei die mit der Douglasie assoziierte Schadorganismen, welche Wuchsleistung und Standortseignung beeinflussen, oft vergessen.

Es ist damit zu rechnen, dass in Zukunft weitere Schadorganismen aus dem Ursprungsgebiet der Douglasie Europa erreichen. Neben bereits eingeschleppten Organismen wie den Nadelschütten oder der Douglasienwolllaus gibt es noch weitere Organismen, deren Einschleppung ein beträchtliches Schadensrisiko birgt. Dazu gehören die nordamerikanischen Pilze Coniferiporia weirii (syn. Phellinus weirii), Coniferiporia sulphurascens (syn. Phellinus sulphurascens), Fusarium circinatum und Leptographium wagneri, die alle Wurzel- und Stockfäuleerreger sind. Ein weiterer Organismus, dessen Einschleppung sich ungünstig auf hiesige Douglasienbestände auswirken würde, ist die Mistel (Arceuthobium douglasii).

Mit dem Klimawandel kann sich zudem das Verhalten einzelner Schaderreger verändern. So wurde im gesamten Verbreitungsgebiet der Douglasie in Österreich eine Zunahme der Douglasienschütten registriert.

 

Die Literaturhinweise finden Sie im ausführlichen Originalartikel (PDF)

 

(TR)