Lebensraum

Brütet in Laub- und Mischwäldern, wobei alte Laubwälder mit Eichen, Hainbuchen, Buchen, Eschen und Ulmen bevorzugt werden. Lebt häufig auch in Parks und grösseren Gärten mit hohen Bäumen, in lichten Auenwäldern, Feldgehölzen sowie in Obstgärten.

Anspruch an Fläche

Dichten in den meisten Gebieten in der Schweiz weit unter 1 Revier/km2.

Nahrung

Überwiegend pflanzlich. Früchte und hartschalige Samen, im Spätwinter und im Frühling auch Knospen. Im Sommer zusätzlich Insekten.

Verhalten

Kleine Brutreviere, oft geselliges bis kolonieartiges Brüten. Im Winter häufig in Gruppen. Hält sich im Sommer vorwiegend im Kronenbereich der Bäume auf und ist daher schwer zu beobachten.

Förderung

  • Fördern von Altholzinseln und Überhältern, Verlängern der Umtriebszeit

Verbreitung in der Schweiz

Vor allem nördlich der Alpen, stellenweise bis zur Laubwaldgrenze. Besiedelt ausser den Tieflagen vom Genfersee bis zum Bodensee auch die Höhen des Randen und den nördlichen Jura. Dringt entlang des Talgrunds in die grösseren Alpentäler vor. Im Tessin und in den Südtälern Graubündens spärlich. Verbreitungsschwerpunkt unterhalb 1000 m.

Wichtigste Merkmale: Oberseite rotbraun, Unterseite zimtbraun. Kehlfleck schwarz. Flügel schwarzweiss gebändert und mit weissen Schulterflecken. Weisse Zeichnung an Flügeln und Schwanz im Flug auffallend. Der mächtige Schnabel im Sommer blaugrau, im Winter hellbeige, beim Weibchen matter.

Grösse und Gewicht: 18 cm, 48–62 g

Ähnliche Arten: Keine

Brutort: Bäume

Gelege: 1(–2) Gelege à 4–6 Eier

Brutdauer: 12 Tage

Nestlingsdauer: 11 Tage

Zugverhalten: Teilzieher; Tagzieher

Bestand in der Schweiz: 4000–8000 Brutpaare

Trend: Bestände stark schwankend

Rote Liste Schweiz: Nicht gefährdet

(TR)