Suche

    
Suche nur in dieser Rubrik

Erweiterte Suche

Kontakt

Dr. Hans-Joachim Klemmt

LWF

Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft

Abt. Boden und Klima
Hans-Carl-von-Carlowitz-Pl. 1
D-85354 Freising

Telefon: +49 (8161) / 71 - 4945
Telefax: +49 (8161) / 71 - 4971

Die waldwissen.net-App!

App Waldwissen

Waldwissen Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie vier, fünf Mal jährlich per E-Mail über spezielle Beiträge und Waldwissen-Aktivitäten. Ihre E-Mail-Adresse wird lediglich zum Zweck der Zustellung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden oder Ihre Einwilligung per E-Mail an uns widerrufen. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise.

Ihr E-Mail*

Artikel

Autor(en): Redaktion waldwissen.net – LWF
Redaktion: LWF, Deutschland
Kommentare: Artikel hat 0 Kommentare
Bewertung: Zu Favoriten Druckansicht 53.3353.3353.3353.3353.33 (131)

LWF-Merkblatt Nr. 27 – Kohlenstoffspeicherung von Bäumen

Kohlenstoffdioxid-Entzug
Abb. 1: Bäume entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas CO2 und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz (Foto: K. Dolenc und P. Maguire, istockphoto.com).

Dass Bäume einen Beitrag zu Klimaschutz leisten ist allgemein bekannt. Oft wird fälschlicherweise vermutet, dass eine Speicherung des CO2 stattfindet. Bäume verwenden jedoch für den Biomasseaufbau im Zuge der Photosynthese lediglich den Kohlenstoff (C) und setzen den Sauerstoff (O2) wieder frei. Daher ist es richtiger von einer C-Bindung und nicht von einer CO2-Bindung zu sprechen. Anhand des C-Gehalts eines Baumes kann man die CO2-Einheiten berechnen, die der Atmosphäre entzogen wurden.

Einfach aber wirkungsvoll

Wie viel genau ein Baum letztendlich zum Klimaschutz beiträgt, bleibt uns oft unbekannt. Dabei beschäftigt sich die Wissenschaft bereits seit Jahren damit. Für den Nichtfachmann sind diese Informationen allerdings unübersichtlich und somit kaum anwendbar. Deshalb wurden im LWF-Merkblatt Nr. 27, basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen, Kennzahlen und einfache Berechnungsmodelle für Wälder entwickelt.

Die Angaben beziehen sich alle auf die aktuell vorhandene, lebende Gesamtbiomasse aller Bäume eines Bestandes bzw. eines einzelnen Baumes inklusive der Wurzeln. Totholz, Verjüngung und Boden sind in Form von allgemeinen Faustzahlen schwierig darzustellen und werden daher nicht berücksichtigt. Da diese Größen erheblich sein können müssen sie aber bei der Gesamtbilanz von Wäldern einbezogen werden.

Für vier Baumarten

Für die Baumarten Fichte, Kiefer, Buche und Eiche gibt es jeweils zwei Tabellen: eine für Einzelbäume und eine zweite für Bestände. Für die Baumarten, die nicht eigens aufgeführt sind, müssen die Tabellen herangezogen werden, die bezüglich wesentlicher Merkmale den dargestellten Bäumen am ähnlichsten sind:

Baumart im Merkblatt gilt auch für
Fichte Tanne, Douglasie
Eiche Esche, Ulme, Robinie
Buche Kirsche, Linde, Kastanie

Die Tafeln bieten Schätzgrößen zur praxisnahen Orientierung. Für genaue Auswertungen sollten die Ausgangsmodelle oder andere geeignete Modelle herangezogen werden. Die Kennwerte beziehen sich auf Waldbäume und sind deshalb für Park- oder Gartenbäume nur bedingt anwendbar.

Mehr im Web

Mehr auf waldwissen.net