Trockenheit

Trockenheit

Die Regulation einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen hängt direkt oder indirekt mit der ausreichenden Wasserversorgung des Baumes zusammen. Waldbauliche Engriffe können in gewissem Maße Schäden verhindern oder begrenzen.

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Ungebetene Säufer: Weiße Mistel und Eichenriemenblume

Im letzten Jahrzehnt häufen sich Beobachtungen des Mistelbefalls an Bäumen. Voraussetzung ist die Schwächung der Wirtspflanzen. Bei höheren Sommertemperaturen und vermehrter Trockenheit müssen wir damit rechnen, dass sich die Mistel weiter ausbreitet.

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Baumartenwahl bei zunehmender Sommertrockenheit

Die prognostizierte zunehmende Sommertrockenheit dürfte den Stress der Waldbäume erhöhen und sie gegenüber Schädlingen und Pathogenen anfälliger machen. Um die Schadenwirkungen zu vermindern, ist die Wahl der auf einem Standort geeigneten Baumarten von grosser Wichtigkeit.

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Nadelverfärbung und -schütte bei Fichten

Die im Herbst 08 häufig zu beobachtenden Nadelverfärbungen hängen vermutlich noch mit der Trockenphase 03/04 zusammen. Für eine erste Einschätzung der Ursachen wurde Zweigmaterial untersucht.

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"...völlig verdorret und zu Grunde gegangen"

Betrachtet man längere Zeiträume, sind extreme Trockenphasen im Forst zwar selten, aber keineswegs "einmalig". Aus den Erfahrungen historischer Trockenereignisse lassen sich eine Reihe von Empfehlungen ableiten, um künftige Trockenjahre besser überstehen zu können.

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Trockenjahre machen sauer

Große Trockenheit kann zu Stickstoffanreicherungen und im Anschluss zu Nitrataustrag und Bodenversauerung führen. Die negativen Effekte sind allerdings im Vergleich zu den direkten Trockenschäden gering.

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Wenn schon im Sommer tonnenweise Blätter fallen

Verfrühter Laubfall und Wurzelschäden durch Trockenstress, zusätzlich starker Fruchtbehang – das Trockenjahr 2003 zehrte an der Substanz der Waldbäume und dürfte auch in den Folgejahren messbare Zuwachsverluste und eine erhöhte Anfälligkeit für Schädlinge mit sich bringen.

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Trockenheit - Ursache für starke Zuwachsverluste?

Zwar deuten schon im Jahr 2003 viele Reaktionen der Waldbäume auf Schäden und Zuwachsminderungen aufgrund des Extremsommers hin, das wahre Ausmaß wird sich aber erst in den Folgejahren zeigen.

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Deutliche Blattverluste bei Eiche und Buche

Bisher ist umstritten, ob und wie stark die Witterung den Kronenzustand beeinflusst. Eine Aufnahme des Kronenzustandes gleich im Anschluss an die extreme Trockenheit 2003 und zusätzlich zur routinemäßigen Aufnahmereihe könnte einen Zusammenhang bestätigen.

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Wie wird die Feuchte der Waldböden ermittelt?

Wenn die Blätter welken, erkennt auch der Laie die Trockenheit im Waldboden. Andere, für die Bäume bedeutsame Veränderungen des Bodenwassergehaltes lassen sich dagegen nur messtechnisch registrieren.

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Der Sommer 2003 grub dem Wald das Wasser ab

Der Trockensommer 2003 zeigte, dass der Begriff "Totwassergrenze" auch buchstäblich verstanden werden kann – Bäume auf Böden, wo diese Grenze erreicht wurde hören auf zu transpirieren und können absterben, wenn die Situation zu lange dauert.

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Rubrikenbild: Friedrich Frühling / pixelio.de