Invasive und neue Arten

Invasive und neue Arten

Als Trittbrettfahrer des internationalen Warenaustauschs und begünstigt durch sich verändernde Umweltbedingungen breiten sich einwandernde Arten manchmal explosiv aus. Diesen Prozess fördern der Klimawandel und anthropogen entstandene Lebensräume.

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Der Violette Knorpelschichtpilz als "Bioherbizid" gegen die Spätblühende Traubenkirsche?

Die Spätblühende Traubenkirsche hat sich in Europa zunehmend ausgebreitet. Sie behindert die Verjüngung heimischer Baumarten. Als umweltverträgliche Alternative zur chemischen Bekämpfung wird der Einsatz des Violetten Knorpelschichtpilzes geprüft.

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Neuartige Krankheiten und Schädlinge an Gehölzen

In der Schweiz treten vermehrt neue Schädlinge und Krankheiten an Gehölzpflanzen auf. Hauptgrund ist die Globalisierung und der damit verbundene weltumspannende Warentransport.

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Zünsler und Pilzkrankheiten des Buchsbaums jetzt auch im Wald

In den letzten zwei Jahrzehnten ist der Buchsbaum zu einer beliebten Garten- und Zierpflanze geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass mit dem häufigen Import des Strauchs auch neue Schädlinge und Krankheiten den Weg zu uns gefunden haben.

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Amerikanisches Grauhörnchen bald auch in der Schweiz?

Seit einiger Zeit breitet sich das Amerikanische Grauhörnchen in Norditalien stark aus. Dieses bedroht die Existenz des Europäischen Eichhörnchens. Und auch der Wald leidet; Schäden entstehen vor allem an Laubbäumen.

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Unkraut vergeht doch

Die "Orchidee des armen Mannes" breitet sich bei uns immer weiter aus. Ob diese invasive Art einen Einfluss auf unsere Waldverjüngung hat und bekämpft werden sollte, wurde in einem mehrjährigen Experiment an verschiedenen Standorten untersucht.

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Spürhunde erschnüffeln fremdländische Schädlinge

Das frühzeitige Auffinden von Bäumen, die von fremdländischen Schadinsekten wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer befallen sind, gestaltet sich sehr schwierig. Künftig können auch Hunde zum Aufspüren dieser Insekten eingesetzt werden.

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Pflanzliche Einwanderer im bewirtschafteten Wald

Zwölf Prozent der in Bayern vorkommenden Pflanzenarten stammen aus fremden Ländern. Im Wald ist der Neophytenanteil deutlich geringer. Aber auch hier gibt es hinsichtlich Verbreitung und Verteilung fremdländischer Pflanzenarten große Unterschiede.

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Unerwünschte Einwanderer in die EU

In den letzten zehn Jahren wurden in der EU mehrere für Bäume relevante Quarantäneschadorganismen festgestellt. Um eine Ausbreitung zu verhindern, ist ein Monitoring dieser Schädlinge absolut notwendig. Fünf Arten werden hier kurz vorgestellt.

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Citrusbockkäfer in Deutschland und Österreich

In Deutschland verkaufte eine große Supermarktkette im Mai 2008 über 100.000 getopfte Fächerahorne, die zum Teil mit dem Citrusbockkäfer befallen waren. Dieselbe Supermarktkette bot solche Pflanzen auch in Österreich an. Im Juni 2009 wurde diese Käferart nun in Hessen festgestellt.

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Die Edelkastanien-Gallwespe hat das Tessin erreicht

Im Mai 2009 wurde im Siedlungsgebiet von Mendrisio (Kanton Tessin) erstmals die ursprünglich aus China stammende Edelkastanien-Gallwespe entdeckt. Die Art gilt als Schädling in Kastanienkulturen und droht sich weiter auszubreiten.

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Rubrikenbild: Ulrich Wasem