Insekten
Großflächige Insektenkalamitäten sind ein Risiko für Forstbetriebe. Aber auch kleinflächig auftretende Entwertungen von Holz summieren sich zu hohen Verlusten. Gegenmaßnahmen sind oft aufwändig und müssen fachkundig eingesetzt werden.
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Neben Buchdrucker gibt es noch viele weitere Insekten, die im Wald spürbare Schäden verursachen. Was tun, wenn Käfer, Raupen oder Läuse im Wald bedrohlich werden?
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Um richtige Überwachungs- und Abwehrmaßnahmen zu ergreifen, sollte man Schadinsekten frühzeitig erkennen und bestimmen. Hier erfahren Sie, wie Sie mit Büchern oder Internetseiten Schadinsekten bestimmen oder wer Ihnen dabei weiterhelfen kann.
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15.05.2012: Die Raupen sind im 3. bzw. im 4. Larvenstadium. Eine Behandlung mit dem Wirkstoff Bacillus thuringiensis wird nicht mehr empfohlen. Der Kontakt mit den Raupen ist zu vermeiden!
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Zwischen Maximal- und Gesamtfangwerten männlicher Nonnenfalter an Lockstoff-Fallen sowie weiblicher Falter an Zählstämmen besteht eine straffe Beziehung. Die saisonalen Falterkontrollen lassen sich damit wesentlich rationalisieren.
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Im Westen Kanadas befällt eine Borkenkäferart die grössten Waldgebiete seit Menschengedenken. Als Grund dafür gelten milde Winter und warme Sommer. Auch in der Schweiz dürften sich wegen der Klimaerwärmung die Probleme mit dem Borkenkäfer verschärfen.
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Umso kürzer das liegen gebliebende Rundholz ist, desto seltener wird es vom Buchdrucker befallen. Stimmt häufig, sollte aber nicht die einzige Maßnahme eines Bekämpfungskonzepts sein.
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Die Europäische Lärche (Larix decidua) zählt in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet zu den Baumarten mit geringem Forstschutzrisiko. Sie ist kaum sturmgefährdet und gilt als schneebruchsicher.
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Der Asiatische Laubholzbockkäfer wurde erstmals in der Schweiz nachgewiesen. Der eingeschleppte Käfer gilt als besonders gefährlicher Schädling. Das Bundesamt für Umwelt BAFU koordiniert zusammen mit dem betroffenen Kanton die Bekämpfung dieses Insekts.
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Das Frühjahr 2011 war optimal für die Entwicklung des Eichen-Prozessionsspinners. Aufgrund des Klimawandels ist es denkbar, dass sich das Insekt im Verbreitungsgebiet der Eiche in Baden-Württemberg langfristig etabliert. (Pfeil: Ei einer Raupenfliege)
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Natürliche Gegenspieler wie parasitisch wirkende Schlupf- und Erzwespen können die Populationsentwicklung von forstlichen Schädlingen beeinflussen. Auf großflächigen Insektizideinsatz kann dann im nordostdeutschen Tiefland kurzfristig verzichtet werden.
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Rubrikenbild: Beat Wermelinger