Pilze und Flechten

Pilze und Flechten

Der Wald ist voller Pilze – auch wenn sie im Verborgenen leben. Viele pflegen als Mykorrhizapilze eine Symbiose mit den Bäumen und erleichtern ihnen die Wasser- und Nährstoffaufnahme. Dafür erhalten sie Zucker und Kohlenhydrate. Andere Pilze zersetzen das Holz oder verursachen Krankheiten an Bäumen. In Verbindung mit Algen bilden sie Flechten. Sie sind aus dem Wald einfach nicht wegzudenken.

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Merkblatt: Hallimasch – Biologie und forstliche Bedeutung

Die Pilzgattung "Hallimasch" umfasst zahlreiche Arten, die sich vorwiegend von totem Holz ernähren und so wesentlich zum Abbau von Wurzelstöcken und anderem Totholz beitragen. Einzelne Arten sind gefürchtete Parasiten, die Fäulen verursachen oder lebende Bäume abtöten können.

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Bestimmungshilfe für Speisepilze

Wie erkenne ich den Violetten Rötel-Ritterling und den Edel-Reizker? Wie unterscheiden sich Parasol und Knollenblätterpilz? Der neue handliche Bestimmungsfächer des Waldforschungszentrums BFW hilft, 80 Speisepilze sicher zu erkennen.

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Eine feine Gesellschaft

Baum und Pilz profitieren gleichermaßen von der "Mykorrhiza", der Lebensgemeinschaft aus Pilzwurzeln (Hyphen) und Baumwurzeln. Die Gemeinschaft dient nicht dem Nährstoffaustausch allein.

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Mykorrhizapilze auf dem Rückzug – was bedeutet das für den Wald?

Resultate einer 32-jährigen Datenreihe aus dem Pilzreservat La Chanéaz zeigen auffällige Veränderungen in der Artenzusammensetzung der Pilzflora. Die Mykorrhizapilze haben im Verhältnis zu den übrigen Waldpilzen deutlich abgenommen.

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Biologische Vielfalt Holz zersetzender Pilze in Naturwaldzellen des Sauerlandes

Seit 1990 werden in nordrhein-westfälischen Naturwaldzellen pilzfloristisch-soziologische Bestandsaufnahmen Holz zersetzender Pilze durchgeführt. 2008 erfolgte eine Erfassung der vorrangig am Holzabbau beteiligten Pilzarten.

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Pilzkartierung Schweiz: welches sind pilzreiche Holzarten?

An Fichten und Buchen wachsen die meisten Pilzarten. Dies zeigt eine Auswertung der nationalen Pilzdatenbank der WSL. Gemessen an der relativen Häufigkeit der einzelnen Baumarten fällt auf, dass die Weichhölzer wie Erlen und die Weiden sehr pilzreich sind.

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Totes Holz – Substrat, auf dem die Pilze wuchern

Bleibt ein geworfener Baumstamm im Wald liegen, durchläuft er eine Reihe von Zersetzungsstadien. Diese wird von einer beeindruckenden Vielfalt pilzlichlicher Bewohner begleitet. Mit mehr als 250 nachgewiesenen Pilzarten sind tote Buchenstämme der Renner für Totholzpilze.

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Im Wirtschaftswald kaum noch epiphytische Flechten

Viele Flechtenarten sind in Deutschland selten. Flechtenarten, die auf Totholz oder sehr alten Bäumen leben, sind sogar extrem selten, da ihr Lebensraum in Wirtschaftswäldern kaum noch zu finden ist. Ihr Vorkommen ist daher ein Zeiger für die Naturnähe eines Waldes.

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Pilze als Pioniere nach Feuer

Die Schwächung grosser Bäume durch Feuer ist eine ideale Voraussetzung für die Besiedelung durch Pilze. Die Forschungsanstalt WSL untersucht auf der Alpensüdseite, wie Buchen, Eichen und Kastanien auf Waldbrände reagieren und welche Pilze die Bäume besiedeln.

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Rote Liste: Ein Drittel der Schweizer Pilze gefährdet

32 Prozent der Schweizer Pilze sind mehr oder weniger akut gefährdet. Dies zeigt die neue Rote Liste, welche die Eidgenössische Forschungsanstalt (WSL) im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) erarbeitet hat.

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Rubrikenbild: Thomas Reich