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Pilze und Flechten

Pilze und Flechten

Der Wald ist voller Pilze – auch wenn sie im Verborgenen leben. Viele pflegen als Mykorrhizapilze eine Symbiose mit den Bäumen und erleichtern ihnen die Wasser- und Nährstoffaufnahme. Dafür erhalten sie Zucker und Kohlenhydrate. Andere Pilze zersetzen das Holz oder verursachen Krankheiten an Bäumen. In Verbindung mit Algen bilden sie Flechten. Sie sind aus dem Wald einfach nicht wegzudenken.

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Bedeutung alter Wälder für Flechten

Die konsequente Förderung von Flechten, die auf alte Bäume und alte Wälder angewiesen sind, ist eine dringende Aufgabe für den Artenschutz im Wald. Dabei erhält die Erhaltung der noch vorhandenen Vorkommen im bewirtschafteten Wald eine zentrale Bedeutung.

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Die Eichen-Stabflechte durch Transplantation fördern

Die Eichen-Stabflechte kommt an regengeschützten Stammseiten alter Stiel- und Traubeneichen mit tiefrissiger Borke vor. Sie ist nirgends häufig und gilt in den meisten Ländern als stark gefährdet.

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Wo in der Lausitz junge Bäume lange Bärte tragen

Im 20. Jahrhundert waren baumbewohnende Flechten durch hohe Schadstoffeinträge nahezu verschwunden. Nun wurden in einem 25 Jahre alten Lärchen-Kippenforst in der Lausitz wieder über 40 der eindrucksvollen Flechtenarten gefunden.

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Pilze schützen und fördern

Ein Merkblatt fasst die aktuellen Kenntnisse über die Gefährdung und den Schutz der Pilze in der Schweiz zusammen und bietet konkrete Entscheidungshilfen für einen sinnvollen Pilzschutz.

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Hallimasch – Biologie und forstliche Bedeutung

Die Pilzgattung "Hallimasch" umfasst zahlreiche Arten, die sich vorwiegend von totem Holz ernähren und so wesentlich zum Abbau von Wurzelstöcken und anderem Totholz beitragen. Einzelne Arten sind gefürchtete Parasiten, die Fäulen verursachen oder lebende Bäume abtöten können.

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Bestimmungshilfe für Speisepilze

Wie erkenne ich den Violetten Rötel-Ritterling und den Edel-Reizker? Wie unterscheiden sich Parasol und Knollenblätterpilz? Der neue handliche Bestimmungsfächer des Waldforschungszentrums BFW hilft, 80 Speisepilze sicher zu erkennen.

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Eine feine Gesellschaft

Baum und Pilz profitieren gleichermaßen von der "Mykorrhiza", der Lebensgemeinschaft aus Pilzwurzeln (Hyphen) und Baumwurzeln. Die Gemeinschaft dient nicht dem Nährstoffaustausch allein.

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Mykorrhizapilze auf dem Rückzug – was bedeutet das für den Wald?

Resultate einer 32-jährigen Datenreihe aus dem Pilzreservat La Chanéaz zeigen auffällige Veränderungen in der Artenzusammensetzung der Pilzflora. Die Mykorrhizapilze haben im Verhältnis zu den übrigen Waldpilzen deutlich abgenommen.

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Biologische Vielfalt Holz zersetzender Pilze in Naturwaldzellen des Sauerlandes

Seit 1990 werden in nordrhein-westfälischen Naturwaldzellen pilzfloristisch-soziologische Bestandsaufnahmen Holz zersetzender Pilze durchgeführt. 2008 erfolgte eine Erfassung der vorrangig am Holzabbau beteiligten Pilzarten.

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Pilzkartierung Schweiz: welches sind pilzreiche Holzarten?

An Fichten und Buchen wachsen die meisten Pilzarten. Dies zeigt eine Auswertung der nationalen Pilzdatenbank der WSL. Gemessen an der relativen Häufigkeit der einzelnen Baumarten fällt auf, dass die Weichhölzer wie Erlen und die Weiden sehr pilzreich sind.

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Rubrikenbild: Thomas Reich