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Dossier

Autor(en): Redaktion waldwissen.net - WSL
Redaktion: WSL, Schweiz
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Dossier: Gebietsfremde Baumarten – ein umstrittenes Thema

Bäume aus fernen Ländern bereichern die waldbauliche Tätigkeit und können wirtschaftlich interessant sein. Dank Pflanzungen und Anbauversuchen gibt es mittlerweile gute Erfahrungswerte über deren forstliche Eignung in unseren Breitengraden. Inwieweit sich gewisse Vertreter dieser Gastbaumarten allerdings negativ auf die einheimischen Waldökosysteme auswirken, wird derzeit kontrovers diskutiert.

Gastbaumarten
Fotos: Thomas Reich, Ulrich Wasem (WSL)
 

Schon seit langer Zeit bringt der Mensch Pflanzen und Tiere aus fernen Ländern mit, um sie hier zu nutzen oder sich deren exotischen Erscheinungsbildes zu erfreuen. Unter den Baumarten waren dies zum Beispiel die Edelkastanie, der Walnussbaum, die Platane, die Strobe, die Douglasie oder Vertreter der Gattung Thuja.

Diese Arten, die bei uns ursprünglich nicht natürlicherweise vorkommen, sind also gebietsfremde Baumarten. Sie werden auch als Gastbaumarten oder Fremdländer bezeichnet. Dabei gelten in der Regel die seit der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 verschleppten Bäume als Neophyten, die bereits zuvor etablierten gebietsfremden Arten als Archäophyten.

Oft wurden Gastbaumarten als Zier- und Parkbaum eingeführt. Verschiedene Arten weckten aber bald das forstwirtschaftliche Interesse, weil ihr Zuwachs demjenigen einheimischer Bäume überlegen ist oder weil sie andere forstlich positive Eigenschaften aufweisen.

Der Anbau von Fremdländern bietet aber nicht nur Vorteile; es gibt auch negative Auswirkungen. Manche Baumarten, allen voran die Robinie, vermehren sich unter günstigen Bedingungen rasant und vermögen an geeigneten Orten die einheimische Flora zu verdrängen. Grundsätzlich gilt eine gebietsfremde Art, die einheimische Ökosysteme, Lebensräume oder Arten gefährdet, als invasive Art.

In letzter Zeit ist eine vermehrte Diskussion darüber aufgekommen, inwiefern die in mitteleuropäischen Wäldern angepflanzten Gastbaumarten ein Invasivitätspotenzial aufweisen. Es geht dabei vor allem um die Douglasie, die Robinie und um die Roteiche. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen unter Einbeziehung bisheriger Anbauerfahrungen werden mithelfen, die Kenntnisse zu erweitern und somit die Invasivität von umstrittenen gebietsfremden Baumarten besser beurteilen zu können.

Ganz abgesehen davon geht es schlussendlich auch um die Grundsatzfrage, wie stark der Mensch in den heimischen Wald und in die natürlichen Abläufe eingreifen soll – nicht zuletzt im Hinblick auf die erwartete Klimaerwärmung.

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Dieses Dossier fasst die wichtigsten Beiträge zu gebietsfremden Baumarten auf waldwissen.net zusammen. Für eine ausgewogene Übersicht über die Thematik sei zusätzlich auf externe Quellen verwiesen.

Inhalt

  1. Übersichtsbeiträge / Grundsätzliches
  2. Robinie
  3. Douglasie
  4. Roteiche
  5. Edelkastanie
  6. Nussbäume
  7. Übrige Nadelbäume
  8. Übrige Laubbäume

Übersichtsbeiträge / Grundsätzliches

Die AG Gastbaumarten im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten Die AG Gastbaumarten im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten

Der Anbau nichtheimischer Baumarten ist nach wie vor umstritten. Die AG Gastbaumarten im Deutschen Verband Forstlicher Forschungsanstalten (DVFFA) versorgt Waldbesitzer und Fachleute mit waldbaulichen Informationen über die "Gastbaumarten".

26.02.2015
80.6780.6780.6780.6780.67 (12)
Gastbaumart oder invasive gebietsfremde Art  - ein Spannungsfeld Gastbaumart oder invasive gebietsfremde Art - ein Spannungsfeld

Die EU-Biodiversitätsstrategie 2020 hat das Ziel, den Verlust von Biodiversität aufzuhalten. In Deutschland hat das Bundesamt für Naturschutz beispielsweise die Douglasie als invasive Art eingestuft. Was ist von der Studie zu halten?

17.12.2014
54.6754.6754.6754.6754.67 (168)
Gastbaumarten Gastbaumarten

Nichtheimische Baumarten werden von den einen euphorisch befürwortet, von den anderen verteufelt. Aber wo liegt die Wahrheit? Das Wissen darüber zu erforschen und die Ergebnisse zu vermitteln ist Ziel einer Expertengruppe.

14.03.2014
63.6763.6763.6763.6763.67 (76)
Nichtheimische Baumarten Nichtheimische Baumarten

Beim Waldumbau fällt der Blick neben geeigneten heimischen, immer wieder auf nichtheimische Baumarten. Sie können dort, wo kaum einheimische Baumarten zur Verfügung stehen, eine gute Alternative bieten.

19.12.2013
53.053.053.053.053.0 (157)
Gastbaumarten in Bayerns Wäldern: Altlast oder Bereicherung? Gastbaumarten in Bayerns Wäldern: Altlast oder Bereicherung?

Viele der traditionell gegensätzlichen Einschätzungen der Gastbaumarten durch die beteiligten Interessengruppen haben auch nach den bisherigen Erfahrungen je nach Baumart immer noch ihre Berechtigung. Eine Ausweitung des Anbaus bedarf heute mehr denn je einer sorgfältigen Abwägung aller Vor- und Nachteile.

30.09.2004
68.068.068.068.068.0 (47)
Fremdländische Baumarten – (k)ein Thema für den Bergwald Fremdländische Baumarten – (k)ein Thema für den Bergwald

Wie wird sich der Alpenraum im Zuge eines Klimawandels verändern? Sollten fremdländische Baumarten in Planungen mit einbezogen werden? Ein Vergleich in Tirol von Zirbe mit der im Balkan vorkommenden Rumelischen Kiefer gibt interessante Aufschlüsse.

17.12.2012
66.6766.6766.6766.6766.67 (46)
Invasive Neophyten im Wald Invasive Neophyten im Wald

Auch im Wald gibt es immer mehr gebietsfremde Pflanzenarten. Wenn diese Arten verwildern und in grösseren Beständen auftreten, können sie einheimische Pflanzen zurückdrängen, wirtschaftliche Schäden verursachen oder die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen.

12.08.2008
55.3355.3355.3355.3355.33 (137)
Über Anbauversuche mit fremdländischen Baumarten in Österreich Über Anbauversuche mit fremdländischen Baumarten in Österreich

Ergebnisse von allen derzeit vom Institut für Waldwachstum und Waldbau des BFW betreuten Dauerversuchsflächen mit fremdländischen Baumarten

18.03.2005
68.068.068.068.068.0 (45)
Gastbaumarten – die Herkunft im Blick Gastbaumarten – die Herkunft im Blick

Beim Anbau einer Baumart ist die Herkunft entscheidend. Das gilt nicht nur für heimische Baumarten, sondern auch für fremdländische. Am ASP wird die Herkunft nichtheimischer Baumarten seit mehr als 40 Jahren erforscht.

13.02.2014
58.6758.6758.6758.6758.67 (50)
Nur wenige Gastbaumarten kommen durch Nur wenige Gastbaumarten kommen durch

Seit 1955 pflanzte man in den Wäldern rund um Wildberg (Baden-Württemberg) verschiedene Baumarten aus aller Welt an. Von den ursprünglich über 50 eingebrachten Baumarten gelten heute nur noch drei als empfehlenswert.

13.01.2014
57.057.057.057.057.0 (182)

Robinie

Die Robinie gibt zu diskutieren Die Robinie gibt zu diskutieren

Für die Einen ist die Robinie ein invasiver Neophyt und sollte so konsequent wie möglich bekämpft werden. Andere sehen in der Robinie eine zukunftssichere Alternative für die Baumartenwahl.

09.09.2011
54.3354.3354.3354.3354.33 (584)
Die Robinie, schnell wachsend bei geringen Ansprüchen, aber nicht unumstritten Die Robinie, schnell wachsend bei geringen Ansprüchen, aber nicht unumstritten

Weltweit hat die Robinie einen hohen Stellenwert: Sie ist neben Eukalyptus- und Pappelarten die am häufigsten in Plantagen kultivierte Laubbaumart. Sie wird aber vom Naturschutz und Teilen der Forstwirtschaft kritisch gesehen.

13.09.2013
57.057.057.057.057.0 (330)
Empfehlungen zur Bewirtschaftung von Robinienbeständen Empfehlungen zur Bewirtschaftung von Robinienbeständen

Sie gilt als schnellwachsend und beständig gegen Hitze und Trockenheit. Ihr Holz besticht durch Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit, aber dennoch wird das Potenzial der Robinie nicht optimal genutzt.

22.01.2015
57.057.057.057.057.0 (65)
Energie aus dem Stock: Robinie im Schnellumtrieb Energie aus dem Stock: Robinie im Schnellumtrieb

Für eine effiziente Verjüngung, Bestandesbehandlung und Saatgutgewinnung der Robinie wurden in Brandenburg Modellbestände angelegt, um Konzepte für eine ertragreichere Bewirtschaftung zu entwickeln.

04.08.2011
53.6753.6753.6753.6753.67 (64)
Robinien für Energie- oder Wertholz - die Sorte macht’s! Robinien für Energie- oder Wertholz - die Sorte macht’s!

Hervorragende Wuchs- und Holzeigenschaften prädestinieren die Robinie für hochwertige Verwendungen im Außenbereich ebenso wie als Energieholz in Kurzumtriebsplantagen. Bei der Verwendung als Schnittholz ist Geradschaftigkeit gefragt. Bei der Gewinnung von Energieholz steht dagegen die Massenleistung im Vordergrund.

29.08.2006
82.082.082.082.082.0 (139)
Robinien-Gallmücke erstmals in der Schweiz nachgewiesen Robinien-Gallmücke erstmals in der Schweiz nachgewiesen

Ein Wissenschafter der Eidg. Forschungsanstalt WSL wies 2007 erstmals die aus Nordamerika stammende Robinien-Gallmücke in der Schweiz nach. Bislang verursacht das Insekt keine nennenswerten Schäden.

22.01.2008
69.3369.3369.3369.3369.33 (12)

Douglasie

Auswirkungen der Douglasie auf die Waldbiodiversität Auswirkungen der Douglasie auf die Waldbiodiversität

Dieser Beitrag fasst das aktuelle Wissen über die Auswirkungen der Douglasie auf die Biodiversität und die Lebensräume im Wald zusammen. Er zeigt Wissenslücken sowie Forschungsbedarf auf.

19.01.2015
59.6759.6759.6759.6759.67 (100)
Ist die Douglasie hinsichtlich des Forstschutzes weniger problematisch als heimische Koniferen? Ist die Douglasie hinsichtlich des Forstschutzes weniger problematisch als heimische Koniferen?

Noch ist die Anbaufläche der Douglasie in Österreich verschwindend gering und die Meldungen über Schadauftreten selten. Liegt dies an dem geringen Anteil der Baumart in den heimischen Wäldern oder hat sie ein geringeres Schadensrisiko?

18.03.2008
68.068.068.068.068.0 (157)
Douglasie: Für und Wider aus standortskundlicher Sicht Douglasie: Für und Wider aus standortskundlicher Sicht

An die Douglasie werden hohe Erwartungen geknüpft, vornehmlich wegen ihrer hohen Wuchs- und Wertleistung und guten holztechnologischen Eigenschaften. Mit einer geeigneten Herkunft am richtigen Standort sind viel versprechende Erfolge möglich.

10.03.2008
65.065.065.065.065.0 (179)
120 Jahre ertragskundliche Versuche mit Douglasie 120 Jahre ertragskundliche Versuche mit Douglasie

Sehr deutlich zeigt sich die Überlegenheit der Douglasie. Im Alter von 60 Jahren erzielt sie eine Gesamtwuchsleistung von rund 900 Vfm, Fichte und Thuja plicata rund 500 Vfm und Buche nur rund 300 Vfm.

18.03.2008
73.6773.6773.6773.6773.67 (94)
Waldbau mit Douglasie Waldbau mit Douglasie

Douglasie ist in Österreich eine seltene, kaum bekannte Baumart mit interessanten Holzeigenschaften und enormer Massenleistung. Die waldbauliche Behandlung muss auf das Produktions­ziel – entweder Wertholz oder Bau- und Konstruktions­holz – abgestimmt werden.

11.03.2008
75.6775.6775.6775.6775.67 (139)
Die Douglasie in ihrer Heimat Die Douglasie in ihrer Heimat

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Douglasie erstreckt sich von Kanada bis Mexiko. Der Beitrag gibt Auskunft darüber, wie die Douglasie in ihrem nördlichen Verbreitungsgebiet wächst, wie sie dort waldbaulich behandelt wird und welche Gefahren ihr drohen.

08.12.2010
63.063.063.063.063.0 (142)
Borkenkäfer an Douglasie Borkenkäfer an Douglasie

Im Jahr 2007 wurden im Rahmen einer Diplomarbeit an der HBLA Bruck/Mur die Schadensanfälligkeit sowie die Schadorganismen an der Douglasie untersucht. Mit einem überraschenden Ergebnis.

26.01.2009
57.3357.3357.3357.3357.33 (60)
Nicht tot, aber sehr anders! - Arthropodenfauna auf Douglasie und Amerikanischer Roteiche Nicht tot, aber sehr anders! - Arthropodenfauna auf Douglasie und Amerikanischer Roteiche

Fremdländische Baumarten als ökologischer Totraum – diese Behauptung kann nach neuesten Untersuchungen weder für die Douglasie noch die Amerikanische Roteiche uneingeschränkt aufrechterhalten werden.

30.09.2004
70.3370.3370.3370.3370.33 (74)

Roteiche

Die Roteiche, wüchsig und attraktiv Die Roteiche, wüchsig und attraktiv

Die Heimat der Roteiche liegt im Osten Nordamerikas. Schon 1691 wurde sie in die Schweiz importiert. Ursprünglich als Park- und Alleebaum angepflanzt, wird sie heute in vielen Bereichen Europas forstwirtschaftlich genutzt.

24.07.2013
58.6758.6758.6758.6758.67 (161)
Roteiche im Vergleich zu heimischen Eichen Roteiche im Vergleich zu heimischen Eichen

Die Roteiche weist im Vergleich zu unseren heimischen Eichen eine erhöhte Massenleistung auf. Dem steht eine geringere Wertleistung entgegen. Ist sie – auch hinsichtlich des Klimawandels – trotzdem eine Alternative?

22.03.2014
63.3363.3363.3363.3363.33 (84)
Befallsbedingungen für Wurzelfäule bei Roteiche Befallsbedingungen für Wurzelfäule bei Roteiche

Die Roteiche wird wegen ihrer hohen Wuchs- und Wertleistung geschätzt. In der Oberrheinischen Tiefebene gibt es Bestände, die stark unter Wurzelfäule leiden. Eine Untersuchung sollte klären, welche Bedingungen eine Rolle spielen und welches Ausmaß die Schäden annehmen.

04.05.2010
68.068.068.068.068.0 (67)

Edelkastanie

Waldbau mit der Edelkastanie Waldbau mit der Edelkastanie

Bisher gab es zum Wachstum und zur Wertleistung der Edelkastanie vor allem Erfahrungswerte aus Frankreich. Die Ergebnisse eines INTERREG-Projekts liefern nun auch für hiesige Wuchsverhältnisse gültige Grundlagen.

26.11.2013
50.6750.6750.6750.6750.67 (102)
Handbuch Edelkastanie Handbuch Edelkastanie

Kaum jemand weiß, was die Edelkastanie und ihr Holz leisten kann. Ein grenzüberschreitendes Projekt sollte das ändern: Welche Funktionen erfüllen Kastanienwälder und welchen Gefahren sind sie ausgesetzt?

26.11.2013
68.6768.6768.6768.6768.67 (17)
Der Kastanienbaum – mehr als nur Holz Der Kastanienbaum – mehr als nur Holz

Die sommergrüne Edelkastanie ist der einzige europäische Vertreter der Gattung Kastanien (Castanea) aus der Familie der Buchengewächse. Sie wird in Süd- und Westeuropa wegen ihrer stärkehaltigen, essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut.

09.01.2014
55.6755.6755.6755.6755.67 (536)
Die Edelkastanie in der Schweiz Die Edelkastanie in der Schweiz

Marroni und die Alpensüdseite bringt man hierzulande rasch miteinander in Verbindung. Weniger bekannt dagegen sind die Kastanien-Bestände auf der Alpennordseite.

30.09.2013
56.056.056.056.056.0 (79)
Edelkastanien bieten Lebensraum für viele Arten Edelkastanien bieten Lebensraum für viele Arten

Seltene Moose, Flechten, Pilze und Käfer: Bestände alter Edelkastanien sind naturschutzfachlich genauso wertvoll wie alte Eichenbestände. Warum das so ist, zeigt die vorliegende Untersuchung.

04.11.2013
64.6764.6764.6764.6764.67 (32)
Mit der Edelkastanie das Betriebsergebnis steigern Mit der Edelkastanie das Betriebsergebnis steigern

Die Nachfrage nach Edelkastanienholz steigt, wie aktuelle Entwicklungen bei der Holzvermarktung beweisen. Doch nur wenn Forstbetriebe bzw. Sägewerke das Rund- sowie Schnittholz konsequent sortieren, kann das den wirtschaftlichen Erfolg verbessern.

28.11.2013
53.6753.6753.6753.6753.67 (176)
Dossier: Kastanien Dossier: Kastanien

Sowohl Edel- als auch Rosskastanie waren ursprünglich bei uns nicht heimisch. Die Rosskastanie ist vor allem als Park- und Alleebaum bekannt; die Edelkastanie schätzen wir insbesondere wegen den vorzüglich schmeckenden Früchten.

10.09.2007
65.3365.3365.3365.3365.33 (187)

Nussbäume

Wiederentdeckung des Nussbaumes Wiederentdeckung des Nussbaumes

Der Walnussbaum erzeugt wertvolles Holz und Früchte und weckt damit in der Forst- und Landwirtschaft zunehmend Interesse. Wie ein Versuch zeigt, sind auch kombinierte, agroforstwirtschaftliche Nutzungskonzepte möglich.

13.12.2013
54.6754.6754.6754.6754.67 (192)
Die Walnuss fällt nicht weit vom Stamm Die Walnuss fällt nicht weit vom Stamm

In Kirgisistan leben viele Familien von der Walnuss. Dort ist die nachhaltige Sicherung der Walnussbestände durch die Waldweide beeinträchtigt, da die natürliche Verjüngung ausbleibt.

28.10.2014
79.6779.6779.6779.6779.67 (18)
Die Walnuss - Baum des Jahres 2008 Die Walnuss - Baum des Jahres 2008

Die Walnuss wird in Europa seit der Jungsteinzeit hauptsächlich als Fruchtbaum kultiviert. Wegen ihrer Holzeigenschaften gewinnt sie auch in der Forstwirtschaft immer mehr an Bedeutung.

18.09.2008
55.6755.6755.6755.6755.67 (240)
Die Walnuss als Waldbaum Die Walnuss als Waldbaum

Die Kulturform der Walnuss eignet sich nur bedingt für die Wertholzproduktion. Die ETH Zürich betreibt deshalb seit 1984 Anbauversuche mit autochthonen Provenienzen aus den Walnuss-Ursprungsgebieten. Der Artikel präsentiert die bisherigen Ergebnisse.

29.09.2008
70.3370.3370.3370.3370.33 (112)
Der Walnussbaum (Juglans regia) Der Walnussbaum (Juglans regia)

Nussbäume besitzen nicht nur wohlschmeckende Früchte und wertvolles Holz, sie haben auch eine interessante Herkunftsgeschichte. Seit einigen Jahrzehnten geht der Walnussbaumbestand im deutschsprachigen Raum zurück.

12.03.2008
55.055.055.055.055.0 (346)
Nussanbau zur Holzproduktion Nussanbau zur Holzproduktion

Nussbaumhölzer erfreuen sich einer stetigen Nachfrage bei hohen Erlösen. Die Anbaumöglichkeiten dieser interessanten Baumarten sind in Baden-Württemberg zwar beschränkt, können aber aus standörtlicher und ökonomischer Sicht deutlich ausgebaut werden.

26.04.2006
70.6770.6770.6770.6770.67 (82)
Wann soll die Walnuss geästet werden? Wann soll die Walnuss geästet werden?

Um bei der Walnuss eine astfreie Schaftlänge von 5-6 m zu erhalten, sind mehrere Ästungen notwendig. Was dabei zu beachten ist, zeigt dieser Beitrag.

20.03.2006
83.6783.6783.6783.6783.67 (162)
Dossier Nussbäume (Juglans) Dossier Nussbäume (Juglans)

Nussbaumhölzer erfreuen sich einer stetigen Nachfrage bei hohen Erlösen. Die Anbaumöglichkeiten sind zwar beschränkt, können aber aus standörtlicher und ökonomischer Sicht ausgebaut werden. Vorgestellt werden die Arten Walnuss, Schwarznuss und Hybridnuss.

16.05.2011
69.069.069.069.069.0 (41)
Anbauversuch mit französischen Hybridnussbäumen Anbauversuch mit französischen Hybridnussbäumen

Fehlende Erfahrungen mit Hybridnüssen waren Anlass für einen Praxisversuch, mit dessen Hilfe folgende Frage beantworten werden konnte: Welchen Einfluss haben Sorte und Standort auf die Wuchsleistung und Qualität der Bäume?

12.04.2011
59.059.059.059.059.0 (205)
Die Schwarznuss – wertvoll aber anspruchsvoll Die Schwarznuss – wertvoll aber anspruchsvoll

Die Holzerlöse der Schwarznuss steigern das Interesse an dieser Baumart immer mehr. Allerdings wird die Anbaumöglichkeit durch ihre hohen Standortsansprüche eingeschränkt: Die Herkunft und die waldbauliche Behandlung sind entscheidend für den Anbauerfolg.

18.05.2010
62.3362.3362.3362.3362.33 (343)
Die Schwarznuss –  anspruchsvoll und wertvoll Die Schwarznuss – anspruchsvoll und wertvoll

Für die Wertholzproduktion ist die Schwarznuss von besonderem Interesse, da sie neben sehr guten Wuchsleistungen ein vor allem qualitativ hochwertiges Holz erwarten lässt.

10.09.2013
61.6761.6761.6761.6761.67 (73)
Schwarznuss – ein wertvoller Waldbaum Schwarznuss – ein wertvoller Waldbaum

Die Schwarznuss (Juglans nigra) wird zunehmend auch als Waldbaum interessant. Das schöne und wertvolle Holz sowie vielversprechende Versuchsanbauten deuten ein Potenzial an, dem die derzeit geringe Anbaufläche nicht gerecht wird.

04.05.2007
76.3376.3376.3376.3376.33 (207)

Übrige Nadelbäume

Die Große Küstentanne (Abies grandis) Die Große Küstentanne (Abies grandis)

Die Große Küstentanne ist eine der schnellwüchsigsten und größten Tannenarten weltweit und im westlichen Nordamerika heimisch. Untersuchungen haben ergeben, dass die Küstentanne für die Bedingungen des Klimawandels gut geeignet erscheint.

25.07.2013
62.6762.6762.6762.6762.67 (143)
Küstentanne: schnittholztauglich oder nicht? Küstentanne: schnittholztauglich oder nicht?

Die Küstentanne wird aufgrund ihrer Schnellwüchsigkeit gerne angebaut. Allerdings bildet die Baumart oft einen Nasskern. Inwieweit dieser die Eigenschaften des Holzes beeinflusst, wurde in einem Projekt beleuchtet.

01.09.2011
66.6766.6766.6766.6766.67 (49)
Das eindrucksvolle Wachstum der Großen Küstentanne Das eindrucksvolle Wachstum der Großen Küstentanne

Wegen des Klimawandels wird die Große Küstentanne (Abies grandis) als eine mögliche Alternative zur Fichte diskutiert. Sie kann bei uns erstaunliche Zuwachsleistungen erbringen, doch darf man die Anbaurisiken nicht unterschätzen.

15.08.2014
56.6756.6756.6756.6756.67 (112)
Der Riesenlebensbaum Der Riesenlebensbaum

Thuja plicata gehört zu den höchsten Nadelbäumen und erreicht ein Alter bis zu 1000 Jahren. Während sie als Heckenpflanze in europäischen Gärten weit verbreitet ist, ist sie als Waldbaum eher unbekannt.

10.09.2013
61.3361.3361.3361.3361.33 (111)
Der Riesen-Lebensbaum: Wuchsleistung einer bisher unterschätzten Baumart Der Riesen-Lebensbaum: Wuchsleistung einer bisher unterschätzten Baumart

Erstmals erfolgt eine waldwachstumskundliche Endauswertung aller zwischen 1885 und 1891 von den Forstleuten Walter Boden und Adam Schwappach in Brandenburg begründeten Thuja-Bestände.

16.01.2015
57.057.057.057.057.0 (70)

Übrige Laubbäume

Kurzportrait Lindenblättrige Birke (Betula maximowicziana) Kurzportrait Lindenblättrige Birke (Betula maximowicziana)

Die Lindenblättrige Birke (Betula maximowicziana) kann Kahl- und Brandflächen rasch besiedeln. Sie weist gute bis sehr gute Wuchsleistungen und Schaftformen auf und erreicht ein deutlich höheres Alter als heimische Birkenarten.

03.03.2015
87.6787.6787.6787.6787.67 (27)
Kurzportrait Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) Kurzportrait Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina)

Die in Nordamerika beheimatete Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) ist aufgrund ihres hohen Reproduktions- und Ausbreitungspotenzials sehr invasiv. Allerdings besitzt der Baum Boden verbessernde Eigenschaften und eine hohe Anpassung an den Klimawandel.

26.05.2015
60.6760.6760.6760.6760.67 (22)
Kurzportrait Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) Kurzportrait Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)

Der in China beheimatete Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) ist eine sehr schnell wachsende Baumart, die hervorragendes Nutz- und Wertholz wie auch Energieholz liefert. Der Blauglockenbaum bevorzugt wärmere Regionen, wodurch eine Förderung durch den Klimawandel wahrscheinlich ist.

10.04.2015
69.069.069.069.069.0 (130)
Der Götterbaum – eine Gefahr für den Schweizer Wald? Der Götterbaum – eine Gefahr für den Schweizer Wald?

Invasive Baumarten wie der Götterbaum spielen eine immer grössere Rolle in unseren Ökosystemen, besonders in der Südschweiz. Für die lokalen Forstdienste ist es oft schwierig, mit diesen neuen Arten umzugehen.

02.07.2014
52.052.052.052.052.0 (188)
Der Götterbaum dringt im Schweizer Wald vor Der Götterbaum dringt im Schweizer Wald vor

Eine neue Verbreitungskarte zeigt, dass der Götterbaum nicht nur in der Südschweiz, sondern bereits an zahlreichen Orten auf der Alpennordseite vorkommt – unter anderem an mehr als 90 Stellen im Wald.

26.08.2015
62.6762.6762.6762.6762.67 (16)
Die Baumhasel Die Baumhasel

Haselnusssträucher hat jeder von uns schon einmal gesehen. Aber unsere kleine Hasel hat auch einen großen Verwandten: die Baumhasel. Diese wächst zu einem richtigen Baum heran und wird möglicherweise interessant bezüglich des Klimawandels.

04.05.2012
67.6767.6767.6767.6767.67 (410)
Die Baumhasel – trockenresistent und wertvoll Die Baumhasel – trockenresistent und wertvoll

Die Baumhasel, in forstlichen Kreisen wenig bekannt, wird aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und Immissionsverträglichkeit in europäischen Städten als Park- und Straßenbaum verwendet.

25.09.2013
62.6762.6762.6762.6762.67 (163)
Baumhasel mit massiven Blattverlusten Baumhasel mit massiven Blattverlusten

Vor dem Hintergrund des Klimawandels gehörte die Baumhasel zu den möglichen Hoffnungsträgern. Einzelne Exemplare zeigten allerdings eine schleichende Verlichtung der Krone. Inzwischen wurde aus dem Norden von Absterbeerscheinungen berichtet.

11.08.2014
97.3397.3397.3397.3397.33 (13)
Maulbeerbäume in Bayern – Relikt der Seidenraupenzucht Maulbeerbäume in Bayern – Relikt der Seidenraupenzucht

Maulbeerbäume in Bayern sind ein recht exotisches Relikt der Seidenraupenzucht. Dennoch stehen in vielen Dörfern Bayerns oft unerkannt einzelne alte Exemplare.

03.12.2004
79.3379.3379.3379.3379.33 (39)