Suche

    
Suche nur in dieser Rubrik

Erweiterte Suche

Kontakt

Stefan Tretter

LWF

Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft

Abt. Waldbau und Bergwald
Hans-Carl-von-Carlowitz-Pl. 1
D-85354 Freising

Telefon: +49 (8161) / 71 - 4956
Telefax: +49 (8161) / 71 - 4971

Die waldwissen.net-App!

App Waldwissen

Waldwissen Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie vier, fünf Mal jährlich per E-Mail über spezielle Beiträge und Waldwissen-Aktivitäten. Ihre E-Mail-Adresse wird lediglich zum Zweck der Zustellung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden oder Ihre Einwilligung per E-Mail an uns widerrufen. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise.

Ihr E-Mail*

Artikel

Autor(en): Herbert Borchert, Michael Mößnang
Redaktion: LWF, Deutschland
Kommentare: Artikel hat 0 Kommentare
Bewertung: Zu Favoriten Druckansicht 70.070.070.070.070.0 (21)

LWF-Merkblatt Nr. 23 – Wiederbewaldung von Sturmflächen

Zaunfläche
Abb. 1: Mit einem kostenintensiven Zaun wird die Verjüngung vor Wildverbiss geschützt. Günstiger wäre eine konsequente Bejagung (Foto: LWF)

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft hat im Mai 2007 das LWF-Merkblatt Nr. 23 "Wiederbewaldung von Sturmflächen" herausgebracht, die aktuelle Auflage ist seit August 2013 verfügbar. Es beschreibt die wichtigsten Arbeiten bei der Aufarbeitung und Wiederbewaldung von Sturmflächen.

Die Beseitigung der Schäden läuft nach einem Sturmwurf meist auf vollen Touren. Dabei werden auch bereits die Weichen für den neuen Wald gestellt. Denn Aufarbeitung und Wiederbewaldung von Sturmflächen hängen eng miteinander zusammen.

Zahlreiche Faktoren

Sturmholz liegen lassen oder aufarbeiten, Bestandesreste räumen oder stehen lassen, neue Bäume pflanzen oder auf natürlich ankommende Baumarten setzten - bei der Beantwortung dieser Fragen muss der Waldbesitzer zahlreiche Faktoren berücksichtigen. Borkenkäfergefahr, Bodenschutz, Kostenersparnis und Qualität der Folgebestockung hängen von seiner Entscheidung ab. Das LWF-Merkblatt unterstützt den Waldbesitzer mit verständlichen Entscheidungshilfen dabei, das Richtige zu tun.

Sauber machen ist teuer und nicht immer notwendig

So sind akribisch gesäuberte und vollständig bepflanzte Flächen nicht immer notwendig und sinnvoll. Gerade bei der Entscheidung über Pflanzung oder Naturverjüngung wirken sich genaues Hinschauen und auch einmal "warten Können" positiv auf den Geldbeutel des Waldbesitzers und die Qualität des neuen Waldes aus. Denn oft sind auf den Schadflächen bereits geeignete junge Bäume vorhanden oder sie können von benachbarten Altbäumen die Fläche besiedeln. Entsteht auf diese Weise ein standortgerechter Mischwald, ist dies die bestmögliche Absicherung gegen Sturm und andere Folgen des Klimawandels.

Unterstützung

Die bayerischen Waldbesitzer bekommen Unterstützung vom Freistaat, denn Waldumbau ist Schwerpunkt in der Forstförderung. Ziel ist, den Aufbau von standortsgerechten, leistungsfähigen und klimatoleranten Mischwäldern voran zu bringen; dafür erhalten Waldbesitzer Zuschüsse. Kompetenter Ansprechpartner für die Waldbesitzer ist hierfür der zuständige Revierleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Wer das ist? Das verrät Ihnen der Försterfinder der Bayerischen Forstverwaltung.

Mehr im Web

Mehr auf waldwissen.net