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Artikel

Autor(en): Hans Herz, Alfred Bernhard, Wilfried Nebenführ, Renate Slunsky, Rudolf Litschauer, Berthold Heinze
Redaktion: BFW, Österreich
Kommentare: Artikel hat 0 Kommentare
Bewertung: Zu Favoriten Druckansicht 74.6774.6774.6774.6774.67 (17)

Eibenvorkommen in den österreichischen Generhaltungswäldern

Im Generhaltungsprogramm des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW), Wien, finden sich über ganz Österreich verteilt Eibenbestände. Diese Eibenwälder bilden derzeit einen Schwerpunkt für Erhaltungsmaßnahmen. Es soll ein repräsentatives Netz aufgebaut werden, das in Größe, Anzahl, Verteilung und Beschaffenheit modernen Anforderungen für die Generhaltung vor Ort (in situ) entspricht.

Generhaltungswälder sollen die natürliche Weitergabe wertvoller genetischer Eigenschaften der Bäume ermöglichen. Der Besitzer verpflichtet sich zu waldbaulichen Maßnahmen in diesem Sinne (z.B. Naturverjüngung, Mischungsregulation,...). Solche Maßnahmen können finanziell gefördert werden. Naturwaldreservate sind vertraglich auf mindestens 20 Jahre gesichert; in ihnen unterbleibt jedweder forstliche Eingriff. Für den entgangenen Gewinn wird der Besitzer von der Republik Österreich entschädigt.

Generhaltungswälder mit Eibe im Überblick
Bundesland Forstort Bezirksforstinspektion Größe (ha)
Seehöhe (m)
Exposition
Kärnten Bad Vellach
Völkermarkt 2,0
900 - 950
SO - S
Kärnten Eisenkappel
Völkermarkt
3,0
760 - 820
SW
Kärnten Gotschuchen-Schlossberg
Klagenfurt
5,9
900 - 980
NW
Kärnten Launsdorf St. Veit/Glan
1,0
620 - 660
SO - O
Kärnten Leininger Riese
Villach
25,0 900 - 1300
N
Niederösterreich
Rastkreuz
Neunkirchen
9,8
800 - 950
S - SW
Oberösterreich
Almtal
Kirchdorf/Krems
3,2
460 - 490
W - NW
Oberösterreich Losenstein
Steyr
39,6
540 - 680
N - SO
Oberösterreich Pichlwald
Vöcklabruck
2,6
480 - 530
W- SW
Steiermark
Stilwollgraben
Graz-Umgebung
17,0
580 - 700
SW - W
Tirol
Hinterstein
Kufstein
28,4
900 - 1050
alle Richtungen
Tirol
Schanzer Wand
Kufstein
46,9
480 - 720
NW
Vorarlberg
Rohrach
Bregenz
48,0
480 - 720
N - NNW und NNO

Wie in allen Eibenbeständen liegt das Hauptproblem im Weiterkommen der Verjüngung. Durch langfristige Beobachtung sollen verschiedene waldbauliche Eingriffe (bzw. die Auswirkungen unterlassener Eingriffe) getestet und aus den Erfahrungen Management-Empfehlungen abgeleitet werden (Baumportrait der Eibe).

Das BFW bemüht sich im Rahmen der Programme "Generhaltungswälder" und "Naturwaldreservate" um die Erhaltung von Eibenbeständen. Dabei wird versucht, eine Art "natürliches Netz" von Kleinpopulationen zu etablieren (Vorkommen der Eibe in der Schweiz).

Poster zum Herunterladen

Dreizehn Wälder mit Eibenvorkommen (Download, 300 kB).