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Dr. Andreas Hahn

LWF

Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft

Abt. Waldschutz
Hans-Carl-von-Carlowitz-Pl. 1
D-85354 Freising

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Autor(en): Redaktion LWF
Redaktion: LWF, Deutschland
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LWF-Merkblatt Nr. 6 - Phytophthora-Wurzelhalsfäule der Erlen

Orange Nekrosen und Schleimflussflecke
Abb. 1: Orangebraune, zungenförmige Nekrose der inneren Rinde und schwarze Schleimflussflecke ("Teerflecke") auf der äußeren Rinde (Foto: LWF).

1993 wurde erstmals in England ein weit verbreitetes Absterben von Schwarzerlen (Alnus glutinosa) entlang von Flussläufen sowie in flussfernen Aufforstungen beobachtet. Als Verursacher der Krankheit, die auch an Grauerle (Alnus incana) auftritt und in Versuchen auch die Grünerle (Alnus viridis) schädigt, gilt ein neuer, bisher unbekannter Pilz der Gattung Phytophthora. Er ist vermutlich aus zwei verschiedenen schon bekannten Arten der gleichen Gattung durch Hybridisierung natürlich entstanden. In Bayern wurde die Phytophthora - Wurzelhalsfäule an Erlen 1995 erstmals nachgewiesen.

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising hat im Juni 2001 das Merkblatt Nr. 6 "Phytophthora-Wurzelhalsfäule der Erlen" herausgebracht. Das Merkblatt erläutert Krankheitsmerkmale, Vorkommen und mögliche Gegenmaßnahmen.

Auswirkungen

Die Beschreibung der Krankheitssymptome hilft dabei, einen vorhandenen Befall zu erkennen. Die Kenntnis der mutmaßlichen Ausbreitungsfaktoren kann helfen, die Infizierung neuer Bestände zu bremsen. Direkte Gegenmaßnahmen sind nicht möglich, jedoch kann eine Neuinfektion mit den beschriebenen Maßnahmen eingedämmt oder umgangen werden.

Ergänzende Hinweise auf Meldestellen und Ansprechpartner schließen die Empfehlungen ab.

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