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Dr. Andreas Hahn

LWF

Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft

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Artikel

Autor(en): Markus Blaschke
Redaktion: LWF, Deutschland
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Hallimaschschäden an der Fichte

Der Kambiumkiller verursacht ein starkes Harzen der Bäume

Weißes, fächerartiges Myzel des Hallimasch

Von drei Baumarten gingen im Jahr 2004 vermehrt Schadensmeldungen ein, die im Zusammenhang mit der Trockenheit 2003 zu sehen sind: Fichte, Buche und Birke.

Insbesondere bei der Fichte ist auch der Hallimasch als Kambiumkiller in Erscheinung getreten. Bei den durch die Trockenheit geschwächten Bäumen hat er offensichtlich leichtes Spiel. Innerhalb nur einer Vegetationsperiode ist er in der Lage, sein weißes fächerartiges Myzel zwischen Rinde und Holz auch an älteren Bäumen bis zu anderthalb Meter hoch auszubilden. Erste Hinweise auf einen Befall sind oft große Harzblasen die sich unter der Rinde entwickeln und dann das Harz entlassen.

Inzwischen wurden aus dem Bereich des Jura- und Keupergebietes Holzeinschläge von mehreren tausend fm gemeldet. Betroffen sind auch gut wasserversorgte und stabile Bestände auf mächtigen Lössauflagen.

Den Zusammenhang von Hallimaschbefall an Fichte beschreibt schon Heßbeck (1930) auf der Grundlage der Trockenheiten in den Jahren 1904 und 1911 und der Entwicklung der Waldbäume in den Folgejahren. Die Kambiumschäden durch den Hallimasch an Fichte nach dem Trockensommer 1947 beziffert Schwertfeger (1981) mit 350.000 fm.

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