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Dr. Horst Delb

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Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)
Abteilungsleiter Waldschutz

Wonnhaldestr. 4
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Fax: +49 761 4018 333

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Artikel

Autor(en): Horst Delb, Thomas Bublitz, Reinhold John, Berthold Metzler, Jörg Schumacher, Jan Wußler
Redaktion: FVA, Deutschland
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Waldschutzsituation 2015/2016 in Rheinland-Pfalz

Trotz der warm-trockenen Witterung sind die Borkenkäferschäden an Fichten nicht gestiegen. Jedoch ist für 2016 mit hohen Ausgangszahlen und demnach mit einer hohen Gefährdung zu rechnen. Das Eschentriebsterben ist deutlich weiter fortgeschritten. Neben dem Befall durch Misteln werden an Kiefern vermehrt rindenbrütende Käfer festgestellt. Zudem gefährdet der Waldmaikäfer die Wälder in der Rheinebene erheblich. Die Meldungen zur Schütte an Douglasien legten noch einmal deutlich zu.

Inhalt

In fast allen Monaten war die Witterung im Vergleich zum langjährigen Mittel deutlich zu warm und zu trocken. Darüber hinaus traten in der Vegetationsperiode ausgedehnte Trockenperioden auf. Landesweit waren der Mai und der Juli besonders trocken. Das Ausmaß der Trockenheit fiel jedoch regional unterschiedlich aus, da im Sommer auftretende Gewitter unterschiedliche Regenmengen mit sich brachten. Gravierende Trockenschäden traten ab Ende Juli nur auf extrem trockenen Standorten auf. Allerdings muss erwartet werden, dass an einigen Baumarten noch Folgeschäden des letzten Sommers auftreten werden wie etwa aktuelle Stammrisse an Fichten im Bereich Landstuhl. Der Winter 2015/16 wies mit Ausnahme einer vergleichsweise kurzen Periode bisher relativ milde Temperaturen auf.

Außerplanmäßiger Holzeinschlag und Kronenzustand

Der außerplanmäßige Holzeinschlag aufgrund abiotischer oder biotischer Ursachen lag 2015 im Körperschafts- und Landeswald bei insgesamt rund 182.000 Fm und hatte einen Anteil von 6% am Gesamteinschlag. Mit rund 128.000 Fm ging mehr als zwei Drittel auf das Konto von Stürmen, wovon zu 95% weit überwiegend Fichten betroffen waren. Das Sturmtief "Niklas" am 31. März 2015 mit Schwerpunkten in der Eifel und im Westerwald hatte daran einen wesentlichen Anteil. Insekten verursachten rund 34.000 Fm, das entspricht 18% dieser "Zufälligen Nutzungen". Daran war die Fichte wiederum zu 98% beteiligt.

Die Waldzustandserhebung hatte 2015 zum Ergebnis, dass der Anteil an Bäumen mit deutlichen Schäden über alle Baumarten um einen Prozentpunkt auf 25% gestiegen ist. Der Kronenzustand der Buchen hat sich im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich verbessert. Eiche, Fichte, Lärche und vor allem Esche zeigten dagegen einen Anstieg der Kronenverlichtung (siehe Waldzustandsbericht 2015).

Biotische Schäden

Sowohl die Anzahl der Meldungen als auch der Umfang der gemeldeten Flächen hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen (Tab. 1). Dies ist im Wesentlichen auf das Eschentriebsterben, Trockenschäden und verstärkten Mistelbefall an Kiefern zurückzuführen.

Tab. 1: Von den Forstämtern gemeldete Flächen mit Schaderregern 2006-2015 (N=Anzahl der Meldungen).
Von den Forstämtern gemeldete Flächen mit Schaderregern 2006-2015 (N=Anzahl der Meldungen)

Schaderreger an Nadelbäumen

Fichte

Einen Befall durch Buchdrucker meldeten nahezu alle Forstämter mit nennenswerten Fichtenanteilen. Insgesamt erfolgte trotz der warm-trockenen Sommerwitterung eine Reduktion der betroffenen Fläche auf 554 ha, wobei der Anteil "bestandesbedrohender Schäden" bei 11% lag. Demgegenüber hat die vom Kupferstecher befallene Fläche mit 44 ha deutlich zugenommen. Ein besonderer regionaler Schwerpunkt war bei beiden Arten nicht festzustellen. Die Käferholzmenge lag im Körperschafts- und Landeswald mit rund 33.000 Fm etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2014: rund 34.000 Fm) (Abb. 1).

Holzeinschlag aufgrund von Insekten im Körperschafts- und Staatswald Rheinland-Pfalz von 1989-2015.
Abb. 1: Holzeinschlag aufgrund von "Insekten" im Körperschafts- und Staatswald Rheinland-Pfalz von 1989-2015.

Der Verlauf der Flugaktivität des Buchdruckers als wichtigstem Fichtenborkenkäfer wird im Hunsrück und Pfälzerwald mit Pheromonfallen und wöchentlichen Brutkontrollen an Fangbäumen überwacht. Der erste Schwärmflug der überwinternden Buchdrucker begann 2015 Ende April. Größere Käfermengen wurden Anfang Juni vorgefunden. Die warmen und trockenen Frühjahrs- und Sommermonate haben die Käferentwicklung beträchtlich beschleunigt. Der Höhepunkt der Schwärmaktivität wurde Ende Juli festgestellt. Vielerorts wurde noch eine dritte Generation angelegt. Ein milder Herbst hat die Weiterentwicklung der Bruten unter der Rinde ermöglicht. Deshalb ist davon auszugehen, dass der Anteil von fertigen Jungkäfern, die einer bedeutend geringeren Wintermortalität unterliegen als Larven oder Puppen, gegenüber durchschnittlichen Jahren deutlich höher war.

Zum Zeitpunkt der im Sommer aufgetretenen Trockenperioden war zu befürchten, dass Fichtenborkenkäfer große Schäden anrichten werden. Ab August mehrten sich tatsächlich die Meldungen über Schadhölzer. Doch hielten sich die Mengen über das gesamte Jahr gesehen in einem vergleichsweise moderaten Ausmaß. Neben dem Fehlen hoher Ausgangszahlen der 2014/15 überwinternden Käfer waren keine größeren Mengen Brutmaterials aufgrund abiotischer Schadereignisse vorhanden, so dass sich die Populationsentwicklung in Grenzen hielt. Das Ausmaß der Trockenheit und damit verbunden die Abwehrbereitschaft der Fichten stellte sich aufgrund von Gewitterniederschlägen regional unterschiedlich dar. Weiterhin trägt die regelmäßige und sorgfältige Kontrolle der Bestände (Abb. 2) durch die Waldbesitzenden sowie die zügige Abfuhr befallener Stämme aufgrund der günstigen Holzmarktlage wesentlich zur Entspannung bei.

Dies gilt es 2016 zu verhindern: Fichtenkronen nach Borkenkäfer-Befall: von links nach rechts: Baum 1: akut befallen, Nadeln vergilbend und zum Teil schon abgefallen; Baum 2: ohne Befall, keine Kronensymptome; Baum 3: vergleichbar mit Baum 1, jedoch Spitze noch grün; Baum 4: älterer Befall, Nadeln kaum noch vorhanden, Brut bereits ausgeflogen.
Abb. 2: Dies gilt es 2016 zu verhindern: Fichtenkronen nach Borkenkäfer-Befall: von links nach rechts: Baum 1: akut befallen, Nadeln vergilbend und zum Teil schon abgefallen; Baum 2: ohne Befall, keine Kronensymptome; Baum 3: vergleichbar mit Baum 1, jedoch Spitze noch grün; Baum 4: älterer Befall, Nadeln kaum noch vorhanden, Brut bereits ausgeflogen. (Foto: FVA/Delb)

Doch ist nach der letzten warm-trockenen Vegetationsperiode 2015 und dem entsprechend milden Herbst und Winter danach für das Jahr 2016 mit beträchtlichen Ausgangszahlen überwinternder Käfer zu rechnen. Dadurch ist die Gefahrenlage gegenüber dem Vorjahr deutlich verschärft. Insbesondere bei länger anhaltenden Hitze- und Trockenperioden können während der nächsten Vegetationsperiode 2016 kritische Situationen entstehen. Dann ist bei auftretendem Brutmaterial aus Sturm- oder Schneebruchhölzern und besonders in Beständen mit Vorjahresbefall allerhöchste Aufmerksamkeit geboten. Erforderlichenfalls ist eine zügige Durchführung einschlägiger Maßnahmen zur effizienten Regulierung der Borkenkäfer dringend geboten. Dies wird durch die fortlaufende Einschätzung der Gefährdungslage auf Basis des Monitoring der Flugaktivitäten und des Brutfortschritts unterstützt.

Kiefer

Die durch Pracht- und Bockkäfer sowie Waldgärtner gemeldete Schadfläche hat vor allem in der Rheinebene gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen, auch wenn sie sich mit 145 ha insgesamt noch auf einem relativ niedrigen Niveau bewegt. In der Rheinebene und auch im Pfälzerwald bleibt der Befall durch Misteln mit einem Anstieg der Meldungen sehr besorgniserregend. Dies führt vor allem im Zusammenhang mit Trockenstress zu höheren Absterberaten. Aus den südlichen Landesteilen werden nach wie vor auch Schäden durch den Strobenblasenrost gemeldet.

Douglasie

Der Umfang der gemeldeten Flächen mit Befall durch die Rußige Douglasienschütte ist gegenüber dem Vorjahr noch etwas gestiegen. Die Krankheit ist im gesamten Land bedeutsam. Damit befindet sich dieser Schaderreger weiterhin auf sehr hohem Niveau und es ist zu befürchten, dass aus der anhaltenden Vitalitätsschwächung insbesondere auch chronische Zuwachsverluste resultieren.

Schaderreger an Laubbäumen

Eiche

Der oft gemeinsame Fraß der Schmetterlingsraupen des Frostspanners, Eichenwicklers und verschiedener Eulenarten ("Eichenfraßgesellschaft") ist 2015 in den Forstämtern Kusel und Pfälzer Rheinauen auf insgesamt 106 ha aufgetreten. Den Befunden aus den Leimringprognosen in der Rheinebene zufolge ist bei guten Entwicklungsbedingungen im Frühjahr 2016 örtlich zumindest mit einem Lichtfraß zu rechnen. Der Schwammspinner ist im letzten Jahr im Forstamt Bad Sobernheim auf geringer Fläche wieder einmal in Erscheinung getreten. Anhand von jährlich im Bienwald durchgeführten Pheromon-Fallenfängen gibt es jedoch keine Anzeichen für ausgedehntere Vorkommen; die Fangzahlen waren gegenüber dem Vorjahr sogar rückläufig.

Die Meldungen zum Eichenprozessionsspinner sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Davon waren die Forstämter im Rheintal, östlichen Pfälzerwald und am Donnersberg besonders betroffen. Im Fokus der Betrachtungen stehen hier die Gefahren für die menschliche Gesundheit durch die Brennhaare der Raupen. So können lokal auftretende Gefahren durch diesen Schmetterling nicht ausgeschlossen werden. Exponierte Eichenvorkommen vor allem an Orten mit Vorjahresbefall müssen sorgfältig auf Neubefall untersucht werden, sofern Menschen gefährdet sind. Die Bekämpfung zur menschlichen Gesundheitsvorsorge erfolgt nach den einschlägigen Bestimmungen des Biozidrechts. Aktuelle Daten zur Entwicklung dieses Schmetterlings und eine Gefahreneinschätzung können während der Vegetationsperiode unter Aktueller Hinweis zum Eichenprozessionsspinner abgerufen werden.

Der Eichenprachtkäfer befindet sich landesweit betrachtet auf unverändertem Niveau. Er befällt als Folgeschädling Jahr für Jahr geschwächte Bäume. Seine Larven entwickeln sich im Rindenbast und beeinträchtigen die Regeneration der betroffenen Eichen.

Buche

Auch 2015 sind infolge eines Befalls durch den Buchen-Springrüssler wieder Blattschäden in Erscheinung getreten, wenn auch die Intensität und die Verbreitung deutlich zurückgegangen sind. Dabei ist das Ausmaß der Blattschäden örtlich sehr unterschiedlich ausgefallen. Schwerpunkte lagen im Pfälzerwald, in der Eifel und im Westerwald. Durch den Reifungsfraß der Käfer werden die Blätter perforiert und die Larven minieren in den Blättern bis hin zu einem ausgedehnten Platzfraß. Bei starkem Befall werden ganze Baumkronen "braun".

Wie in den Vorjahren wurde auch 2015 die Buchen-Komplexkrankheit in nennenswertem Umfang gemeldet. Diese war im Sommer 2000 in der Eifel und im westlichen Hunsrück erstmals in größerem Ausmaß aufgetreten und ist seitdem nicht mehr völlig abgeklungen.

Ausbreitung des Eschentriebsterbens in Rheinland-Pfalz.
Abb. 3: Ausbreitung des Eschentriebsterbens in Rheinland-Pfalz. (Grafik: FVA/Wußler)
Starkes Eschentriebsterben und Ersatztriebbildung in einer Samenplantage.
Abb. 4: Starkes Eschentriebsterben und Ersatztriebbildung. (Foto: FVA/Metzler)

Esche

Das Eschentriebsterben wurde im Jahr 2009 erstmals in Rheinland-Pfalz nachgewiesen und war damals nur auf den äußersten Süden des Landes begrenzt. Die Befallsfläche hat sich seither landesweit markant vergrößert und ist im Jahr 2015 noch einmal erheblich gestiegen (Abb. 3 und 4).

Damit ist diese Baumart, auf die im Rahmen des Klimawandels große Erwartungen gesetzt wurden, erheblich bedroht. Nach den aus ganz Europa vorliegenden Erfahrungen muss von einer weiteren Zunahme dieser Krankheit auch in den höheren Altersklassen ausgegangen werden. Inzwischen werden Eschen in zunehmendem Maß besonders auf Nass-Standorten von Stammfußnekrosen betroffen. Durch die folgende Aktivität von Hallimasch und anderen holzzerstörenden Pilzen ergeben sich dann ernste Probleme für die Arbeits- und Verkehrssicherheit sowie eine rasche Holzentwertung.

Allerdings zeigen sich auf allen Flächen auch noch symptomfreie Eschen. Ob es sich hier um resistente Individuen handelt, wird gegenwärtig auf europäischer Ebene unter Beteiligung der FVA Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der FAWF Rheinland-Pfalz untersucht.

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Fraß-, Besatz- und Flugintensität des Waldmaikäfers im Bienwald, Frühjahr 2015.
Abb. 5: Fraß-, Besatz- und Flugintensität des Waldmaikäfers im Bienwald, Frühjahr 2015. (Grafik: FVA/Wußler)

Es wird empfohlen, weiterhin keine Anpflanzungen mit Eschen vorzunehmen. Bei anstehenden Eingriffen sind bevorzugt befallene Bäume zu entnehmen. Mischbaumarten und Eschen ohne Krankheitssymptome sollten unbedingt belassen werden. Letztere können möglicherweise zum Aufbau einer gesünderen Generation beitragen.

Schaderreger in Jungwüchsen

In der südlichen Oberrheinebene sind auf trockenen Sandstandorten zahlreiche Waldbestände weiterhin von einer ausgedehnten Gradation des Waldmaikäfers betroffen. Die Engerlinge im Boden verursachen Wurzelschäden und gefährden dadurch insbesondere Jungwüchse, aber auch Dickungen und Stangenhölzer. Im Frühjahr 2015 fand der Schwärmflug des "Südstamms" im Forstamt Bienwald auf rund 6.500 ha mit deutlich vergrößerter Fläche in unterschiedlicher Intensität statt (Abb. 5 und 6).

Dementsprechend ist der Waldboden nach den Eiablagen dort wieder stark mit Engerlingen besetzt. Auf einer etwa 1.000 ha großen Fläche ist im Frühjahr 2016 auf dem Gebiet des "Nordstamms" im Forstamt Pfälzer Rheinauen südwestlich von Germersheim wieder mit einem ausgeprägten Schwärmflug zu rechnen.

Ein deutlicher Anstieg erfolgte bei den Schadensmeldungen zu Mäusen. Dies betraf sowohl die Angaben zu Erd-, Feld- und Rötelmaus, zur Waldmaus als auch zur Schermaus. Gegenmaßnahmen sollten nur nach eingehender Prüfung der zu erwartenden Risiken erfolgen.

Waldmaikäfer beim Reifungsfraß an Knospen einer Roteiche.
Abb 6: Waldmaikäfer beim Reifungsfraß an Knospen einer Roteiche. (Foto: FVA/Delb)

Quarantäne-Schadorganismen

Der pilzliche Erreger des Esskastanienrindenkrebses stellt weiterhin eine gravierende Gefahr für die Esskastanienwälder am Ostrand des Pfälzerwaldes dar. Die insgesamt gemeldete Befallsfläche hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal erhöht. Davon sind vor allem die Forstämter Annweiler und Haardt betroffen. Ein Erfolg der in den Jahren 2011 und 2012 künstlich in einzelne Bestände eingebrachten Erregerstämme mit abgeschwächter Aggressivität ("Hypovirulenz") hat sich in jüngsten Untersuchungen noch nicht gezeigt. Sollten sich die hypovirulenten Stämme natürlich ausbreiten und damit virulente Stämme des Erregers zunehmend verdrängen, besteht die Aussicht, das Schadgeschehen zu verlangsamen und insgesamt höherwertiges Holz zu produzieren. Die Japanische Esskastanien-Gallwespe wurde aus den Forstämtern Annweiler und Pfälzer Rheinauen gemeldet. Spätestens als die EU-Notmaßnahmen zu diesem Quarantäne-Schadorganismus im Jahr 2014 ausgesetzt wurden, war abzusehen, dass der Schädling aus den benachbarten Bundesländern Hessen und Baden-Württemberg in rheinland-pfälzische Esskastanien-Bestände einfallen würde. Von diesem Schadorganismus gehen große Risiken für die Vitalität und Fruchtproduktion dieser Baumart aus.

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