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Kompetenz-Netzwerk Klimawandel, Krisenmanagement und Transformation in Waldökosystemen (KoNeKKTiW)

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Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)
Abteilung Forstökonomie

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Artikel

Autor(en): Tillmann Friederich, Susanne Kaulfuß und Katrin Dännart
Redaktion: FVA, Deutschland
Kommentare: Artikel hat 0 Kommentare
Bewertung: Zu Favoriten Druckansicht 77.6777.6777.6777.6777.67 (21)

Handbuch Risiko- und Krisenmanagement

Allgemeines Krisenmanagement
Fotos: FVA

Der weltberühmte Satz des US-amerikanischen Air Force-Ingenieurs Edward A. Murphy: "Alles, was schief gehen kann, wird auch schief gehen." entspricht so oder in abgeschwächter Form der Erfahrung der meisten Menschen. Auch im Forstbetrieb schlägt Murphys Gesetz immer wieder gnadenlos zu. Sei es nun der Käferfraß an der wichtigen Wirtschaftsbaumart, das Schalenwild, welches die kostbare Verjüngung verbeißt oder der Sturm, der die reifen Hauptnutzungsbestände wirft: Krisen im Forstbetrieb lauern sprichwörtlich an jeder Ecke.

Und was hat nun Murphys Gesetz damit zu tun? Die konsequente Schlussfolgerung aus der pessimistischen Systemprognose des Ingenieurs lautet: "Sorge dafür, dass (möglichst) nichts schief gehen kann!"

Diesem Ziel können sich Betriebsleitende mit Hilfe eines professionellen Risiko- und Krisenmanagements nähern. Das nötige Handwerkszeug vermittelt Ihnen das Netzwerk KoNeKKTiW (Kompetenz-Netzwerk Klimawandel, Krisenmanagement und Transformation in Waldökosystemen) in diesem Handbuch.

Von der Notwendigkeit eines Bewusstseinswandels

Die Herausforderungen in der Waldbewirtschaftung steigen täglich. Angetrieben durch den Klimawandel und die wachsenden Ansprüche der Politik und Bevölkerung wird die Entwicklung einer "Risikokultur" in den Forstbetrieben immer wichtiger. Damit ist gemeint, dass das Forstpersonal sensibilisiert ist im Umgang mit betrieblichen Risiken und Krisen.

Unser Appell lautet daher:

1. Risikomanagement

Risikokultur Risikokultur

Wer das Leitbild seines Betriebes kennt, der kann beurteilen, worauf es wirklich ankommt. Doch neben einem gesteigerten Bewusstsein für die Umsetzung der Betriebsziele ist auch die Bereitschaft entscheidend, sich mit Präventionsmaßnahmen gegenüber Risikofaktoren auseinander zu setzen.

15.08.2018
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Was ist Risiko? Eine Begriffsbestimmung Was ist Risiko? Eine Begriffsbestimmung

Der Begriff Risiko wird meist als ein schädlicher Einflussfaktor verstanden. Heute wird Risiko vielmehr als ein Ausmaß der Zielgefährdung betrachtet. Risikotreiber wie Sturmereignisse können in ihrer Bedeutung für einen Forstbetriebs somit besser identifiziert und entschärft werden.

15.08.2018
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Der Risikomanagementzyklus als Daueraufgabe Der Risikomanagementzyklus als Daueraufgabe

Risikomanagement ist eine Daueraufgabe. Durch einen strukturierten Managementprozess, den sogenannten Risikomanagementzyklus, kann es gelingen, zielgefährdende Risikotreiber im Blick zu behalten.

15.08.2018
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Methoden des Risikomanagements Methoden des Risikomanagements

Neben der Identifikation betrieblicher Risiken ist insbesondere deren Bewertung entscheidend. Die strukturierte Risikobewertung ermöglicht es der Betriebsleitung, eine Priorisierung der akut zielgefährdenden Risikotreiber zu erstellen und dadurch einen möglichst effizienten Einsatz der knappen Kapazitäten zu organisieren.

15.08.2018
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Der Umgang mit Risiken Der Umgang mit Risiken

Der Umgang mit Risiko ist letztlich entscheidend dafür, ob betriebliche Ziele beeinträchtigt werden, oder ob es gelingt, negative Auswirkungen zu vermindern, oder zu vermeiden. Möglichkeiten einer angemessenen Reaktion auf identifizierte Risiken werden in dem folgenden Artikel vorgestellt.

15.08.2018
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Risikomanagement für kleine Forstbetriebe Risikomanagement für kleine Forstbetriebe

Während mit der EVA-Methode ein umfangreiches Risikomanagementsystem existiert, welches für große Forstbetriebe gedacht ist, bieten die Risikochecklisten auch für kleine Betriebe die Möglichkeit, risikoreiche Situationen zu erkennen.

15.08.2018
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2. Krisenmanagement

Der 4-3-2-Krisenmanagement-Zyklus Der 4-3-2-Krisenmanagement-Zyklus

Krisen im Forstbetrieb gibt es immer wieder und meist beschränkt sich unser Umgang mit ihnen auf die Beseitigung der Schäden. Dabei lässt sich ein Großteil der Schäden durch Präventivmaßnahmen im Vorfeld abmildern. Der Krisenmanagementzyklus ist ein Werkzeug, um forstliche Krisen besser zu meistern.

15.08.2018
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Szenariotechnik – ein Blick in die Zukunft Szenariotechnik – ein Blick in die Zukunft

Ob und wann der nächste Sturm über Mitteleuropa hinwegfegt oder ein anderes Schadereignis ausbricht, kann man nicht vorhersagen. Trotzdem ist es möglich, sich für extreme Ereignisse zu wappnen: ein Weg ist die Szenariotechnik.

17.10.2011
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Das 1 x 1 der Krisenkommunikation Das 1 x 1 der Krisenkommunikation

Krisenkommunikation ist kein Hexenwerk. Wer gut vorbereitet in eine Krise geht, kommt auch schneller und einfacher wieder heraus. Lernen Sie in diesem Artikel die Grundsätze der Krisenkommunikation kennen.

17.10.2011
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Gut vorbereitet in die Krise Gut vorbereitet in die Krise

In einer Krise ist die Öffentlichkeitsarbeit harte und ungewohnte Arbeit, denn das Ansehen des Betriebs steht auf dem Spiel. Wie bereitet man sich auf einen solchen Ernstfall vor, damit die Krisenkommunikation reibungslos klappt?

18.10.2011
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Öffentlichkeitsarbeit in schweren Zeiten Öffentlichkeitsarbeit in schweren Zeiten

Krisenkommunikation im Wald? Aber ja! Damit die Öffentlichkeit und Mitarbeiter nach Sturmereignissen oder Unfällen dem Betrieb auch weiterhin vertrauen und Glauben schenken, ist eine transparente Krisenkommunikation unabdingbar.

17.10.2011
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Von Förster zu Förster – interne Kommunikation in Krisenfällen Von Förster zu Förster – interne Kommunikation in Krisenfällen

Erfährt der Revierleiter aus der Presse, wie die Forstamtsstrategie nach einem Sturm aussieht, ist das unerfreulich. Das passiert, wenn die Betriebsleitung Infos ausgibt, ohne die Mitarbeiter aufzuklären. Lernen Sie erfolgreich intern zu kommunizieren!

19.10.2011
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