Suche

    
Suche nur in dieser Rubrik

Erweiterte Suche

Kontakt

Alois Zollner

LWF

Bayerische Landesanstalt
für Wald und Forstwirtschaft

Abt. Biodiversität,
Naturschutz, Jagd
Hans-Carl-von-Carlowitz-Pl. 1
D-85354 Freising

Telefon: +49 (8161) / 71 - 4156
Telefax: +49 (8161) / 71 - 4971

Die waldwissen.net-App!

App Waldwissen

Waldwissen Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie vier, fünf Mal jährlich per E-Mail über spezielle Beiträge und Waldwissen-Aktivitäten. Ihre E-Mail-Adresse wird lediglich zum Zweck der Zustellung des Newsletters verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können sich jederzeit aus dem Newsletter heraus abmelden oder Ihre Einwilligung per E-Mail an uns widerrufen. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise.

Ihr E-Mail*

Artikel

Autor(en): Heinz Bußler
Redaktion: LWF, Deutschland
Kommentare: Artikel hat 0 Kommentare
Bewertung: Zu Favoriten Druckansicht 62.062.062.062.062.0 (56)

Ausgestorbener Käfer in Bayern wiederentdeckt

Rothalsiger Düsterkäfer
Abb. 1: Der Rothalsige Düsterkäfer galt als ausgestorben und wurde jetzt in Bayern wiederentdeckt
(Foto: H. Bußler).

70 Jahre lang galt der Rothalsige Düsterkäfer (Phryganophilus ruficollis) innerhalb Deutschlands als ausgestorben. Im Jahre 1999 wurde ein zertretener Käfer südlich Garmisch, auf dem Weg zum Schachen, aufgesammelt, konnte damals aber nicht bestimmt werden. Die Nachbestimmung ergab nun, dass es sich um ein Exemplar des legendären Rothalsigen Düsterkäfers handelt.

In Deutschland sind insgesamt fünf Einzelfunde aus dem 19. und 20. Jahrhundert bekannt, die alle aus Bayern stammen. Zum letzten mal nachgewiesen wurde das Tier im Ferchenbachtal im Wettersteingebiet. Die Art galt in Deutschland seither als ausgestorben und verschollen. Die eurosibirische Art ist ein "Urwaldrelikt" und wurde wohl deshalb im Zuge der EU-Osterweiterung als prioritäre Art neu in den Anhang II der FFH-Richtlinie aufgenommen. Der 15 Millimeter große, rotschwarz gefärbte Käfer entwickelt sich in verpilztem Totholz von Eiche und Rotbuche.

Mehr auf waldwissen.net