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Dossier

Autor(en): Redaktion waldwissen.net - WSL
Redaktion: WSL, Schweiz
Kommentare: Dossier hat 0 Kommentare
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Dossier: Auen

Auen sind wildromantische Naturräume, die dank ihrer Dynamik eine aussergewöhnliche Artenvielfalt aufweisen. Aber auch beim Hochwasserschutz oder als beliebter Erholungsraum haben Auengebiete eine grosse Bedeutung.

Auen
Foto: Thomas Reich (WSL)

In Auen entstehen durch die Dynamik des Wassers Lebensmöglichkeiten für eine grosse Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Hier sind Wildnis und natürliche Dynamik noch erlebbar. Hochwasser und Perioden der Trockenheit, Erosion und Sedimentation sorgen für dauernden Wandel. Der Fluss ändert gelegentlich seinen Lauf, überschwemmt Flächen, die zuvor trocken waren, zerstört Lebensräume und lässt neue entstehen.

Während Jahrhunderten versuchte der Mensch, die Auengebiete zu bändigen. Indem er die Flüsse begradigte, rang er den Gewässern fruchtbares Ackerland ab. Heute werden an vielen Orten die Korsette der Flüsse aufgebrochen, um die natürliche Dynamik wieder herzustellen. Dies fördert einerseits die Vielfalt an Tieren und Pflanzen, dient aber auch dem Hochwasserschutz, indem die Flüsse mehr Raum erhalten. Auch speziell eingerichtete Rückhalteräume, die gezielt geflutet werden können, vermindern Überschwemmungen in weiter flussabwärts gelegenen Ortschaften.

Auen stehen im Zentrum verschiedenster Ansprüche des Menschen. Sie sind ein vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, liefern Kies, wirken als Pufferzonen bei Hochwasser oder sind beliebter Erholungsraum. Zur Erhaltung der Auengebiete müssen nicht notwendigerweise sämtliche Nutzungen aufgegeben werden. Mit Hilfe spezifischer Regeln lassen sich zahlreiche Beeinträchtigungen verringern oder gar vermeiden, und es ist möglich, den Schutz- mit dem Nutzungsgedanken zu verbinden.

Faktenblatt: Auen und Waldbewirtschaftung Faktenblatt: Auen und Waldbewirtschaftung

Zwei Drittel der Schweizer Auengebiete sind mit Wald bedeckt. Die Waldbewirtschaftung spielt deshalb eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, Auen zu revitalisieren oder das vielfältige Lebensraummosaik zu erhalten.

26.09.2006
63.063.063.063.063.0 (18)
Auen schützen und massvoll nutzen Auen schützen und massvoll nutzen

Der biologische und ökologische Wert der Auen wird oft durch Nutzung und Bewirtschaftung beeinträchtigt. Zwölf thematische Faktenblätter helfen, den Schutz der Auen mit dem Nutzungsgedanken zu verbinden.

26.09.2006
62.062.062.062.062.0 (22)
Das Schweizer Aueninventar Das Schweizer Aueninventar

Als Quellgebiet grosser europäischer Flüsse wie Rhone, Rhein, Inn und Ticino hat die Schweiz eine zentrale Rolle im Auenschutz. Grundlage dafür ist das seit 1992 bestehende Aueninventar, das knapp 300 Auenobjekte von nationaler Bedeutung enthält.

31.10.2006
51.6751.6751.6751.6751.67 (20)
Die Auen der Schweiz Die Auen der Schweiz

Auengebiete sind aussergewöhnliche Naturräume, in denen durch die Dynamik des Wassers Lebensmöglichkeiten für eine grosse Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten entstehen.

19.07.2006
55.055.055.055.055.0 (102)
Forstliche Standortsgliederung in der badischen Rheinaue - Grundlage einer naturnahen Waldbehandlung Forstliche Standortsgliederung in der badischen Rheinaue - Grundlage einer naturnahen Waldbehandlung

Die hydrologischen Verhältnisse am Oberrhein haben sich in den vergangenen Jahrzehnten tiefgreifend verändert. Die notwendig gewordene Überarbeitung der Standortskarten erbrachte unter anderem neue Kenntnisse über das Wuchspotenzial dieser Standorte.

15.03.2005
70.3370.3370.3370.3370.33 (44)
Waldbau in der Rheinaue Waldbau in der Rheinaue

Die Auewaldbewirtschaftung im dicht besiedelten Bereich des Oberrheingrabens unterliegt verschiedenen Anforderungen. So spielt der Auewaldschutz, die Erholung, aber auch die Holznutzung eine wichtige Rolle. Gleichzeitig haben sich die Standortsbedingungen verändert.

02.10.2006
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Efeulianen in den Rheinauen – Gefahr oder Naturschutzziel? Efeulianen in den Rheinauen – Gefahr oder Naturschutzziel?

Alte Efeuranken schaffen einen für Vögel und Kleintiere nutzbaren Lebensraum an den Bäumen. Viele Forstleute stehen der Kletterpflanze jedoch skeptisch gegenüber und sehen die Bäume durch den "Baumwürger" gefährdet. Wie sollen Efeulianen bei der Waldwirtschaft behandelt werden?

07.02.2005
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Landnutzungsänderungen als Folge der Rheinkorrektion Landnutzungsänderungen als Folge der Rheinkorrektion

Durch die Rheinkorrektur wurde das 1-2 Kilometer breite Flussbett zwischen Basel und Straßburg mit seinen Inseln auf 200 bis 250 Meter verengt. Die Landnutzung in der Rheinaue wurde dadurch grundlegend verändert.

18.09.2006
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Hochwasserschutz im Wald Hochwasserschutz im Wald

Wald spielt beim vorbeugenden Hochwasserschutz eine große Rolle. Mehrere Beiträge aus den Blickwinkeln verschiedener einschlägiger Fachbereiche gehen darauf näher ein und zeigen auf, wie diese Schutzfunktion noch erhöht werden kann.

24.08.2005
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Vorbeugender Hochwasserschutz durch Wald in Bayern Vorbeugender Hochwasserschutz durch Wald in Bayern

Seit dem Hochwasser Pfingsten 1999 ist das Thema Hochwasserschutz in Bayern wieder besonders aktuell. Waldflächen und Forstwirtschaft können die entscheidende Rolle im Bereich des vorbeugenden Hochwasserschutzes übernehmen.

24.08.2005
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Wald und Wild sind im Isar-Auwald in Einklang zu bringen Wald und Wild sind im Isar-Auwald in Einklang zu bringen

Rotwild in den Isarauen bei Freising, ein echtes Reizthema für Staatsforstverwaltung und private Jägerschaft. Ein Gutachten soll die Fakten bewerten und Empfehlung zum weiteren Vorgehen geben.

14.02.2005
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Die Schwarzpappel profitiert von Flussrevitalisierungen Die Schwarzpappel profitiert von Flussrevitalisierungen

Die seltene Schwarzpappel ist eine typische Auenbaumart und gilt in ihrem ganzen europäischen Verbreitungsgebiet als gefährdet. Die Ergebnisse genetischer Tests zeigen, dass die Wiederherstellung von Auenwäldern mit artreinen Schwarzpappeln durch Flussrevitalisierungen Erfolg versprechend ist.

12.11.2008
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Veränderungen von Flusskorridoren im schweizerischen Mittelland Veränderungen von Flusskorridoren im schweizerischen Mittelland

Langfristige Änderungen des Flusslaufes von grösseren Fliessgewässern lassen sich mit Hilfe historischer Karten ermitteln. Für Renaturierungsprojekte bildet die Kenntnis des einst beanspruchten Flusskorridors eine wichtige Orientierungsgrösse.

22.03.2007
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Der Biber – Landschaftsgestalter mit Konfliktpotenzial Der Biber – Landschaftsgestalter mit Konfliktpotenzial

Im 19. Jahrhundert wurde der Biber in der Schweiz ausgerottet und seit 1956 wieder angesiedelt. Durch seine lange Abwesenheit ging viel Wissen über das Zusammenleben mit dieser Tierart verloren. Im Hinblick auf ein konfliktfreies Miteinander müssen wir uns nun neu mit dem Biber auseinandersetzen.

02.02.2010
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Amphibien im Wald – manche mögen's feucht Amphibien im Wald – manche mögen's feucht

Jetzt sind sie wieder unterwegs zu den Laichgewässern, die ersten einheimischen Amphibienarten. Der Wald ist einer der wichtigsten Lebensräume für Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander.

22.03.2012
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