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Dossier

Autor(en): Redaktion waldwissen.net - FVA
Redaktion: FVA, Deutschland
Kommentare: Dossier hat 0 Kommentare
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Dossier Holzmobilisierung

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Holzmobilisierung als ökonomischer und ökologischer Motor. (Fotos: FVA)

Fundierte Waldinventuren haben in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ergeben, dass wesentlich weniger Holz eingeschlagen wurde als jährlich nachgewachsen ist. Der Holzeinschlag im Wirtschaftswald könnte also deutlich gesteigert werden – ohne den Nachhaltigkeitsgedanken in der Forstwirtschaft in Frage zu stellen. Aus diesem Grund hat sich die forstliche Forschung in der letzten Zeit immer häufiger mit der Holzmobilisierung befasst.

Vorteile von zusätzlich geerntetem Holz

  • Holz ist ein nachwachsender, also nachhaltiger Rohstoff, der in der heutigen Energie- und Klimapolitik eine immer bedeutendere Rolle einnimmt: Spätestens seit den steigenden Kraftstoff- und Strompreisen, dem Wunsch nach unabhängiger Rohstoff- und Energieversorgung und letztlich dem Klimawandel, gilt nachhaltig genutztes Holz aus heimischen Wäldern als eine sinnvolle Alternative.
  • Zusätzlich geerntetes Holz hat weitreichende ökonomische und sozialpolitische Auswirkungen: So schaffen Holzerntemaßnahmen und die damit verbundene Arbeitskette Arbeitsplätze in zumeist strukturschwachen Regionen. Außerdem fließen Geldmittel zur Begleichung von Heizöl meist aus der Region ab, während z. B. die Hackschnitzelbereitstellung Arbeitsplätze und Finanzen in die ländlichen Räume bringt.
  • Stammzahlreiche Bestände sind oft instabil und widersprechen den heutigen waldbaulichen Zielen: Durch den planmäßigen Abbau von Übervorräten werden stabile und stufige Mischbestände erzogen und der Zuwachs wird auf den Einzelbaum gelenkt. Somit wird starkes, leicht vermarktbares Holz von guter Qualität produziert.

Holzmobilisierung vor allem im Kleinprivatwald

Im Kleinprivatwald Baden-Württembergs wurden beispielsweise seit 1987 nur ca. 2/3 des Zuwachses eingeschlagen: Zum einen wird oftmals das Zuwachspotenzial des eigenen Waldbesitzes unterschätzt, zum anderen fehlen oft die Zeit und die Arbeitskräfte, um den Wald ausreichend zu bewirtschaften. Kleinparzellierung, ungünstige Lagen, Erschließungsprobleme und Vermarktungsschwierigkeiten kommen dazu.

Deshalb ist es der Forstwirtschaft, nicht zuletzt aus Gründen der Vermeidung sehr hoher Sturmschäden in zu vorratsreichen Beständen, ein großes Anliegen, die Holzmobilisierung vor allem im Kleinprivatwald voranzubringen und zu unterstützen. Dieses Dossier soll hierzu einen Beitrag leisten.

Inhalt


Werkzeuge der Holzmobilisierung

Seilwinde im Privatwald Seilwinde im Privatwald

Holzeinschlag als Hobby – das ist im Privatwald häufig der Fall. Die hier anfallenden Mengen werden oft vom Besitzer selbst geerntet. Technisches Hilfsmittel dabei ist neben der Motorsäge häufig ein Schlepper mit Seilwinde.

22.11.2013
56.3356.3356.3356.3356.33 (165)

Waldeigentum

Privatwald in Nord-Karelien und Baden-Württemberg Privatwald in Nord-Karelien und Baden-Württemberg

Das EU-Projekt RoK-FOR bietet Möglichkeiten zum europäischen Austausch. Baden-württembergische Privatwaldexperten reisten nach Nord-Karelien, um sich dort mit Kollegen über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und Netzwerke zu schaffen.

22.07.2013
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Das Testbetriebsnetz Kleinprivatwald in Baden-Württemberg Das Testbetriebsnetz Kleinprivatwald in Baden-Württemberg

Ein großer Anteil des Privatwaldes in Baden-Württtemberg befindet sich in der Größenklasse unter 200 ha. Aus diesem Grund wurde speziell für diese Kategorie ein Testbetriebsnetz angelegt, um die Situation der Betriebe genauer erfassen zu können.

11.02.2005
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So kann die Holzmobilisierung aus dem Kleinwald ein Erfolg werden So kann die Holzmobilisierung aus dem Kleinwald ein Erfolg werden

Zentrales Ziel des FHP-Projektes "Holzmobilisierung aus dem Kleinwald" ist es, spürbar mehr Holz zu ernten und somit die gesamte Holznutzungsrate (Verhältnis Holznutzung/Holzzuwachs) von derzeit zirka 60% kontinuierlich in Richtung 75% zu steigern. Das bedeutet, dass es unter anderem zu einer Nutzungssteigerung im heimischen Kleinwald kommen muss.

17.07.2007
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Struktur, Verhalten und Einstellung von Schweizer Privatwaldeigentümern Struktur, Verhalten und Einstellung von Schweizer Privatwaldeigentümern

Rund ein Viertel des Schweizer Waldes gehört privaten Waldeigentümern. Aufgrund ihrer Anzahl (246'000), der Altersstruktur und dem beruflichen und demographischen Kontext sind sie schwierig zu erreichende Ansprechpartner.

14.01.2008
56.3356.3356.3356.3356.33 (54)
Der Schweizer Privatwald und seine Eigentümer Der Schweizer Privatwald und seine Eigentümer

Eine umfangreiche Studie zeigt die strukturelle und personelle Zusammensetzung der Schweizer Privatwaldeigentümer, deren Bezug zum Wald sowie deren Einschätzung von Forstwirtschaft, Waldpolitik und Fremdnutzungen.

14.01.2006
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Waldbesitzer auf dem Weg in die Zukunft Waldbesitzer auf dem Weg in die Zukunft

Privatwaldbesitzer haben eine sehr heterogene Betriebsausstattung und Zielrichtung. Auch die zunehmende "Urbanisierung" verschlechtert ihre Marktposition in einer globalisierten Welt. Zusammenschlüsse können diese Nachteile wettmachen und sogar weitere Vorteile erschließen.

05.09.2008
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Aus der Tradition in die Moderne Aus der Tradition in die Moderne

Forst- und Holzwirtschaft wandeln sich drastisch. Die konzentrierte Macht der Holz- und Papierindustrie sorgt für Druck auf die Holzpreise und höhere Ansprüche an die Qualität des Holzes. Kleinere Waldbesitzer können dies nur über Kosteneinsparungen und vor allem über Zusammenschlüsse kompensieren.

31.03.2007
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Verfahren für die Holzmobilisierung

Schleifholz contra Brennholz Schleifholz contra Brennholz

Die stark steigende Nachfrage nach Energieholz hat auch Schattenseiten. Denn längst wird die Nachfrage nicht nur aus bisher ungenutzten Sortimenten gedeckt. So entstand eine für den Cluster Forst und Holz folgenschwere Konkurrenz zwischen Energie- und Industrieholz.

22.06.2007
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Verfahren zur Mobilisierung von Nadelstarkholz Verfahren zur Mobilisierung von Nadelstarkholz

Zwei Merkmale kennzeichnen die Nadelstarkholzernte im Kurzholzverfahren: motormanuelles Fällen und Aufarbeiten sowie Rücken der Abschnitte mit dem Tragschlepper. Dass die Holzerntekosten trotzdem kaum über dem Niveau der Langholzaushaltung liegen, zeigt dieser Beitrag.

30.01.2006
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Energieholznutzung und Holzascherecycling Energieholznutzung und Holzascherecycling

Wird das Reisig bei der Holzernte energetisch genutzt und die Holzasche wieder der Fläche zugeführt, hat dies einen nachhaltigeren Effekt, als die vollmechanisierte Holzernte, bei der das Reisig auf der Rückegasse verbleibt. Und das trotz höherer Ernteintensität.

31.03.2011
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Vorwald – Biomasse für Energie und Industrie Vorwald – Biomasse für Energie und Industrie

Die heimische Forstwirtschaft leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Primärenergieverbrauch. Zunehmende Versorgungsengpässe auf dem Schwachholzmarkt verlangen aber nach alternativen Nutzungsformen.

26.10.2011
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Starkholz hat nicht ausgedient Starkholz hat nicht ausgedient

Die Sägeindustrie wünscht vor allem Stämme bis 40 cm, doch Starkholz hat handfeste Vorteile. Unsere bewährten waldbaulichen Konzepte zugunsten von kürzeren Umtriebszeiten über Bord zu werfen, wäre deshalb falsch.

19.10.2011
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Wie sinnvoll ist die Nadelstarkholzproduktion? Wie sinnvoll ist die Nadelstarkholzproduktion?

Den mitteleuropäischen Waldbesitzern erwächst zunehmend Konkurrenz aus anderen Regionen. Deshalb setzen viele ihre Hoffnungen auf Nadelstarkholz in der Annahme, dass dieses Sortiment andernorts nur in geringen Mengen vorkommt. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist dieses Verhalten nicht immer sinnvoll.

27.09.2007
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Energieholznutzung aus Starkholz Energieholznutzung aus Starkholz

Die Ergebnisse der beiden Nadelstarkholzversuche der FVA in Ulm und Staufen. Der Artikel vergleicht die Arbeitsverfahren, Kosten und Erlöse der zusätzlichen Energieholznutzung.

04.08.2008
44.6744.6744.6744.6744.67 (29)
Vorräte und Nutzungsmöglichkeiten von Starkholz -  Ergebnisse europäischer Waldinventuren Vorräte und Nutzungsmöglichkeiten von Starkholz - Ergebnisse europäischer Waldinventuren

Die Vorratsentwicklung in Deutschland, Österreich und der Schweiz deutet auf steigende Starkholanteile bei Fichte, Tanne und Buche hin. Ob diese Anteile auch tatsächlich genutzt werden können, entscheiden die aktuellen Rahmenbedingungen.

02.02.2009
53.3353.3353.3353.3353.33 (120)
Waldhackschnitzelgewinnung aus Laubstarkholzkronen für Heizzwecke Waldhackschnitzelgewinnung aus Laubstarkholzkronen für Heizzwecke

Will man auf dem Energieholzmarkt konkurrenzfähig sein, müssen Rationalisierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Große Stückmasse und hoher Massenanfall je Hektar bieten gewaltige Vorteile.

23.09.2004
66.6766.6766.6766.6766.67 (70)
Potenziale, Chancen und Risiken der Energieholznutzung Potenziale, Chancen und Risiken der Energieholznutzung

Die geplante Umsetzung der Energiewende lässt einen zunehmenden Druck auf die natürlichen Ressourcen und in der Folge einen Einfluss auf die Landschaft erwarten. Was sind die Potenziale, Chancen und Risiken der Energieholznutzung?

28.04.2015
59.059.059.059.059.0 (61)