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Dossier

Autor(en): Redaktion waldwissen.net
Redaktion: FVA, Deutschland
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Dossier Rückkehr der Großsäuger

Eurasischer Wolf
Eurasischer Wolf (Canis lupus lupus)
(Foto: E. Kraus)

Bär, Luchs, Wolf und Elch – lange Zeit waren diese Tiere erbitterte Konkurrenten des Menschen im Kampf um seine Existenz. Kein Wunder also, dass diese Tiere aus der Kulturlandschaft verdrängt wurden.

Dieser Umstand ist sicherlich auch ein Grund für die Polarisierung, die diese Tiere bei verschiedenen Interessengruppen noch heute hervorruft. Viele Jäger sehen in den Großraubtieren "gefährliches Raubzeug", für Naturschützer sind Großsäuger "unverzichtbare Mitglieder im Ökosystem" und für einige Förster sind die großen Pflanzenfresser "Waldvernichtungsmaschinen", während sie die Großräuber als "willkommene Hilfsjäger" willkommen heißen.

Heimkehrer

Die Konkurrenz zwischen Menschen und Großsäugern hat mittlerweile in einigen Regionen nachgelassen und vielerorts verändern sich Kulturlandschaften zurück zu naturnahen Ökosystemen. Unter anderem deswegen, weil großflächig Schutzgebiete ausgewiesen werden, die Waldflächen stetig zunehmen und die Menschen in verschiedenen Regionen landwirtschaftliche Flächen stilllegen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten hat sich zudem das Verhältnis der Bevölkerung zu den Großsäugern etwas verbessert, was sicherlich auf die Umweltbildung und auf die erhöhte Bedeutung des Naturschutzgedankens zurückzuführen ist.

Großsäuger finden so wieder Lebensraum und Nahrung und wandern zurück in ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet, teilweise unter aktiver Mithilfe von Interessengruppen, aber auch aufgrund des Drucks zunehmender Großsäuger-Populationen aus Ost-, Südost- und Südeuropa auf den Alpenraum und Mitteleuropa.

Sachliche Diskussion

Die Reaktionen der Menschen sind dabei bekanntermaßen sehr unterschiedlich, abhängig von der persönlichen Betroffenheit und dem Verhältnis zur Natur.

Das Dossier soll deshalb die aktuelle Situation von Großsäugern im europäischen Kulturraum aufzeigen und zu einer sachlichen und wissenschaftlichen Diskussion anregen. Der Wiedereinbürgerungsversuch des Luchses in Baden-Württemberg durch die AG Luchs, ein Elchplan in Ostbayern, das Wolf-Konzept in der Schweiz oder das österreichische Bärenprojekt – dies sind nur einige Beispiele der hier verfügbaren Beiträge.

Inhalt

Allgemeines

Die Rückkehr der Wildtiere. Wolf, Geier, Elch & Co Die Rückkehr der Wildtiere. Wolf, Geier, Elch & Co

Der Bär "Bruno" beherrscht im Frühsommer 2006 die Titelseiten in Bayern. Häufig fallen Worte wie "Problembär" oder "Gefahr für die Menschheit". Solche Extrembeispiele lassen vergessen, dass die Rückkehr großer Wildtiere in unsere Kulturlandschaft meist weniger spektakulär verläuft.

19.06.2006
53.3353.3353.3353.3353.33 (55)
Großraubtiere als Schadensstifter – Eine Herausforderung für das Management Großraubtiere als Schadensstifter – Eine Herausforderung für das Management

Wolf, Luchs und Bär kehren oft auch ohne Hilfe in Gebiete zurück, aus denen sie seit mehr als 100 Jahren verschwunden sind. Da stellt sich die Frage, ob wir mit ihnen zu Rande kommen, denn es gibt genug Konfliktpotential.

19.12.2011
56.6756.6756.6756.6756.67 (60)
Die Bedeutung der Raubtiere in der Mythologie Die Bedeutung der Raubtiere in der Mythologie

Die mythologische Bedeutung von Fuchs, Luchs und Wolf ist erstaunlich facettenreich. Neben bekannten negativen Eigenschaften werden diesen Tieren auch sehr positive Attribute zugeschrieben.

03.11.2004
57.3357.3357.3357.3357.33 (441)
Große Beutegreifer in Bayern Große Beutegreifer in Bayern

Bär, Wolf und Luchs wandern wieder zu. Ein Thema, bei dem sich viele Menschen betroffen fühlen, wenn auch aus den verschiedensten Blickwinkeln. Für die Rückkehr dieser Beutegreifer wurden Managementpläne entwickelt.

18.03.2011
59.6759.6759.6759.6759.67 (114)
Luchs und Wolf: Herdenschutz im Schwarzwald Luchs und Wolf: Herdenschutz im Schwarzwald

Nicht nur Luchse ziehen neuerdings wieder durch den Schwarzwald, auch mit Wölfen ist zu rechnen. Doch beim Herden- und Nutztierschutz fehlen Erfahrungen. Experten in der Schweiz beschäftigen sich dagegen schon länger mit diesem Thema.

16.03.2016
62.062.062.062.062.0 (49)

Europäische Braunbär (Ursus arctos arctos)

Der Braunbär: Wildbiologie und Management einer prioritären Art der FFH-Richtlinie Der Braunbär: Wildbiologie und Management einer prioritären Art der FFH-Richtlinie

Seit der Tragödie um den Braunbären Bruno ist das öffentliche Interesse an Bären groß. Gleichwohl ist das Wissen um seine Lebensweise und Biologie in der Öffentlichkeit Mitteleuropas oft noch lückenhaft und geprägt von falschen Vorstellungen.

07.08.2006
55.055.055.055.055.0 (49)
Kulturlandschaft – Lebensraum für Braunbären? Kulturlandschaft – Lebensraum für Braunbären?

Problembär oder doch eher Problemlebensraum? Der unrühmliche öffentliche Streit um den Tod des Braunbären "Bruno" 2006 hat eindrucksvoll bewiesen, dass viele Menschen entweder nur das Untier oder nur den Teddybären, aber nicht die Realität dazwischen sehen wollen.

14.12.2006
67.067.067.067.067.0 (119)
Bären in Bayern Bären in Bayern

Schad-, Risiko- und Problembär – diese Bezeichnungen erhielt Bruno 2006, nachdem sich die überschwängliche Freude über den ersten Braunbären in Bayern seit 170 Jahren ins Gegenteil verkehrt hatte. Heute steht Bruno im Museum und die überlebenden Akteure müssen vielleicht schon bald beweisen, was sie aus dem Drama gelernt haben.

20.03.2008
54.3354.3354.3354.3354.33 (110)
Der Braunbär in Österreich Der Braunbär in Österreich

Der Bär war los und dann das Chaos. Denn der Bär "Bruno" geriet auf Abwege und hat seiner Art damit einen Bärendienst erwiesen. Der unsichere Umgang des Menschen damit hat die Situation endgültig eskalieren lassen. Doch der nächste Bär kommt bestimmt.

28.08.2006
52.052.052.052.052.0 (496)
Konzept zum Umgang mit Bären in der Schweiz Konzept zum Umgang mit Bären in der Schweiz

Im Sommer 2005 tauchte nach über 100 Jahren der erste Bär wieder in der Schweiz auf. Ein Jahr später sorgte Bär "Bruno" in Tirol und Bayern wochenlang für Schlagzeilen - und endete tragisch. Wie ist ein Zusammenleben mit Bären möglich?

06.07.2006
64.3364.3364.3364.3364.33 (70)

Der Wolf (Canis lupus)

Konzept zum Wolfsmanagement in der Schweiz Konzept zum Wolfsmanagement in der Schweiz

Immer wieder wandern einzelne Wölfe die Schweiz ein. Mit einem Wolfskonzept wollen die Behörden die Probleme minimieren, die mit der Anwesenheit von Wölfen entstehen können.

26.07.2016
63.3363.3363.3363.3363.33 (39)
Was tun, wenn der Wolf kommt? Informationen zur potenziellen Rückkehr des Wolfes nach NRW Was tun, wenn der Wolf kommt? Informationen zur potenziellen Rückkehr des Wolfes nach NRW

Mit der Rückkehr des Wolfes ist auch in NRW zu rechnen. Für den Natur- und Artenschutz wäre das ein einzigartiger Erfolg. Für die Gesellschaft entstünden dann viele Fragen.

18.03.2014
50.6750.6750.6750.6750.67 (280)
Der Wolf - ehemaliges Wildtier des Jahres Der Wolf - ehemaliges Wildtier des Jahres

In Deutschland gibt es wieder Wölfe, die immer öfter aus Osteuropa einwandern. Für manchen Förster wären sie wahrscheinlich willkommene Hilfsjäger, für viele Menschen sind sie dagegen immer noch unwillkommen und nichts als "gefährliches Raubzeug".

12.01.2005
57.3357.3357.3357.3357.33 (60)
Der Wolf im Nationalpark der Abruzzen – Vergleiche mit der Schweiz Der Wolf im Nationalpark der Abruzzen – Vergleiche mit der Schweiz

Mensch und Wolf leben im Nationalpark der Abruzzen (Italien) mehr oder weniger unproblematisch zusammen. Welche Schlüsse lassen sich daraus für die Schweiz und Mitteleuropa ziehen, wo der Wolf allmählich wieder einwandert?

22.01.2007
66.066.066.066.066.0 (175)
Zur Nahrungsökologie der Wölfe in Deutschland Zur Nahrungsökologie der Wölfe in Deutschland

Die Wiederkehr der Wölfe nach Deutschland ist auch mit Konflikten verbunden, die im Wesentlichen mit deren Ernährungsverhalten im Zusammenhang stehen. Zum Wolfmanagement gehört es daher auch, das Ernährungsverhalten der Tiere zu beobachten.

31.10.2015
70.3370.3370.3370.3370.33 (44)
Die Rückkehr des Wolfes nach Sachsen Die Rückkehr des Wolfes nach Sachsen

Seit Ende der 1990er Jahren gibt es wieder Wölfe in Deutschland. Um ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben kümmert sich im Freistaat Sachsen seit 15 Jahren ein Wolfsmanagement.

27.05.2015
57.6757.6757.6757.6757.67 (103)

Der Eurasische Luchs (Lynx lynx)

Luchse im Bergwald Luchse im Bergwald

Der Rückkehr des Luchses wird durchweg positiv gesehen, nur die Jägerschaft ist skeptisch. Dabei ist das Wissen über die Folgen einer Wiederansiedlung des Luchses generell lückenhaft und sorgt so für Konfliktpotenzial. Ein umfangreiches Projekt hilft nun, diese Lücken zu schließen.

15.05.2008
60.060.060.060.060.0 (104)
Luchsvernichtung im Spessart Luchsvernichtung im Spessart

Seit dem 16. Jahrhundert führte die Jägerei im Spessart einen Vernichtungsfeldzug gegen den Luchs, zu verlockend waren die Fanglöhne und Kopfprämien. Die Wirren des Dreißigjährigen Krieges boten dem Luchs noch eine Gnadenfrist, ehe die Population konsequent bis etwa 1700 innerhalb von drei Jahrzehnten ausgelöscht wurde

30.06.2008
60.3360.3360.3360.3360.33 (52)
Arbeitsgruppe Luchs in Baden-Württemberg Arbeitsgruppe Luchs in Baden-Württemberg

Verschiedene Interessengruppen haben unterschiedliche Meinungen zur Rückkehr des Luchses nach Baden-Württemberg. Die im Jahre 2004 gegründete AG-Luchs ist die Plattform zur Diskussion dieser Interessenunterschiede. Die AG koordiniert die unterschiedlichen Aktivitäten und präsentiert Informationen zum Luchs auf einer eigenen Web-Seite.

07.02.2006
74.6774.6774.6774.6774.67 (34)

Die Europäische Wildkatze (Felis silvestris silvestris)

Am Kaiserstuhl vermehrt sich die Wildkatze wieder Am Kaiserstuhl vermehrt sich die Wildkatze wieder

Die Wildkatze galt in Baden-Württemberg lange als verschollen. Die Untersuchung zweier überfahrener Katzen am Kaiserstuhl erbrachte 2007 den ersten sicheren Nachweis der Wildkatze im Land. Im Juni 2009 wurde nun auch die Reproduktion nachgewiesen.

07.07.2009
50.3350.3350.3350.3350.33 (113)
Der Wildkatze im Schweizer Jura auf der Spur Der Wildkatze im Schweizer Jura auf der Spur

Man sieht sie nie, sie lässt sich nicht eindeutig bestimmen und sie hinterlässt keine identifizierbaren Spuren. Dennoch ist es möglich, Populationen der Wildkatze zu überwachen.

26.04.2010
52.052.052.052.052.0 (310)
Wildkatzen in Bayern Wildkatzen in Bayern

Die Wildkatze war in Bayern ausgerottet. Mittlerweile gibt es wieder Wildkatzen in Bayern, vor allem im nördlichen Bereich. Aufschlüsse darüber gibt ein auf DNA-Analysen basierendes Monitoring.

24.05.2016
62.062.062.062.062.0 (21)
Kleine Tiger in bayerischen Wäldern Kleine Tiger in bayerischen Wäldern

Nachdem sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschwunden waren, schleichen in Bayerns Wälder wieder kleine Tiger umher. Sie sind sehr scheu und zeigen sich dem Menschen fast nie. Doch mit Hilfe von Duftmitteln kann man ihnen auf die Schliche kommen.

12.03.2010
64.3364.3364.3364.3364.33 (98)
Auf geht's Richtung Osten! – Wildkatzen in Baden-Württemberg Auf geht's Richtung Osten! – Wildkatzen in Baden-Württemberg

In den letzten Jahren wurden hierzulande zahlreiche neue Wildkatzenvorkommen entdeckt. Trotzdem schafft es die Wildkatze ohne Hilfe nur schwer, sich vom Rhein Richtung Osten auszubreiten.

29.08.2014
55.6755.6755.6755.6755.67 (39)
Ostwestfalens wilde Katzen Ostwestfalens wilde Katzen

Die Wildkatze kommt auch in Ostwestfalen wieder als heimliche Waldbewohnerin vor. Ein Forschungsprojekt konnte im Eggegebirge eine eigenständige Population nachweisen.

28.11.2013
64.6764.6764.6764.6764.67 (36)