Wichtig ist beim Anbau von Christbäumen eine gute Qualität der Bäume und eine Bodenbewirtschaftung, die auf die Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit Bedacht nimmt. Zur Düngung hat der Fachbeirat für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz, Wien, eine Broschüre herausgegeben.

Christbaumkulturen werden im Kurzumtrieb (sieben bis zwölf Jahre) genutzt und stellen spezifische Anforderungen an Standort und Boden. Es stammen in Österreich rund 70 % aller Christbäume von angelegten Christbaumkulturen, etwa 30 % aus der Waldpflege. Christbaumkulturen sind entweder auf landwirtschaftlichen Flächen begründet, oder – zu einem geringenTeil – auch auf Waldböden. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aspekte für die Nachlieferung der Nährstoffe aus dem Boden und ihre Verfügbarkeit für die Bäume.

Die Broschüre beschäftigt sich vor allem mit Kulturen auf landwirtschaftlichen Flächen, geht aber auch auf Kulturen auf Waldboden ein. Als erste Empfehlung für die sachgerechte Düngung von Christbaumkulturen in Österreich soll diese Broschüre auch Ausgangsbasis für kommende Untersuchungen und Fragestellungen sein.

Tabelle: Heimische Christbaumarten von Kulturen auf landwirtschaftlichen Flächen und ihr Anteil an der Gesamtproduktion in Österreich
NameAnteil an Gesamtproduktion (%)
Tanne (Abies alba)5
Nordmannstanne (Abies nordmanniana)70
Fichte (Picea abies)5
Blaufichte (Picea pungens glauca)5

Auf die in der Tabelle angeführten Baumarten wird näher eingegangen. Für andere Christbaumarten (ca. 10 % der Produktion) können die angegebenen Richtwerte als Orientierungshilfe genutzt werden.

Entscheidungshilfen

Für folgende Fragen sollen dem Praktiker Entscheidungshilfen gegeben werden:

  • Welche Standorte eigenen sich für Christbaumkulturen?
  • Welche Ansprüche haben die verschiedenen Baumarten an den Boden?
  • Wie werden Nadel- und Bodenproben richtig gewonnen?
  • Wie sind Nadel- und Bodenanalysen richtig zu interpretieren?
  • Wie wirken sich Nährstoffmängel auf die Pflanze aus?
  • Wie viel, wann und wie oft soll gedüngt werden?
  • Welche Düngemittel können verwendet werden?

Kontakt

Fachbeirat für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz (Homepage)