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Autor(en):
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Redaktion waldwissen.net - WSL
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Originalartikel: |
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Online-Version: |
Stand: 28.05.2009
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Redaktion:
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WSL, CH
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Verfügbare Sprachen:
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Druckansicht
deutsch
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Dossier: Sturm und Windwurf
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Windwurffläche im Schweizer Mittelland. Die geworfenen Bäume haben den Wanderweg unbegehbar gemacht. Foto: U. Wasem (WSL)
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Forscher in der Windwurffläche Rorwald im Kanton Obwalden (Schweiz). Foto: Christoph Angst
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Sturmwinde hinterliessen in Mitteleuropa immer wieder Schneisen der Verwüstung und haben die Sturmforschung in den betroffenen Ländern jahrelang beflügelt. Die Forschungsresultate haben zu neuen Erkenntnissen und somit zu einer verbesserten Sturmschadenbewältigung geführt. Dieses Dossier fasst alle Waldwissen-Beiträge zum Thema "Sturm und Windwurf" zusammen.
Bereits im Jahr 1990 warf der Orkan "Vivian" in Mitteleuropa etwa 100 Millionen m3 Holz. Ende 1999 hinterliessen die Winterstürme "Lothar" und "Martin" bisher kaum dagewesene Schneisen der Verwüstung. Im Herbst 2002 verursachten Föhnstürme in weiten Teilen Österreichs überdurchschnittliche Schäden (etwa 5 Millionen m3). Im Januar 2007 folgte "Kyrill", der vor allem in deutschen Wäldern grosse Zerstörung hinterliess. Die Aufzählung wird sich wohl oder übel in Zukunft weiter verlängern.
Diese Windwürfe waren in den betroffenen Ländern Anlass für viele Forschungsprojekte. Zusammen mit den Erfahrungen der Forstpraxis und dem veränderten forstwirtschaftlichen Umfeld trugen die Forschungsresultate in mancher Hinsicht zu einer neuen Einstellung in der Waldbewirtschaftung bei.
Zusammenfassung einiger Forschungsresultate
- Wälder auf sauren Böden und mit hohem Nadelholzanteil sind auf Sturmereignisse besonders empfindlich.
- Auf einer vom Sturm betroffenen Waldfläche steigt die Artenzahl von Pflanzen und Tieren in den ersten Jahren stark an. Am meisten Arten findet man, wenn geräumte und belassene Windwurfflächen nebeneinander vorkommen.
- Im Gebirge kann die natürliche Wiederbewaldung Jahrzehnte dauern, während dies in den Wäldern tieferer Lagen eine Frage weniger Jahre ist.
- Für die natürliche Wiederbewaldung sind vor allem diejenigen Jungbäume wichtig, die bereits vor oder während der ersten Jahre nach dem Sturm gekeimt haben. Sie sind auf vielen Windwurfflächen in ausreichender Zahl vorhanden. Wo die geworfenen Wälder zu dunkel waren oder beispielsweise dichter Brombeer- oder Himbeerbewuchs das Aufwachsen von Jungbäumen behindern, müssen neue Bäume gepflanzt werden. Dies gilt besonders für Schutzwälder in höheren Lagen, die sich nur langsam erholen.
- Im Gebirge sind ungeräumte Windwurfflächen voraussichtlich fünfzehn bis dreissig Jahre nach dem Sturm ein wirksamer Schutz gegen Lawinenanriss und Steinschlag. Dies gilt auch für Fichtenwälder, die nach Borkenkäferbefall stehen gelassen werden.
- Mit fachgerechten Räumungsmassnahmen können nach Windwürfen Folgeschäden durch den Borkenkäfer bis zu einem gewissen Grad begrenzt werden.
Gliederung des Dossiers
A) Sturmschaden-Handbücher, Synthesen
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Handbuch Sturm - Sturmschadensbewältigung
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Großereignis Sturm - vieles muss jetzt in kurzer Zeit bestmöglich organisiert werden. Dieses Handbuch baut auf den Erfahrungen der Schadensbewältigung von Sturm "Lothar" auf und gibt mit Merkblättern Hilfestellung zu relevanten Themen.
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Sturmschaden-Handbuch
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Das Schweizer Sturmschaden-Handbuch enthält die Strategie des Bundes für die Bewältigung von Sturmschadenereignissen im Wald. Dazu gibt es konkrete Hinweise zur unmittelbaren Ereignisbewältigung und eine Entscheidungshilfe für die Praxis.
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Entscheidungshilfe bei Sturmschäden im Wald
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Wenn nach einem verheerenden Sturm ganze Waldbestände am Boden liegen, stellt sich die Frage, ob eine Windwurffläche belassen oder geräumt werden soll. Die "Entscheidungshilfe bei Sturmschäden im Wald" liefert dazu wertvolle Anhaltspunkte.
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Erkenntnisse aus der Sturmschadenbewältigung
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Fünf Jahre nach dem Orkan 'Lothar' hat das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Ergebnisse der Sturmforschung präsentiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sind in einem "Synthesebericht" und einem "Rechenschaftsbericht" zusammengefasst. Beide Publikationen können Sie kostenlos online beziehen.
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Vivians Erbe
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Nach 10 Jahren Vivian-Sturmforschung haben zahlreiche Autoren die wichtigsten Erkenntnisse in einem Merkblatt für die Praxis zusammengefasst. Die unter den Blickwinkeln Boden, Vegetation, Tierwelt und Naturgefahren gezogenen Schlussfolgerungen erleichtern bei einem künftigen Schadenereignis den Entscheid, ob eine Sturmfläche geräumt werden soll.
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Personalmanagement nach Stürmen
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Ohne Zweifel besteht nach einer Sturmkatastrophe für alle Mitarbeiter eine außergewöhnlich hohe Belastung. Geeignete personalwirtschaftliche Maßnahmen sind notwendig, um die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter zu unterstützen.
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Öffentlichkeitsarbeit nach Sturmereignissen
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Durch Sturmereignisse stößt der Wald und damit die Forstwirtschaft immer auf ein großes Medieninteresse ("Only bad news are good news"). Laufende Berichterstattung und gezielte Themenwahl helfen, die Aufgaben der Forstbetriebe in der Öffentlichkeit positiv darzustellen.
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Strategien zur Sturmschadensbewältigung
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Welche Strategie ist bei der Sturmholzaufarbeitung die Richtige? Verschiedene Faktoren beeinflussen die Auswahl. Dabei ist es meist sinnvoll, eine gemeinsame Strategie über Besitzgrenzen hinweg zu treffen.
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B) Sturmholz aufarbeiten
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Arbeitsverfahren im Sturmholz
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Welches Arbeitsverfahren ist am besten zur Sturmholzaufarbeitung geeignet? Je nach Ausgangslage und Verfügbarkeit sind verschiedene Kombinationen geeignet.
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Sturmholz sicher aufrüsten
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In vom Sturm zerstörten Wäldern mit geworfenen, entwurzelten, abgebrochenen, geknickten und hängen gebliebenen Bäumen gibt es komplexe Gefahren. Deshalb ist beim Aufrüsten von Sturmholz besondere Vorsicht geboten.
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Aufarbeitung von Sturmholz
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Sicherheitstraining, Maschinenunterstützung organisieren, Unternehmer einweisen, Pfleglichkeit einhalten... Viele Dinge sind für eine sichere und saubere Sturmholzaufarbeitung zu beachten.
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Aufarbeitung von Sturmschäden im Wald
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Große Schadholzmengen, wie zuletzt durch den Orkan "Paula" in Österreich entstanden, bedeuten auch, dass plötzlich ein großes Angebot an hervorragendem Brutmaterial für Borkenkäfer vorhanden ist. Um eine drohende Katastrophe abzuwenden, hat die Aufarbeitung gereiht nach dem Grad der Gefährdung zu erfolgen.
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Befahrung von Sturmwurfflächen
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Die Erfahrungen nach Sturm "Lothar" haben gezeigt, dass die Vorgaben einer bodenschonenden Holzernte nicht immer eingehalten wurden. Als Grundproblem hat sich die häufig nicht eindeutige Markierung und das schwierige Wiederauffinden der Feinerschließungslinien herausgestellt.
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Sturmholzaufarbeitung mit Hacker
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Bei gegebener Nachfrage können Resthölzer auf Sturmwurfflächen zur Hackschnitzelproduktion verwendet werden. Ob sich die Aufarbeitung lohnt, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab....
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Sturmschaden - Arbeitssicherheit
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Bekanntermaßen ist die Aufarbeitung von Sturmholz eine sehr gefährliche Arbeit. Gefahrensituationen werden zu Beginn der Aufarbeitung aufgrund fehlender Übung oft unterschätzt oder übersehen, später dann als Routinearbeit leichtfertig angegangen.
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C) Holzlagerung
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Erdlagerung von Sturmholz
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Ein Versuch in Konolfingen (Kanton Bern) zeigt, dass die Holzqualität im Erdlager durchaus mit jener von Nasslagern mithalten kann.
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Rundholzlagerung
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Nach regulärem Einschlag, Sturm oder Kalamität erhält nur ein an die jeweilige Situation angepasstes Lagerungs-Verfahren die Qualität und den Wert des Holzes.
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Folienverpackung von Rundholz
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Nach den Schäden der Orkane „Kyrill“ und „Franz“ in Österreichs Wäldern mussten einige hunderttausende Festmeter Holz gelagert werden. Als eine Methode wurde die in Deutschland entwickelte Folienverpackung unter Sauerstoffabschluss getestet.
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Holzlagerung in Rinde
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Lässt sich die Zeitspanne zwischen Aufarbeitung und Abfuhr abschätzen, kann Sturmholz am einfachsten an der Waldstraße in Rinde gelagert werden.
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Lebendlagerung
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Sind günstige Voraussetzungen gegeben, kann sturmgeworfenes Holz bis zu zwei Vegetationsperioden lang am Wurzelteller belassen werden.
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Trockenlagerung
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Was sollte man bei der Anlage eines Trockenlagers für Nadelstammholz beachten? Dieses Merkblatt nennt alle relevanten Aspekte.
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D) Wiederbewaldung
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Naturverjüngung auf Sturmflächen
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Auf vielen Lothar-Sturmflächen wächst reichlich Naturverjüngung. Aber nicht überall. Eine Studie zeigt, dass die jungen Bäumchen dort, wo es nur wenig Verjüngung hat, oft geklumpt vorkommen und verjüngungsfreie Stellen nur zögerlich besiedeln.
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Wiederbewaldung von Sturmwurfflächen
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Nach einem Sturmereignis stellt sich die Frage mit welchen Mitteln standortsgerechte Folgebestände aufgebaut werden können. Durch die Beurteilung von Standort, Vorausverjüngung und zu erwartender Verjüngung kann das Naturverjüngungspotenzial einer Fläche hinreichend genau abgeschätzt werden.
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Wiederbewaldung der Orkanflächen nach "Kyrill"
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Der Orkan "Kyrill" hat am 18. Januar 2007 in Nordrhein-Westfalen große Waldflächen zerstört. Ziel der Wiederbewaldung der Sturmwurfflächen ist die Sicherstellung einer zukunftsfähigen Bestockung mit standortgerechten, stabilen, strukturreichen und produktiven Wäldern.
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Mäuseschäden nach Windwurf
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Wann muss in Windwurfflächen mit Mäuseschäden gerechnet werden? Was kann man dagegen unternehmen? In einem Faktenblatt sind Angaben zu den verschiedenen Mausarten der Schweiz, deren Schadenbilder sowie Schutzmassnahmen zusammengestellt.
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Entscheidungshilfe Wiederbewaldung
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Bei der Wiederbewaldung von Sturmwurfflächen müssen ökonomische und auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Je nach Ausgangssituation der Flächen sind dabei verschiedene Strategien sinnvoll. Der vorliegende Ratgeber hilft, die richtige Entscheidung zu treffen.
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Wiederbewaldung im Gebirgswald
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Räumen oder belassen, Pflanzung oder Naturverjüngung? Diese Fragen stellen sich nach jedem grösseren Sturm. Antworten ergeben sich zum Beispiel aus 15 Jahren Forschung auf Windwurfversuchsflächen.
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Waldentwicklung nach Windwurf
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Seit dem Orkan "Vivian" vom Februar 1990 haben Forscherinnen und Forscher viele neue Erkenntnisse zur Waldentwicklung nach Stürmen in Bergregionen gewonnen. Was auf Sturmflächen in tieferen Lagen geschieht, war bis 2000 hingegen wenig bekannt. Die Resultate eines interdisziplinären Lothar-Projektes geben erste Informationen.
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Waldverjüngung nach flächigem Buchdruckerbefall
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Entwickelt sich in stehenden Totholzbeständen genügend natürliche Waldverjüngung, um den Schutz vor Lawinen und Steinschlag übernehmen zu können? Geschieht dies rechtzeitig, bevor die Schutzwirkung des zerfallenden Bestandes aufhört? Diese Fragen hat eine Doktorandin untersucht.
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Artenreiche Wälder nach dem Sturm
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Sturmschäden im Wald sind meistens eine ökonomische Katastrophe. Viele Tiere und Pflanzen profitieren hingegen vom Chaos nach dem Sturm.
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Wiederbewaldung nach Sturmschäden
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Grundsätzlich ist jede Entscheidung individuell zu treffen, entsprechend den ökologischen und ökonomischen Grundlagen. Es ist nicht möglich, Anleitungen für alle Standorte und Situationen zusammenzufassen.
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Entwicklung von Fichten-Naturverjüngungen
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Bei Verzicht auf Pflegemaßnahmen treten in freigestellten, baumzahlreichen Fichten-Naturverjüngungen aufgrund der starken Konkurrenz sehr ungünstige Durchmesser- und H/D-Entwicklungen auf, die die Stabilität und Wertleistung der Bestände nachhaltig negativ beeinflussen.
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Kulturpflege auf Sturmflächen
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Wie kommt man auf Flächen mit Verjüngungsschwierigkeiten schnell wieder zu standortgerechten Waldbeständen? Um diese Frage zu beantworten, hat die WSL auf Lotharsturmflächen Versuchspflanzungen angelegt. Die Ergebnisse zeigen: Es gibt erhebliches Sparpotential.
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Vielfalt nach Windwurf in Naturwäldern
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Stürme führen auch in Natur- und Urwäldern zu Windwürfen. Sie sind ein Teil des Naturgeschehens und ein bedeutsamer Standortsfaktor für die langfristige Waldentwicklung. Dies lässt sich in ursprünglichen Waldgebieten Nord-, Ost- und Südosteuropas beobachten.
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E) Risikomanagement
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Lothar: Zusammenhänge und Risikoentwicklung
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Am 26. Dezember 1999 fegte "Lothar" über die Schweizer Wälder hinweg und richtete schwere Sturmschäden an. Auf welche Ursachen sind diese Schäden zurückzuführen? Ein Bericht des BUWAL gibt Auskunft.
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Sturmschadensrisiko von Fichtenbeständen
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Steigende Holzvorräte und die Zunahme stärkerer Sturmtiefs erhöhen das Risiko von Sturmschäden. Die Einschätzung der lokalen Sturmgefährdung ermöglicht eine wertleistungsorientierte und risikodifferenzierte Waldbewirtschaftung.
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Versicherung von Sturmschäden?
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Schäden durch Naturgefahren (z.B. an Gebäuden) werden meistens durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt. Im Wald gibt es solche Versicherungen bisher kaum. Wie steht es um das Interesse der Waldeigentümer an einer solchen Möglichkeit der Absicherung?
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Standort und Bestand beeinflussen Sturmschäden
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Der Sturm "Lothar" vom 26. Dezember 1999 hat die Schweizer Wälder schwer getroffen. Wie stark haben die Standortsverhältnisse und die Waldstruktur den Umfang der Schäden mitbeeinflusst?
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Mehr Sturmschäden auf sauren Böden
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Nach den schweren Stürmen Ende 1999 schien es zunächst, dass sich die Bäume überall den Windkräften beugen mussten, wo Böen orkanartig übers Land fegten. Doch dieser Eindruck täuscht.
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Sturmschäden sind minimierbar
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Stürme richten immer wieder grosse Schäden im Wald an. Diese lassen sich aber mit einer richtigen Bewirtschaftung gering halten.
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F) Sonstiges
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Windwurf: Rehwild-Management
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Ein Sturm hat in Ihrem Wald einen kleinflächigen Windwurf verursacht. Zum einen heißt es aufräumen, zum anderen müssen Jäger/-in und Waldbesitzer/-in das Rehwild-Management anpassen.
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Windwurf: Strategien gegen Wildschäden
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Nach großflächigen Windwürfen bereitet das Rehwild meist kein großes forstliches Problem wegen dem großflächigen Äsungsangebot. Maßnahmen müssen aber hinsichtlich des Rotwildes revierübergreifend gesetzt werden.
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Liegendes Sturmholz und Wildverbiss
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Ein Versuch hat gezeigt, dass liegen gelassenes Sturmholz den Zugang des Wildes zu den Äsungspflanzen zwar erschwert, aber nicht verhindert. Sturmholzverhau schützt die von Huftieren bevorzugte Baumart Tanne nur in beschränktem Ausmass und über wenige Jahre.
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"Lothar" und das forstliche Vermehrungsgut
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Auf Sturmschadenflächen entwickelt sich innert nützlicher Frist nicht immer ausreichend Naturverjüngung. Durch Pflanzungen lassen sich die gewünschten Pflanzenzahlen erreichen. Konnten die Forstbaumschulen den Bedarf an Pflanzgut nach "Lothar" abdecken? Welche Baumarten waren gefragt?
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Die Sturmschäden im Virngrund
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Im Nordosten Baden-Württembergs zerstörten in den letzten 130 Jahren mehrere starke Stürme zum Teil die gleichen Waldgebiete. Eine forstgeschichtliche Studie hat untersucht, ob es Zusammenhänge zwischen den Windwürfen und den standörtlichen Verhältnissen gibt.
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Förderung nach Sturmereignissen
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Für die durch Sturmschäden in ihrer Existenz bedrohten Forstbetriebe sind öffentliche Fördermittel eine notwendige Maßnahme, um ihr Fortbestehen zu sichern.
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Lothars ökonomische Auswirkungen
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Am 26. Dezember 1999 fegte der Sturm "Lothar" durch die Schweiz. Ein Forschungsteam hat die wirtschaftlichen Auswirkungen von Naturereignissen im Wald untersucht.
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Auf dem Holzsteg durch die Windwurffläche
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Das Waldreservat "Gägger" im Kanton Bern bietet für Jung und Alt ein besonderes Naturerlebnis. Ein Holzsteg führt die Besucher durch die Sturmfläche. Aus mehreren Metern Höhe blickt man auf das vom Sturm geworfene Holz, hinab ins Wirrwarr des liegenden Waldes.
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Schutzfunktion von Windwurfflächen
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Nach Windwürfen im Schutzwald gilt die Hauptsorge dem Verlust der Schutzwirkung gegen Naturgefahren. Dabei stellen sich die Fragen nach dem Räumen oder Belassen und dem Bepflanzen der Fläche.
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Forstleute nutzen Sturm zum Umdenken
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Stürme haben den Schweizer Wald in den letzten Jahren durchlöchert. Die Glarner Gemeinde Schwanden geht seit dem Orkan "Vivian" in der Waldbewirtschaftung neue Wege. Sie erhielt dafür 2001 den Binding Waldpreis.
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Stürme im Wald
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Der Orkan "Lothar" kam die Schweizer Waldeigentümer und die öffentliche Hand teuer zu stehen. Mitarbeitende der Forschungsanstalt WSL wollten deshalb herausfinden, inwiefern sich die Waldwirtschaft von anderen Branchen unterscheidet.
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Integrierter Waldschutz
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In der Folge von Sturmereignissen ist in der Regel mit Insektenkalamitäten zu rechnen. Im Rahmen des "Integrierten Waldschutzes" können verschiedene, vor allem vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden.
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Sturm, Witterung und Borkenkäfer
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Für Forstdienste und Waldbesitzer stellen Borkenkäfer-Massenvermehrungen eine Herausforderung dar. Bewährte Massnahmen können bei grossen Epidemien nicht mehr überall und rechtzeitig vollzogen werden. Es braucht Anpassungen an die ausserordentliche Situation.
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Erfahrungen mit dem Buchdrucker
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Die zwei grossen Sturmereignisse "Vivian" und "Lothar" waren für Forstdienste und Waldbesitzer eine grosse Herausforderung. Diese Erfahrungen führen zu Empfehlungen für ein zukünftiges Borkenkäfer-Management.
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Sturmschäden und ihre Folgen
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Windwürfe und -brüche verursachen nicht nur einen großen Planungs- und Arbeitsaufwand in der Holzernte. In Fichten reichen Gebieten geht fast immer eine Borkenkäfermassenvermehrung mit Sturmereignissen einher. Vor allem bei großflächigen Schadensflächen sind Schwierigkeiten bei der Wiederbewaldung vorprogrammiert.
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