Gebirgswald

Gebirgswald

Die Bedingungen in Bergwäldern sind in jeder Hinsicht - klimatisch, geländemorphologisch, sicherheitstechnisch - extrem. Gleichzeitig sind Bergwälder sehr sensible Ökosysteme und gewährleisten Schutz vor Lawinen, Steinschlag oder Erosion.

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Kompetenz im Gebirgswald

In den letzten 25 Jahren entwickelte sich die Schweizerische Gebirgswaldpflegegruppe (GWG) mit internationaler Beteiligung von einer Dialog-Plattform zu einem eigentlichen Kompetenznetz für Fragen der Gebirgswaldpflege.

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Schutzwald: Standortstaugliches Saat- und Pflanzgut von Zirbe und Spirke

Bleibt das Klima in den Alpen für den Baumwuchs günstig, wird die Waldgrenze höher ansteigen. Die Zirbe wird in der hochsubalpinen Stufe dominanter, die Spirke wird sich zu einer wichtigen Baumart im Gebirgswald entwickeln.

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Heimische und fremdländische Baumarten an der Waldgrenze

Die Vegetation reagiert auf veränderte Klimabedingungen, die natürliche Waldgrenze wandert nach oben. Seit über 20 Jahren wird im Oberinntal auf einer Seehöhe von 2.100 m das Wuchsverhalten von heimischen und ausländischen Nadelbaumarten untersucht.

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Österreichs Schutzwald benötigt Nachwuchs

Die aktuelle österreichische Waldinventur liefert interessante Ergebnisse zur Situation des Schutzwaldes: Er ist nach wie vor überaltert; die Lücken und Blößen nehmen zu.

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Unsichtbare Kräfte im Bergwald: Schnee drückt, kriecht und gleitet

Im Zusammenhang mit Bergen und Schnee denken viele Menschen an Lawinen. Aber nicht nur die spektakulären Lawinen sind Kräfte, die den Bergwald beeinträchtigen. Schnee kann auch viel unauffälliger wirken.

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Wie entwicklen sich die Gebirgswälder bis 2057?

Intakte Schutzwälder sichern in vielen Alpentälern deren Bewohnbarkeit. Doch welche Faktoren sind besonders wichtig, wenn man die zukünftige Entwicklung von Gebirgswäldern abschätzen will? Das Klima, die Bewirtschaftung, die CO2- und Stickstoff-Depositionen oder gar die Politik?

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Schutzwaldmanagement in der Schweiz

Für eine erfolgreiche nationale Schutzwaldpolitik sind objektive Grundlagen eine unerlässliche Voraussetzung. Sie werden gebraucht, um den zukünftigen Mittelbedarf auf nationaler Ebene zu rechtfertigen. Aus diesem Grund hat der Bund im Jahr 2004 das Projekt SilvaProtect-CH gestartet.

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Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle im Schutzwald (NaiS)

2005 hat die Wegleitung "Nachhaltigkeit und Erfolgskontrolle im Schutzwald" (NaiS) die Wegleitung "Minimale Pflegemassnahmen für Wälder mit Schutzfunktion" ersetzt. NaiS ist ein Instrument für die Praxis, das einen nachhaltig wirksamen Schutzwald mit möglichst geringem Aufwand sicherstellen soll.

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Nachhaltiger Aufbau von strukturierten Schutzwäldern mit Hilfe von Sollstammzahlen für die Verjüngung

Fehlt die Verjüngung in Schutzwäldern, nimmt der Schutz mit der Zeit ab, weil nicht mehr genügend Bäume vorhanden sind. Sollstammzahlen geben Hinweise wie viel Verjüngung anzustreben ist, damit die Schutzwirkung gewährleistet bleibt.

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Wald weg – Humus weg – Nährstoffe weg

Auf vielen Hochgebirgsflächen ist der Humus eine außerordentlich wichtige Nährstoffquelle. Nach massiven Humusverlusten auf Freiflächen, die z.B. durch Kalamitäten entstanden sind, kann das Baumwachstum für lange Zeit gravierend beeinträchtigt sein.

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Rubrikenbild: Ulrich Wasem