Agrarische Waldnutzung

Agrarische Waldnutzung

Jahrhundertelang nutzte man Wälder auch zum Weiden des Viehs. Erst als die negativen Einflüsse übermäßiger Beweidung auf die Waldverjüngung überhand nahmen, wurde die Waldweide vielerorts verboten. Heute erfährt sie eine Renaissance.

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Waldweide – Tradition unter veränderten Vorzeichen

Die Waldweide erlebt heute eine Renaissance: Ziegen und Co. werden heute als praktische Helfer in der Naturschutzarbeit eingesetzt.

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Acker, Plantage, Acker - Erfahrungen mit der Rückwandlung von Kurzumtriebsplantagen

Kurzumtriebsplantagen dienen überwiegend der Energieholzproduktion. Mit ihnen kann jedoch auch Industrieholz erzeugt werden, zum Beispiel für die Papierindustrie. Die Rückwandlung dieser Plantagen in die landwirtschaftliche Produktion wurde in einem Projekt im Staatsbetrieb Sachsenforst untersucht.

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Pappelanbau auf landwirtschaftlichen Flächen zur Papierherstellung

Kurzumtriebsplantagen dienen überwiegend der Energieholzproduktion. Mit ihnen kann jedoch auch Industrieholz erzeugt werden, zum Beispiel für die Papierindustrie. Diese Möglichkeit wurde durch den Staatsbetrieb Sachsenforst näher untersucht.

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Streuobstwiesen zur Wertholzproduktion – Überblick und erste Erfahrungen

Die Thematik der Agroforstsysteme erlebt derzeit eine Renaissance. Ein neu interpretiertes agroforstliches Nutzungsmodell ist die Wertholzpflanzung: eine lockere Pflanzung von Obstbäumen mit dem Ziel der Furnierholzproduktion.

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Geschichtliche und forstrechtliche Aspekte der Waldweide

Wald und Weide – die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeichnen ein sehr negatives Bild dieser Kombination. Doch mit kleinflächiger, saisonal betriebener Waldweide kann die Biodiversität im Wald verbessert und dem Vieh Unterstand geboten werden.

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Geschickter Umgang mit der Waldweide

Die politisch gewünschte Trennung von Wald und Weide hat neben Vorteilen auch erhebliche Nachteile und führt zu einem hohen Konfliktpotenzial zwischen den beteiligten Interessengruppen. Neue Erkenntnisse und eine geschickte Umsetzung bieten nun die Chance, alle Seiten zu befriedigen ohne auf Vorteile zu verzichten.

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Weiderechtsbereinigung durch Weiderechtskommission

Selbst ein Gesetz konnte die Konflikte zwischen den Bauern mit ihren uralten Weiderechten und der Staatsforstverwaltung nicht lösen. Erst seit der Gründung der Weiderechtskommission 1960 können die Weiderechte wieder für beide Seiten zufriedenstellend geregelt werden.

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10.000 ha Waldweide bereinigt

Weiderechte im Wald waren früher oft die Existenzgrundlage vieler Bauern. In den Alpen und im Bayerischen Wald spielen sie auch heute noch eine wichtige Rolle, doch genau dort befinden sich auch die größten Schutzwaldflächen.

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Die besten Schinken wachsen unter Eichen

Die Waldmast mit Schweinen war früher weit verbreitet. Sie stellte eine sehr einträgliche und im Gegensatz zur Beweidung mit anderen Nutztieren sehr waldverträgliche Nutzungsform dar. Die steigende Nachfrage nach hochwertigen Bioprodukten könnte die Waldschweine zu einer neuen Renaissance führen.

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Waldweide ist wieder im Kommen

Die Waldweide galt als problematisches Auslaufmodell. Seit Naturschutz und Landschaftspflege sie als Instrument zur Förderung der biologischen Vielfalt entdeckt haben, nimmt sie wieder zu und auch die bekannten Konflikte flammen wieder auf.

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Rubrikenbild: Ulrich Wasem