Waldboden
Der Waldboden ist ein komplexes und sensibles
chemisch-physikalisch-biotisches Gefüge. Als Schnittstelle zahlreicher
Stoffkreisläufe dient er unter anderem als Umschlagsort für Wasser,
Nähr- und Schadstoffe. Die Erhaltung seiner Fruchtbarkeit ist eine
zentrale Aufgabe der Forstwirtschaft.
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Der Wasserhaushalt lässt sich als signifikante Steuergröße für den Kronenzustand der Waldkiefer identifizieren
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In der aktualisierten Broschüre wurden für Österreich die Empfehlungen für eine sachgerechte Anwendung im Wald und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zusammengefasst.
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Die Versorgung der Waldbäume mit Nährstoffen ist schlechter geworden. Vollbaum-Erntemethoden würden den Nährstoffentzug weiter erhöhen, weshalb nur das Derbholz genutzt werden sollte. Eine Alternative ist das Recycling durch Ascherückführung.
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Witterungsbedingte Korrosion verzinkter Schutzzäune verursacht punktuell erhöhte Zinkeinträge in Waldböden. Durch Bodenversauerung wird das akkumulierte Zink zunehmend mobil und kann zur Belastung von Bodenorganismen und Grundwasser führen.
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Sogenannte Energievorwälder liefern nicht nur zusätzliche Biomasse für die Produktion erneuerbarer Energien und ermöglichen eine sichere Verjüngung der Hauptbaumarten – sie fördern auch die Bodenfruchtbarkeit.
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Wird das Reisig bei der Holzernte energetisch genutzt und die Holzasche wieder der Fläche zugeführt, hat dies einen nachhaltigeren Effekt, als die vollmechanisierte Holzernte, bei der das Reisig auf der Rückegasse verbleibt. Und das trotz höherer Ernteintensität.
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Der Waldboden ist die eigentliche Schaltzentrale des Waldes. Die Bodenkundliche Gesellschaft der Schweiz hat deshalb den Waldboden zum Boden des Jahres 2011 deklariert.
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Bei der Vollbaumnutzung werden dem Bestand wichtige Nährstoffelemente entzogen. In speziellen Fällen können Düngung, Kalkung und das Ausbringen von Pflanzenasche sinnvoll sein.
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Der Boden ist ein Faktor für die Standortstauglichkeit unserer Baumarten. Wie erkennt man rasch die relevanten Bodenmerkmale?
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Der Boden ist ein belebter Lebensraum: Pro Hektar befinden sich bis zu 25 Tonnen Bodenorganismen allein im Oberboden (0-30 cm), das entspricht etwa dem Gewicht von 35 Rindern.
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Rubrikenbild: FVA/Hanne Gössl