| Dokumentinformationen | ||
| Autor(en): | Felix Kienast, Otto Wildi, Bogdan Brzeziecki, Niklaus Zimmermann, Iris Heller-Kellenberger | |
| Originalartikel: | Kienast, F. et al. (1998): Klimaveränderung - Vegetationsveränderung?. Published online. http://www.wsl.ch/land/products/klimaanimation. | |
| Online-Version: | Stand: 07.03.2008 | |
| Redaktion: | WSL, CH | |
| Verfügbare Sprachen: |
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Klimaveränderung - Vegetationsveränderung?
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Abb. 1 - Bei einem Anstieg der Jahresdurch- schnittstemperatur von rund 2.4 Grad würden Buchenwälder bis 40% der heute möglichen Fläche verlieren. Foto: T. Reich (WSL) |
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Abb. 2 - Bei einem Anstieg der Jahresdurch- schnittstemperatur von rund 2.4 Grad ist in den inneralpinen Trockentälern in Tieflagen die Gefahr einer Versteppung vorhanden, wenn keine trockenheitsresistenten Arten einwandern. Foto: U. Wasem (WSL) |
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Abb. 3 - Bei einem Anstieg der Jahresdurch- schnittstemperatur von rund 2.4 Grad würden sich die für Lärchen-Arvenwälder und Bergföhrenwälder idealen Standorte tendenziell nach oben verschieben. Foto: U. Wasem (WSL) |
Wie verändert sich sich der Schweizer Wald, wenn die Temperatur um 1.2 oder 2.4 Grad ansteigt?
Wie würde sich eine Klimaänderung auf die Vegetation der Schweiz auswirken? Mit verschiedenen Computermodellen haben Forscherinnen und Forscher der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL versucht, die möglichen Folgen zu simulieren.
Die Resultate sind auf dem Internet in allgemein verständlicher Form dargestellt. Die Computeranimation richtet sich an naturwissenschaftlich interessierte Personen und an Schulen. Folgende beiden Möglichkeiten stehen zur Wahl:
1) Wie verändert sich der Wald in Ihrer Region?
Für jede Region der Schweiz wird die Veränderung der Verbreitung von verschiedenen Waldtypen bei einer Klimaerwärmung von 1.2 Grad dargestellt:
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2) Was passiert mit Ihrem Lieblingswald?
Für 6 verschiedene Waldtypen können Sie sich anzeigen lassen, wie sich ihre Verbreitung bei einer Klimaerwärmung von 1.2 und 2.4 Grad verändert. Die einzelnen Waldtypen sind:
- Waldföhrenwald
Die Waldföhre ist sehr anspruchslos bezüglich Wasser und Nährstoffen. Sie kann deshalb sehr karge, trockene Böden besiedeln und kommt eher in tieferen bis mittleren Höhenlagen vor.
- Eichen-Hainbuchenwald und Hopfenbuchenwald
Die Eichen-Hainbuchenwälder und Hopfenbuchenwälder gedeihen in warmen, tiefen Lagen der Schweiz. Sie bevorzugen flache bis leicht geneigte Standorte. Die Hainbuche hat gegenüber der Rotbuche eine viel grössere Trockenresistenz. - Buchenwald
In Lagen zwischen 400 und 800 Metern ü.M. kann sich die Buche gemeinsam mit anderen Laubbaumarten am Aufbau der Wälder beteiligen. Diese Wälder sind die natürlichen Wälder des Schweizerischen Mittellandes. - Tannen-Buchenwald
In Höhenlagen zwischen 800 und 1300 Metern ü.M. beteiligt sich die Tanne und die Buche gemeinsam am Aufbau der Wälder. - Fichten-Tannenwald, Fichtenwald
Die Fichte ist einer der dominierendsten Nadelbäume in mittleren und hoch gelegenen Waldbeständen. Da sie keine speziellen Vorlieben aufweist und sehr anpassungsfähig ist, kann sie fast alle waldfähigen Standorte besiedeln. Während sie sich in mittleren Höhenlagen noch der Konkurrenz der Tanne erwehren muss, ist in trockeneren, kontinentaleren Gegenden nur gerade die Arve und Lärche ein Konkurrent. - Lärchen-, Arven- und Bergföhrenwald
Lärche, Arve und Bergföhre sind die wichtigsten kälteertragenden Baumarten in der Schweiz. Sie bilden in kontinentalen Gebieten die obere Waldgrenze. Als typische Bergwälder wachsen sie an steilen Hängen und schützen so vor Lawinen.
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Links
- Poster "Neues Klima – neuer Wald"
- Dossier: Klimawandel
- Klimaänderung: Wie kann sich der Waldbau anpassen?
- Manche mögens heiss: Insekten auf dem Vormarsch
- Die Klimaveränderung bedroht die Föhrenwälder im Wallis
- Der Wald in der Klimapolitik
Kontakt
Felix Kienast
Eidg. Forschungsanstalt WSL
Landschaftsmodellierung
Zürcherstrasse 111
CH - 8903 BirmensdorfTel: +41 44 739 23 66
Fax: +41 44 739 22 15
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