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Dokumentinformationen
Autor(en): Redaktion waldwissen.net - WSL
Erscheinungsjahr: 2002
Erstveröffentlichung: Redaktion waldwissen.net - WSL (2005): Projekt SEBA: Seltene Baumarten fördern. http://www.waldwissen.net (03.02.2005).
Redaktion: WSL, CH
Sprachen: Druckansicht  deutsch

Projekt SEBA: Seltene Baumarten fördern

Schwarzpappel
Ein mächtige Schwarzpappel im ehemaligen Überschwemmungsbereich der Thur (Oberneunforn TG).
Foto: Projekt SEBA
 
Wildbirnen-Zweig
Wildbirnenzweig mit Dorn.
Foto: Professur Forstschutz und Dendrologie, ETH Zürich
 
Samen von Flatter- und Bergulme
oben: Gestielte Frucht der Flatterulme mit bewimpertem Flügel (Foto: Professur Forstschutz und Dendrologie, ETH Zürich) unten: Im Gegensatz dazu die sehr kurz gestielten, nicht bewimperten Früchte der Bergulme (Foto: Arne Anderberg)
 
Elsbeer-Blatt
Elsbeer-Blatt
Foto: Projekt SEBA

Die Vielfalt der Baumarten im Schweizer Wald soll erhalten und gefördert werden. Dazu hat der Bund drei Projekte gestartet - unter anderem das Projekt Förderung seltener Baumarten (SEBA). Ein artenreicher Wald ist nicht nur für die Biodiversität der Schweiz ein Gewinn, er verkraftet auch extreme Belastungen wie Sturmschäden oder Borkenkäferepidemien besser. Die seltenen Baumarten sollen deshalb überall dort vermehrt werden, wo es ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Das Projekt SEBA erarbeitet für jede Baumart eine regional differenzierte Erhaltungs- und Förderungsstrategie.

Die Professur für Waldbau der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich bearbeitet das SEBA-Projekt. Die drei wesentlichen Ziele sind:

SEBA besteht aus den zwei Hauptteilen SEBA1 und SEBA2, sowie aus dem Modul SEBA-POP:

Gefährdete Arten

Die Erfahrungen aus SEBA1 haben eine Vermutung bestätigt: Was man nicht gut kennt, das nimmt man auch nicht unbedingt wahr. Ein Förster beschrieb sein persönliches Aha-Erlebnis so: "Im Wald ist mir eine seltsame Eiche aufgefallen; erst auf den zweiten Blick erwies sie sich als Speierling!" Vor allem die seltenen Arten verlangen einen geschärften Blick. Es genügt nicht, eine Baumart zu kennen. Um sie auch wahrzunehmen, man muss damit rechnen, sie im Gebiet anzutreffen. Darum haben die SEBA-Mitarbeiter die wichtigsten Angaben für folgende gefährdete Arten anschaulich zusammengestellt:

Steckbriefe von seltenen Baumarten

Für neun seltene Baumarten existieren zudem attraktive Steckbriefe als PDF-Datei (473 - 637 KB):

Download
Kurzbeschreibung des Projekts SEBA (PDF, 780 KB)

Links

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