| Dokumentinformationen | ||
| Autor(en): | Verena Eggmann, Bernd Steiner | |
| Erscheinungsjahr: | 1989 | |
| Erstveröffentlichung: | - | |
| Redaktion: | WSL, CH | |
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Druckansicht
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Das Internationale Baumarchiv (IBA)
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Zum Internationalen Baumarchiv gehört auch ein Museum. Fotos: IBA |
Das Internationale Baum Archiv beschreibt und prsäsentiert die kulturgeschichtliche Bedeutung von Baum und Wald von der frühgeschichte bis zur Gegenwart. Basis ist die professionelle Fotografie, sind historische und zeitgenössische Objekte, Modelldarstellungen sowie der lebende Baum.
Das IBA wurde 1975 von der Berufsfotografin Verena Eggmann Steiner (1946-1997) aus persönlicher Neigung mit einer Bestandesaufnahme der historischen Bäume der Schweiz begonnen und erhielt 1989 seinen heutigen Namen. Seit 1999 ist das IBA eine Stiftung unter Aufsicht des Schweizerischen Bundesrats und wird von Bernd Steiner (Kurator) und Silvia Haubensak (Ko-Leiterin) geführt. Domizil ist die von der Stadt Winterthur gemietete Villa Rosenberg.
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Auf 2000 Jahre geschätzte Eibe. Foto: IBA |
Seit der gemeinsamen Arbeit mit dem Journalisten und Schriftsteller Bernd Steiner (geb. 1938) wuchs der Bildbestand des IBA an historisch bedeutenden Bäumen und besonderen Wäldern auf 15 europäische Länder (Stand 2004). Parallel dazu entstand eine grosse Arbeitsbibliothek und Dokumentation als Grundlage begleitender Texte und eigener Publikationen. Gegenwärtig sind wichtige Baumzeugen auf rund 1400 Standorten in Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Luxemburg, Irland, Österreich, Polen, Schottland, Schweiz, Spanien, Ungarn, Dänemark, Schweden und Australien erfasst. Das IBA vermittelt weder Einzelstandorte noch Standortlisten. Soweit die Bäume nicht gefährdet sind, ist der Standort in den Büchern des IBA ersichtlich.
Das IBA beschäftigt sich mit den Hauptbereichen Mythologie, Religionen, Märchen, Brauchtum, Politik, Architektur, Literatur, Kunst; die Nebengebiete Nutzung, Forst- und Siedlungsgeschichte u.a. Die Untersuchungen gegen die Klischees, Fälschungen und Erfindungen der Esoterik und der populären Mythenliteratur werden klar abgegerenzt. Das IBA verfügt für seine Recherchen, Untersuchungen und die fotografische Feldarbeit über die Hilfe, Beratung oder Mitarbeit ausgewiesener Wissenschaftler in mehreren Ländern. Im Feld wird mit Mittel- und Grossformatkameras gearbeitet. Seit dem Tod Verena Eggmanns führt Bernd Steiner diese Arbeit weiter. Das internationale Baumarchiv ist Mitglied grosser Natur- und Umweltschutzorganisationen sowie der Schweizerischen und der Internationalen Dendrologischen Gesellschaft.
Wonach fragt und was zeigt das IBA?
Der Baum ist eine Erscheinung des Heiligen. Er ist das mächtigste Symbol des Lebendigen und des Lebens. Baummythen und Vegetationskulten liegen Vorstellungen von Fruchtbarkeit, Reichtum und zyklischer Erneuerung (Wiedergeburt) zugrunde. Was versteht man unter Pfahlgöttern? Was bedeutete der Weltenbaum, der Götterbaum, der Gerichts-, der Mai-, der Freiheitsbaum? Weshalb verkörpert ein Baum eine gestorbene und auferstehende Gottheit? Welche Rolle spielten Bäume für die nationale Identität? Usw. Das Internationale Baum Archiv bietet Ihnen einen nachhaltigen Einblick in die Zusammenhänge zwischen Baum und Mensch und zieht die Grenze zwischen belegbarem Wissen, Hypothese und den Fantasien der Esoterik und Popmythologie.
- Link
- Webseite Internationales Baum Archiv (IBA)
Bücher des IBA
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| Zürcher Baumgeschichten | Baumzeit | Kannenfeld | Baumgenossen |
- Sie können die Bücher direkt beim Internationalen Baumarchiv oder in Ihrer Buchhandlung bestellen.
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