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Dokumentinformationen
Autor(en): Bernhard Daffner
Originalartikel: Daffner, B. (2004): Signalkleidung bei der Gesellschaftsjagd erhöht die Sicher-heit. LWFaktuell Nr. 46, Seite 50.
Online-Version: Stand: 06.04.2009
Redaktion: LWF, D
Verfügbare Sprachen: Druckansicht  deutsch

Signalkleidung bei der Gesellschaftsjagd erhöht die Sicherheit

Bei vielen Gesellschaftsjagden ist die Weste oder Jacke in Signalfarbe inzwischen von der Jagdleitung vorgeschrieben. Gesetzliches Minimum ist das Hutband, doch selbst das geht einigen Traditionalisten noch zu weit.

Dabei braucht man als Jäger keine Sorge haben, dass man durch die bunten Farben vom Wild eher erkannt wird. Im Gegenteil: moderne Warnkleidung evtl. noch mit einem konturauflösenden Muster wird vom Wild viel schlechter wahrgenommen als der klassische grüne Loden.

Eine orange Weste oder Jacke erhöht die Sicherheit im Vergleich zum Hutband deutlich, da man von den anderen Jagdteilnehmern eher und besser erkannt wird. Auch Treiber und Durchgehschützen können sich erheblich besser orientieren, wenn sie die Schützen schon von weitem sehen. Eine Forderung nach einer Signalweste bei der Jagdansprache sollte daher nicht als Schikane verstanden werden, sondern als Zeichen des Sicherheitsbewusstseins der Jagdleitung.

Signalkleidung aus Sicht des Wildes Signalklkeidung aus Sicht des Jägers
Abb. 1: Signalkleidung aus Sicht des Wildes (Foto: Walter). Abb. 2: Signalkleidung aus Sicht des Jägers (Foto: Walter).

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