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Dokumentinformationen
Autor(en): Priska Baur, Niels Holthausen, Anna Roschewitz, Katrin Bernath
Originalartikel: Baur, P.; Holthausen, N.; Roschewitz, A.; Bernath, K. (2004): Was die Waldwirtschaft von anderen Branchen unterscheidet. Stürme im Wald. - Wald Holz 85, 8: 1-4.
Online-Version: Stand: 03.12.2009
Redaktion: WSL, CH
Verfügbare Sprachen: Druckansicht  deutsch français

Stürme im Wald: Was die Waldwirtschaft von anderen Branchen unterscheidet

Sturmholz geräumt
Wann soll man Sturmholz räumen...
 
Sturmholz nicht geräumt
...und wann liegenlassen?

Fotos: T. Reich (WSL)

Gemessen am gesamten Holzvorrat und am Produktionspotenzial des Schweizer Waldes war "Lothar" kein katastrophales Ereignis. Betrachten wir die Holzmärkte, so ergibt sich ein ganz anderes Bild: Die niedrigen Holzpreise haben praktisch die gesamte Waldwirtschaft getroffen, auch jene Waldeigentümer, bei denen kein Sturmholz anfiel. "Lothar" kam die Schweizer Waldeigentümer und die öffentliche Hand teuer zu stehen. Muss das so sein? Die Holzproduktion weist im Unterschied zu anderen Branchen manche Besonderheiten auf, die eine kostengünstigere Sturmbewältigung möglich machen könnten.

Die Folgen von "Lothar" sind auch vier Jahre nach dem Sturm noch nicht bewältigt. Vor allem im Berggebiet steht die nächste Borkenkäfersaison vor der Tür, verstärkt durch den heissen und trockenen Sommer 2003. Die Holzpreise haben sich inzwischen zwar etwas erholt, aber nicht auf das Niveau vor "Lothar". Was können wir für die Zukunft aus "Lothar" lernen? Ausgangspunkt für die wirtschaftswissenschaftliche Analyse ist die Frage nach den wirtschaftlichen Auswirkungen von Naturereignissen. Es interessiert dabei besonders, inwiefern sich die Waldwirtschaft von anderen Branchen unterscheidet, die von Naturereignissen betroffen sind.

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