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Autor(en):
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Redaktion waldwissen.net - WSL
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Originalartikel: |
Redaktion waldwissen.net - WSL (2009): Beiträge zu den Ergebnissen des dritten Schweizerischen Landesforstinventars. http://www.waldwissen.net, 08.04.2009.
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Online-Version: |
Stand: 25.05.2010
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Redaktion:
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WSL, CH
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Verfügbare Sprachen:
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Druckansicht
deutsch
français
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Beiträge zu den Ergebnissen des dritten Schweizerischen Landesforstinventars
Wenn Sie sich näher für das Schweizerische Landesforstinventar
interessieren, finden Sie auf der folgenden Website zusätzliche
Informationen:
=> www.lfi.ch
Das Landesforstinventar (LFI) ist ein Projekt im Auftrag des
Bundesrates, das gemeinsam vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Eidgenössischen
Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) umgesetzt wird. Die WSL ist verantwortlich für
Planung, Datenerhebung, Analyse und wissenschaftliche Interpretation,
das BAFU für die waldpolitische Umsetzung. Seit gut 25 Jahren liefern die Schweizerischen Landesforstinventare
Daten und Kennzahlen zum Schweizer Wald.
- Erstes Schweizerisches Landesforstinventar (LFI1): 1983-1985
- Zweites Schweizerisches Landesforstinventar (LFI2): 1993-1995
- Drittes Schweizerisches Landesforstinventar (LFI3): 2004-2007
Die Feldaufnahmen für das dritte LFI wurden 2007 abgeschlossen. Die wichtigsten Resultate werden nach Themen gruppiert in waldwissen.net vorgestellt:
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Mehr Laubholz im Schweizer Wald
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Die ersten Ergebnisse des dritten Schweizer Landesforstinventars zeigen: Die Waldfläche nimmt im Alpenraum stetig zu. Der Holzvorrat steigt gesamthaft nur leicht und sinkt im Mittelland sogar. Zudem wächst mehr Laubholz.
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Rekordhohe Vorräte im Schweizer Wald
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Mit 345 m3 zählt der Hektarvorrat in den Schweizer Wäldern zu den höchsten in Europa. Während der Nadelholzvorrat im Gebiet des Orkans "Lothar" abnahm, wurden in den Gebirgskantonen deutlich weniger als zwei Drittel des Zuwachses genutzt.
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Der Schweizer Wald wird natürlicher
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Mehr naturnaher Laubwald im Mittelland, mehr natürliche Verjüngung, mehr Totholz und mächtigere Bäume: Nicht nur die Bergwälder, sondern auch die Wirtschaftswälder der Tieflagen sind naturnaher geworden.
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Tieferer Vorrat im Schweizer Mittelland
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Das dritte Schweizerische Landesforstinventar zeigt, dass der Vorrat in den letzten 10 Jahren nur noch im Alpenraum deutlich zunahm. Im Mittelland hingegen ging er zurück, vor allem bei der Fichte. Dennoch gibt es überall mehr dicke Bäume.
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Schäden im Schweizer Wald
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Schäden sind wichtige Indikatoren für die nachhaltige Entwicklung des Waldes. Deswegen erfasst das Schweizerische Landesforstinventar seit 1983 Schäden an einzelnen Bäumen und im Jungwald. Seit 2004 werden auch Flächen- und Bodenschäden erhoben.
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Schweizer Schutzwald hat sich verbessert
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Rund 43 Prozent des Schweizer Waldes schützen Siedlungen und Verkehrswege direkt oder indirekt. Der Schutzwald ist im letzten Jahrzehnt dichter und schutzwirksamer geworden. Auch die Stabilität und die Verjüngung des Schutzwaldes haben sich verbessert.
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Der Erhohlungsdruck nimmt zu
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Das Bevölkerungswachstum, die Zunahme der Siedlungsfläche, das sich verändernde Freizeitverhalten und das allgemeine Betretungsrecht sorgen dafür, dass Erholungsuchende den Schweizer Wald immer intensiver nutzen.
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Intensivere Holznutzung im Schweizer Wald
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Bis vor wenigen Jahren war die Holznutzung im Schweizer Wald deutlich kleiner als der Zuwachs. Die steigende Nachfrage nach Holz und die Zwangsnutzungen infolge "Lothar" führten dazu, dass der Zuwachs in den letzten 10 Jahren zu 93% genutzt wurde.
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Ergebnisse des LFI3 in Buchform
Die Resultate
über den Zustand und die Entwicklung des Schweizer Waldes sind in einem
Buch
umfassend dargestellt und erläutert. Der Bericht ist thematisch
strukturiert nach den europäischen Kriterien und Indikatoren zur
nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes: Waldressourcen, Gesundheit und
Vitalität, Holzproduktion, Biologische Vielfalt, Schutzwald und
Sozioökonomie. Eine Bilanz zur Nachhaltigkeit, basierend auf
LFI-Ergebnissen, schliesst die Publikation ab.
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