| Autor(en): | Redaktion waldwissen.net (BFW) |
| Redaktion: | BFW, Österreich |
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Das Merkblatt "Waldarbeit" geht auch auf das richtige Entasten ein (Foto: SVB) |
Mit 1,095 Milliarden Vfm ist der Holzvorrat des Ertragswald in Österreich so hoch wie noch nie (Quelle: Österreichische Waldinventur 2000/02). Die Ursachen: ein wieder deutlich gestiegener Zuwachs und parallel dazu gehen die Nutzungen zurück. Zusammen verursacht dies eine markante Vorratszunahme von durchschnittlich 30 Vfm/ha.
Der Kleinwald ist mit einer Zunahme von 44 Vfm/ha mit dem höchsten durchschnittlichen Vorrat (333 Vfm/ha) ausgestattet. Mit der Vorratsaufstockung und den dichteren Beständen ist einerseits die Anzahl der Dürrlinge bzw. die Mortalität angestiegen, andererseits haben auch die Vorräte im Starkholzbereich zugenommen. Betrug der Vorrat der Stämme mit einem BHD über 50 cm in der Periode 1986/90 noch 27 Mio. Vfm, in der Periode 1992/96 32 Mio. Vfm, so liegt er nun aktuell bei 49 Mio. Vfm.
Speziell für den Waldbauer hat die Sozialversicherungsanstalt der Bauern das Merkblatt "Waldarbeit" zusammengestellt. Es behandelt die persönliche Schutzausrüstung, die Fälltechnik im Starkholz, das Entasten und das Zufallbringen von Aufhängern.
Was ist bei der Vorbereitung zu tun? Zuerst den Baum beurteilen, dann die Fällrichtung festlegen, den Arbeitsbereich durch Warntafeln sichern und starke Wurzelanläufe beschneiden. Mehr dazu im Merkblatt (Download pdf, 750 kB)