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Autor(en): Marcel Hunziker, Fredi Lüthin
Originalartikel: Redaktion WSL (2005): Forschungsergebnisse zur Akzeptanz von Raubtieren(http://www.waldwissen.net)
Online-Version: Stand: 15.08.2005
Redaktion: WSL, CH
Verfügbare Sprachen: Druckansicht  deutsch

Forschungsergebnisse zur Akzeptanz von Raubtieren

Portrait Braunbär
Wie reagiert die Gesellschaft auf die Rückkehr von Raubtieren?
Foto: Ch. Angst (KORA)

Die Rückkehr des Bären wird von der Schweizer Bevölkerung unterschiedlich aufgenommen. Ist ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Raubtier überhaupt möglich? Die WSL hat in einem Themenband grundlegende Forschungsergebnisse zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Raubtieren veröffentlicht.

Seit der Braunbär Ende Juli erstmals im schweizerischen Nationalpark gesichtet wurde, ist die Rückkehr des Raubtiers ein wichtiges Thema für Medien, Naturschutz und Tourismus. Ob der Bär in der Schweiz tatsächlich wieder eine Chance bekommt, hängt im wesentlichen von dessen Akzeptanz in der Bevölkerung ab.

Die WSL hat bereits vor einiger Zeit grundlegende Forschungsergebnisse zum gesellschaftlichen Umgang mit der Rückkehr der Raubtiere veröffentlicht. Wie sieht die gesellschaftliche Akzeptanz wildlebender Grossraubtiere in der Schweiz aus? Was sind die Gründe für Akzeptanz und Ablehnung bezüglich der Ausbreitung von Luchs und Wolf? Wie reagierte die Bevölkerung im Nachbarland Österreich auf die Wiederbesiedlung durch den Braunbären? In einem Themenband der Reihe «Forest Snow and Landscape Research» widmet sich die WSL ganz dem Thema «Mensch und Raubtier» in Europa. Dabei wird die Raubtierakzeptanz von verschiedenen Seiten betrachtet: in Bezug auf Regionen, Methoden und Disziplinen. So wird etwa die symbolische Bedeutung der Raubtiere in der Mythologie oder die Rolle der Raubtiere in Alltagssprache, Medien und Oper thematisiert.
Übergeordnetes Ziel all dieser Forschungsprojekte war: Strategien zu entwickeln für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Raubtier.

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