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Dossier

Autor(en): Redaktion waldwissen.net - WSL
Redaktion: WSL, Schweiz
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Dossier: Totholz

Totholz ist ein vieldiskutiertes Thema. Es ist ein charakteristisches Merkmal natürlicher Wälder und spielt im Ökosystem Wald eine zentrale Rolle. Totholz bildet die Lebensgrundlage für eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten.

liegendes Totholz
Foto: Thomas Reich (WSL)

Säugetiere wie der Siebenschläfer, in Höhlen brütende Vögel oder wärmeliebende Reptilien – alle sind auf Totholz angewiesen oder profitieren davon. Auch unzählige Pilze, Insekten und Wirbellose leben vom und im Totholz; sie sind bei der Zersetzung des Holzes von grösster Bedeutung. Wissenschafter haben herausgefunden, dass mindestens 20% der hiesigen Waldarten von Alt- und Totholz abhängen. Daneben trägt Totholz vor allem in Gebirgswäldern wesentlich zur Naturverjüngung bei und kann vorübergehend eine gute Schutzwirkung gegenüber Lawinen und Steinschlag bieten.

Wieviel Totholz braucht es im Wald?

Dies ist eine schwierige und bislang weitgehend unbeantwortete Frage. Die Menge an totem Holz hängt einerseits von der Wüchsigkeit des Standortes und von der Zersetzungsgeschwindigkeit des Holzes, andererseits von der Bewirtschaftungsform ab. In osteuropäischen Urwäldern haben WaldforscherInnen Totholzmengen von 50-200 m3 pro Hektare gemessen. In sehr alten Beständen können sich vorübergehend sogar 400 m3 ansammeln. In unseren mitteleuropäischen Wirtschaftswäldern gibt es hingegen weniger Totholz. Im Schweizer Mittelland sind es durchschnittlich immerhin 10-17 m3 pro Hektare.

Interessenkonflikt: Holznutzung vs. Totholzförderung

Zu früheren Zeiten, als praktisch jeder Ast fürs Küchenfeuer oder zum Heizen der Stube verwendet wurde, dürfte es kaum Totholz in den Wäldern gegeben haben. Heute, bei tiefen Holzpreisen und häufig unrentabler Forstwirtschaft, nehmen die Totholzvorräte vielerorts wieder zu. Mit der Diskussion über erneuerbare Energiequellen verstärken sich jedoch die Bestrebungen, den CO2-neutralen Baustoff und Energieträger Holz stärker zu nutzen, um gleichzeitig die hohen Vorräte in den Wäldern zu senken. Eine intensivere Holznutzung birgt das Potential für einen Interessenkonflikt mit der ebenfalls angestrebten Förderung von Totholz. Daher gilt es, einen klugen Kompromiss zwischen gesteigerter Holzernte und ausreichender Totholzmenge zu finden.

Inhalt

1) Allgemeines

Internetplattform zu Totholz und alten Bäumen: www.totholz.ch Internetplattform zu Totholz und alten Bäumen: www.totholz.ch

Totes Holz und alte Bäume spielen im Ökosystem Wald eine wichtige Rolle. Etwa ein Fünftel aller Tiere und Pflanzen des Waldes ist darauf angewiesen. www.totholz.ch möchte dass Wissen über alte Bäume und Totholz sowie deren Wertschätzung fördern.

05.02.2010
54.6754.6754.6754.6754.67 (33)
LWF-Merkblatt Nr. 17 - Biotopbäume und Totholz LWF-Merkblatt Nr. 17 - Biotopbäume und Totholz

Totes Holz ist nicht tot. Der Wert von abgestorbenen Bäumen oder Baumteilen ist meist viel höher als der geringe Restwert des Holzes selbst.

14.12.2004
56.6756.6756.6756.6756.67 (33)
Wie viel Totholz braucht's im Wald? Wie viel Totholz braucht's im Wald?

Natürliche Wälder zeichnen sich durch bedeutende Mengen von abgestorbenem Holz aus. Schwierig abzuschätzen ist jedoch, wie viel totes Holz für die Erhaltung der Artenvielfalt nötig ist.

14.12.2004
50.3350.3350.3350.3350.33 (70)
Urwaldreliktbäume mit Tradition Urwaldreliktbäume mit Tradition

Waldbesitzer denken in langen Zeiträumen. Dennoch dürfte nur wenigen bewusst sein, dass sie mit der unbedachten Fällung eines alten, scheinbar kranken Baumes innerhalb von Minuten die vielleicht seit Jahrtausenden existierende Generationenfolge einer Tierart in der gesamten Region für immer beenden können.

13.03.2008
67.3367.3367.3367.3367.33 (81)

2) Totholzkonzepte

Alt- und Totholzkonzept Baden-Württemberg Alt- und Totholzkonzept Baden-Württemberg

Die FVA und LUBW haben ein Konzept entwickelt, mit dessen Umsetzung Alt- und Totholz im Wirtschaftswald gefördert werden soll. Dabei wurden artenschutzrechtliche Vorgaben beachtet unter Berücksichtigung der Zielkonflikte wie Arbeitsschutz und Erlösminderung.

15.02.2010
58.3358.3358.3358.3358.33 (56)
Das Alt- und Totholzkonzept für den Landesbetrieb ForstBW – ein Überblick Das Alt- und Totholzkonzept für den Landesbetrieb ForstBW – ein Überblick

Alte und absterbende Bäume sind für zahlreiche im Wald lebende Arten unverzichtbar. Die FVA Freiburg und die LUBW Karlsruhe haben daher ein Alt- und Totholzkonzept entwickelt, mit dem solche Strukturen nachhaltig bereitgestellt werden können.

15.02.2010
56.3356.3356.3356.3356.33 (59)
Grundlagen des Alt- und Totholzkonzepts ForstBW Grundlagen des Alt- und Totholzkonzepts ForstBW

Aus den Ergebnissen der Literaturrecherche mit dem Schwerpunkt "Totholz" wurde das Alt- und Totholzkonzept ForstBW entwickelt. Als theoretische Grundlage ist sie weiterhin aktuell und liefert Basiswissen.

30.09.2008
57.3357.3357.3357.3357.33 (97)
AuT-Praxishilfe: Alt- und Totholzkonzept in Eichenwäldern AuT-Praxishilfe: Alt- und Totholzkonzept in Eichenwäldern

Das AuT-Konzept in Eichenwäldern umzusetzen, ist nicht einfach: Der Bewirtschafter soll naturschutzfachliche Ziele erfüllen, Wertholz produzieren und für Arbeitssicherheit sorgen. Die Praxishilfe hilft, die Zielkonflikte optimal auszusteuern.

15.08.2012
55.6755.6755.6755.6755.67 (18)
AuT-Praxishilfe: Alt- und Totholzkonzept in fichtendominierten Wäldern AuT-Praxishilfe: Alt- und Totholzkonzept in fichtendominierten Wäldern

Fichtendominierte Bestände sind aus Waldschutzgründen nicht als Waldrefugien geeignet – außer dies erfolgt aufgrund eines speziellen Artenmanagements. Dann bietet sich die Chance, strukturreiche, uralte Fichten in bislang ungewohnter Dimension in den Waldlebensraum zu integrieren.

24.08.2012
58.058.058.058.058.0 (19)
AuT-Praxishilfe: Erkennen von Sonderstrukturen AuT-Praxishilfe: Erkennen von Sonderstrukturen

Vor allem alte Bäume zeichnen sich durch naturschutzfachlich wertvolle "Sonderstrukturen" aus. Ganz allgemein kann alles als Sonderstruktur gelten, was im umliegenden Wald ansonsten außergewöhnlich und selten ist: Fäule, Totholz, spezielle Wuchsformen, Kronenbrüche oder starker Moosbewuchs.

24.08.2012
63.6763.6763.6763.6763.67 (44)
Biodiversität und Wertholz: Das Alt- und Totholzkonzept in Eichenbeständen Biodiversität und Wertholz: Das Alt- und Totholzkonzept in Eichenbeständen

Wie lässt sich die Eichenbewirtschaftung mit dem AuT-Konzept vereinbaren? In einem Fallbeispiel im Neckarland nahe Heilbronn wurde das AuT-Konzept an die besonderen waldbaulichen Bedingungen angepasst.

20.06.2011
72.3372.3372.3372.3372.33 (40)
Das Alt- und Totholzkonzept im Buchenbetrieb Das Alt- und Totholzkonzept im Buchenbetrieb

Können die Empfehlungen des Alt- und Totholzkonzeptes in der Buche problemlos umgesetzt werden? Dieser Frage sind die Autoren in einem buchendominierten Betrieb auf der Schwäbischen Alb im Rahmen einer Bachelorarbeit nachgegangen.

06.06.2011
55.6755.6755.6755.6755.67 (9)
Das Alt- und Totholzkonzept in Fichtenbeständen Das Alt- und Totholzkonzept in Fichtenbeständen

In Fichtenbeständen beschränken Waldschutzrisiken die Ausweisung von Habitatbaumgruppen. Innerhalb der Gruppen sollte der Fichtenanteil deshalb nicht zu groß sein. Ist es trotzdem sinnvoll, das AuT-Konzept in solchen Beständen umzusetzen?

14.06.2011
51.6751.6751.6751.6751.67 (31)
Das Alt- und Totholzkonzept in der Praxis Das Alt- und Totholzkonzept in der Praxis

Der Landkreis Heilbronn hat das Alt- und Totholz-Konzept in den Forstbetrieb integriert. Dieses lässt sich auf der Fläche effizient umsetzen. Schützenswerte Höhlen- und Horstbäume, Baumgruppen und Lebensräume sind festgelegt.

17.06.2011
64.064.064.064.064.0 (37)
Forstpraxis erfüllt Alt- und Totholzkonzept mit Leben Forstpraxis erfüllt Alt- und Totholzkonzept mit Leben

Im April 2010 wurde ein Workshop veranstaltet, um aus ersten praktischen Erfahrungen mit dem Konzept sog. "Best-Practice"-Methoden abzuleiten. Der Workshop lieferte hierfür interessante Impulse und Vorschläge.

22.09.2010
57.3357.3357.3357.3357.33 (54)
Fachliche Anforderungen, Ziele und Handlungsansätze verschiedener Alt- und Totholzkonzepte Fachliche Anforderungen, Ziele und Handlungsansätze verschiedener Alt- und Totholzkonzepte

Werden die Konzepte der Bundesländer vor dem Hintergrund aktueller naturschutzfachlicher Anforderungen betrachtet, zeigen sich inhaltliche Unterschiede. Der Beitrag stellt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede vergleichbarer Konzepte dar.

15.02.2010
57.057.057.057.057.0 (48)

3) Totholz und Forstwirtschaft

Moderholz für die Naturverjüngung im Bergwald Moderholz für die Naturverjüngung im Bergwald

Im Bergwald ist die Verjüngung der Bäume zum grossen Teil auf vermoderndes Holz angewiesen. Durch gezieltes Anordnen von Moderholz ist es möglich, die Naturverjüngung langfristig zu fördern.

18.10.2004
75.075.075.075.075.0 (36)
Totholz: besondere Gefahren erfordern besondere Sicherheitsmassnahmen Totholz: besondere Gefahren erfordern besondere Sicherheitsmassnahmen

Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald. Holzereiarbeiten in totholzreichen Beständen sind aber gefährlicher als in Beständen mit wenig totem Holz.

22.02.2010
49.6749.6749.6749.6749.67 (197)
Totholz – das Ende der Arbeitssicherheit? Totholz – das Ende der Arbeitssicherheit?

Arbeitssicherheit ist im Staatswald Baden-Württemberg ein vorrangiges Betriebsziel bei der Durchführung von Waldarbeit. Mit der Umsetzung des AuT-Konzepts wird der Anteil von stehendem Totholz verdoppelt. Birgt dies eine zusätzliche Gefahr für die in der Holzernte Beschäftigten?

15.02.2010
61.6761.6761.6761.6761.67 (130)
Zielkonflikt naturnahe Waldwirtschaft und Energieholznutzung Zielkonflikt naturnahe Waldwirtschaft und Energieholznutzung

Zwischen naturnaher Waldbewirtschaftung und intensiver Produktion von Waldenergieholz besteht ein Zielkonflikt. Ein Totholzmanagement kann helfen, Waldnutzung und Sicherung der Biodiversität miteinander zu vereinbaren.

04.05.2009
62.6762.6762.6762.6762.67 (33)
Warum man tote Käferbäume stehen lassen sollte Warum man tote Käferbäume stehen lassen sollte

Die Zwangsnutzung von Käfernestern erfolgt vielerorts verspätet oder unterbleibt aus verschiedenen Gründen vollständig. Was soll man mit abgestorbenen Käferbäumen tun? Es gibt verschiedene Gründe, sie stehen zu lassen.

14.12.2005
57.6757.6757.6757.6757.67 (249)
Totholz und Privatwald Totholz und Privatwald

Obwohl Totholz aus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Gründen zweischneidig ist, hält der Privatwald einen unerwartet hohen Totholzanteil vor. Meist geschieht dies bewusst und freiwillig, weshalb weitere staatliche Vorgaben eher schädlich als hilfreich sein könnten.

08.07.2008
54.054.054.054.054.0 (150)

4) Totholz und Artenschutz

Förderung von saproxylischen Arten Förderung von saproxylischen Arten

Tier- und Pflanzenarten, die auf Totholz angewiesen sind, gehören zu den am meisten gefährdeten Organismen Mitteleuropas. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Massnahmen zur Erhöhung des Totholzanteils in Wäldern, beleuchtet mögliche Zielkonflikte und zeigt Lösungsansätze auf.

23.07.2007
57.3357.3357.3357.3357.33 (47)
Saproxylische Arten in der Schweiz: ökologisches Potenzial und Hotspots Saproxylische Arten in der Schweiz: ökologisches Potenzial und Hotspots

Die Schweiz trägt zur Erhaltung der von totem Holz abhängigen Artenvielfalt Mitteleuropas eine besondere Verantwortung. Für einen sinnvollen Schutz ist es notwendig zu wissen, wo sich die grössten Erhaltungs- und Förderungspotenziale für diese so genannten saproxylischen Organismen befinden.

23.07.2007
58.6758.6758.6758.6758.67 (70)
Schatztruhen im Buchenwald Schatztruhen im Buchenwald

Baum- und Mulmhöhlen haben eine herausragende Funktion in Waldökosystemen. Uralte, mächtige und zerklüftete Eichen sind typische Höhleninseln. Entsprechende Buchen sind zwar ähnlich gut geeignet, haben aber wegen der meist intensiveren Holznutzung in Buchenwäldern oft keine Habitattradition mehr.

27.03.2008
68.6768.6768.6768.6768.67 (79)
Staubsaugen für den Artenschutz Staubsaugen für den Artenschutz

Wie nähert man sich dem Innenleben einer 300-jährigen Eiche? Eine Antwort auf diese Frage gilt es zu finden, wenn man beispielsweise die prioritäre FFH-Art Eremit kartieren will. Den Baum umsägen wäre eine zielführende, aber kontraproduktive Methode. Es gibt kreativere und schonendere Lösungen.

12.03.2008
62.3362.3362.3362.3362.33 (23)

Pilze und Flechten

Totes Holz – Substrat, auf dem die Pilze wuchern Totes Holz – Substrat, auf dem die Pilze wuchern

Bleibt ein geworfener Baumstamm im Wald liegen, durchläuft er eine Reihe von Zersetzungsstadien. Diese wird von einer beeindruckenden Vielfalt pilzlichlicher Bewohner begleitet. Mit mehr als 250 nachgewiesenen Pilzarten sind tote Buchenstämme der Renner für Totholzpilze.

05.02.2008
63.6763.6763.6763.6763.67 (77)
Biologische Vielfalt Holz zersetzender Pilze in Naturwaldzellen des Sauerlandes Biologische Vielfalt Holz zersetzender Pilze in Naturwaldzellen des Sauerlandes

Seit 1990 werden in nordrhein-westfälischen Naturwaldzellen pilzfloristisch-soziologische Bestandsaufnahmen Holz zersetzender Pilze durchgeführt. 2008 erfolgte eine Erfassung der vorrangig am Holzabbau beteiligten Pilzarten.

27.04.2009
56.6756.6756.6756.6756.67 (86)
Im Wirtschaftswald kaum noch epiphytische Flechten Im Wirtschaftswald kaum noch epiphytische Flechten

Viele Flechtenarten sind in Deutschland selten. Flechtenarten, die auf Totholz oder sehr alten Bäumen leben, sind sogar extrem selten, da ihr Lebensraum in Wirtschaftswäldern kaum noch zu finden ist. Ihr Vorkommen ist daher ein Zeiger für die Naturnähe eines Waldes.

04.01.2008
76.076.076.076.076.0 (68)

Vögel

Totholz ist für Vögel Nahrungsbiotop, Brutraum und Trommelplatz Totholz ist für Vögel Nahrungsbiotop, Brutraum und Trommelplatz

Totholz ist ein wichtiges Strukturelement in unseren Wäldern und Vögel sind mit die auffälligsten Bewohner. Doch die Wirkung von Totholz auf die Lebewesen im Wald geht weit über die direkte Nutzung des Holzes hinaus.

26.02.2008
67.3367.3367.3367.3367.33 (92)
Spechte – anspruchsvolle Waldbewohner Spechte – anspruchsvolle Waldbewohner

Spechte gehören zu den bekanntesten waldbewohnenden Tierarten. Der Klang ihrer auffälligen Trommelwirbel kennt fast jedes Kind. Als sogenannte Schlüsselarten schaffen sie unentbehrliche Lebensraumelemente für weitere Tiere.

05.12.2005
63.063.063.063.063.0 (66)
Erfassen von Schwarzspecht-Höhlenbäumen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb Erfassen von Schwarzspecht-Höhlenbäumen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Im Winterhalbjahr 08/09 wurden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb Schwarzspecht-Höhlenbäume mittels GPS-Aufnahme erfasst. In 180 km² Wald-Pflegezonen wurden 282 Höhlenbäume gefunden und dauerhaft markiert.

15.02.2010
64.6764.6764.6764.6764.67 (32)
Totholz – existenziell für den Weissrückenspecht in Nordbünden Totholz – existenziell für den Weissrückenspecht in Nordbünden

Der Weissrückenspecht ist auf forstlich wenig beeinflusste, laubholzreiche Altholzbestände angewiesen. Inwieweit lässt sich die Holznutzung mit einer für den Naturschutz interessanten Totholzmenge kombinieren?

01.02.2010
62.6762.6762.6762.6762.67 (40)

Insekten

Totholz als Lebensraum für Insekten Totholz als Lebensraum für Insekten

Totholz ist ein wichtiger Lebensraum für Insekten. Weil es in den Wirtschaftswäldern deutlich weniger totes Holz gibt als im ungenutzten Wald, sind die Populationen zahlreicher Alt- und Totholzspezialisten stark zurückgegangen.

04.02.2005
54.6754.6754.6754.6754.67 (392)
Licht und Totholz – das Paradies für holzbewohnende Käfer Licht und Totholz – das Paradies für holzbewohnende Käfer

In den letzten drei Jahrzehnten fand eine intensive Diskussion um das Totholz im Wald statt. Unbestritten ist, dass die Artenvielfalt steigt, wenn genügend totes Holz in den Wäldern vorhanden ist. Durch zusätzliches Auflichten entstehen Lebensräume, in denen auch viele seltene Arten leben können.

12.04.2007
63.3363.3363.3363.3363.33 (79)
Holzbewohnende Grosskäfer – filigran, attraktiv und bedroht Holzbewohnende Grosskäfer – filigran, attraktiv und bedroht

Sie leben im Verborgenen, im faulenden Holz, unter Borken. Viele von ihnen sind nachtaktiv. Und ihr Lebensraum ist selten geworden. Höchste Zeit also, dass man sich mit holzbewohnenden Grosskäfern befasst, sie bekannt macht und über sie spricht.

13.02.2012
59.059.059.059.059.0 (79)
Holzbewohnende Käfer im Buchenwald: nicht nur Totholz zählt Holzbewohnende Käfer im Buchenwald: nicht nur Totholz zählt

In Schweizer Buchenwäldern bieten nicht nur Naturwaldreservate, sondern auch Wirtschaftswälder totholzbewohnenden Käferarten attraktive Lebensräume. Neben dem Totholz sind Licht und Habitatstrukturen entscheidend für das Vorkommen seltener Arten.

27.06.2011
58.058.058.058.058.0 (65)
Schwebfliegen brauchen Mulmhöhlen Schwebfliegen brauchen Mulmhöhlen

Schwebfliegen sind eher weniger prominente Vertreter der vielen Tierarten, deren Überleben unmittelbar vom Angebot bestimmter Totholzstrukturen abhängig ist. Viele Schwebfliegen sind wahre Spezialisten, denn sie brauchen unbedingt besonders feuchtes Totholz.

01.04.2008
78.6778.6778.6778.6778.67 (45)
Spessartförster erfindet Totholz-Pyramiden Spessartförster erfindet Totholz-Pyramiden

Ernst Tochtermann hat sich der Hirschkäferrettung verschrieben. Um den größten einheimischen Käfer zu fördern, entwickelt er das Konzept der Totholzmeiler, die den Larven Lebensraum bieten und die inzwischen in ganz Deutschland nachgebaut werden.

10.01.2008
58.058.058.058.058.0 (145)