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Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)

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Dossier

Autor(en): Redaktion FVA
Redaktion: FVA, Deutschland
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Dossier Nussbäume (Juglans)

Nussbaumhölzer erfreuen sich einer stetigen Nachfrage bei hohen Erlösen. Die Anbaumöglichkeiten dieser interessanten Baumarten sind zwar beschränkt, können aber aus standörtlicher und ökonomischer Sicht deutlich ausgebaut werden. Im Dossier wird die Wertholzproduktion mit Nussbäumen im Wald und in der Feldflur vorgestellt.

Die Artikelauswahl beschränkt sich auf die folgenden, forstlich interessanten Nussbaumarten:

Walnuss (Juglans regia L.)

Ca. 100-jährige Schwarznuss, Forstamt Lampertheim (Südhessen)
Ca. 100-jährige Schwarznuss, Forstamt Lampertheim (Südhessen).

Die Walnuss ist ursprünglich eine Baumart Vorderasiens und der Mittelmeerländer. Sie ist hier vor allem seit der Römerzeit eine Baumart der Hausgärten und der Obstanlagen. Im Wald ist sie nur selten zu finden.

Schwarznuss (Juglans nigra L.)

Die Heimat der Schwarznuss ist der Osten Nordamerikas. Dort besiedelt sie ein großes Verbreitungsgebiet und ein weites (vor allem klimatisch gesehen) Standortsspektrum. Die ersten forstlichen Versuchsanbauten wurden in Europa in den Rhein- und Donau- Auewäldern um 1900 durchgeführt.

Hybridnuss

Unter diesem Begriff sind verschiedene (natürliche und künstliche) Kreuzungen innerhalb der Gattung Juglans zusammengefasst. Sie sind forstlich interessant, da einige der Kreuzungsnachkommenschaften (F1-Generation) bessere Wuchsleistungen zeigen als ihre Eltern (luxurierendes Wachstum). Vorgestellt werden zwei Nusshybriden, die für den Anbau empfohlen werden und von denen Pflanzgut im Handel verfügbar ist:

  1. Intermedia-Hybride (Juglans nigra x Juglans regia), verfügbare Handelssorten NG 23, NG 38 und RENI. Die Elternarten hybridisieren nur befriedigend miteinander, die Pflanzen sind in geringem Umfang verfügbar. Vereinzelt können Zufallskreuzungen der Intermedia-Hybride in Schwarznussbeständen vorkommen.
  2. Garavel-Hybride (Juglans major x Juglans regia), verfügbare Handelssorte MJ 209. In Frankreich weit verbreitet und dort die meist angebaute Hybridnuss, da die Eltern leicht hybridisieren und die Pflanzen in genügendem Umfang zur Verfügung stehen. In-vitro-Vermehrung ist möglich.
Wiederentdeckung des Nussbaumes Wiederentdeckung des Nussbaumes

Der Walnussbaum erzeugt wertvolles Holz und Früchte und weckt damit in der Forst- und Landwirtschaft zunehmend Interesse. Wie ein Versuch zeigt, sind auch kombinierte, agroforstwirtschaftliche Nutzungskonzepte möglich.

13.12.2013
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Der Walnussbaum (Juglans regia) Der Walnussbaum (Juglans regia)

Nussbäume besitzen nicht nur wohlschmeckende Früchte und wertvolles Holz, sie haben auch eine interessante Herkunftsgeschichte. Seit einigen Jahrzehnten geht der Walnussbaumbestand im deutschsprachigen Raum zurück.

12.03.2008
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Die Walnuss - Baum des Jahres 2008 Die Walnuss - Baum des Jahres 2008

Die Walnuss wird in Europa seit der Jungsteinzeit hauptsächlich als Fruchtbaum kultiviert. Wegen ihrer Holzeigenschaften gewinnt sie auch in der Forstwirtschaft immer mehr an Bedeutung.

18.09.2008
54.6754.6754.6754.6754.67 (236)
Die Walnuss als Waldbaum Die Walnuss als Waldbaum

Die Kulturform der Walnuss eignet sich nur bedingt für die Wertholzproduktion. Die ETH Zürich betreibt deshalb seit 1984 Anbauversuche mit autochthonen Provenienzen aus den Walnuss-Ursprungsgebieten. Der Artikel präsentiert die bisherigen Ergebnisse.

29.09.2008
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Wann soll die Walnuss geästet werden? Wann soll die Walnuss geästet werden?

Um bei der Walnuss eine astfreie Schaftlänge von 5-6 m zu erhalten, sind mehrere Ästungen notwendig. Was dabei zu beachten ist, zeigt dieser Beitrag.

20.03.2006
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Schwarznuss – ein wertvoller Waldbaum Schwarznuss – ein wertvoller Waldbaum

Die Schwarznuss (Juglans nigra) wird zunehmend auch als Waldbaum interessant. Das schöne und wertvolle Holz sowie vielversprechende Versuchsanbauten deuten ein Potenzial an, dem die derzeit geringe Anbaufläche nicht gerecht wird.

04.05.2007
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Die Schwarznuss – wertvoll aber anspruchsvoll Die Schwarznuss – wertvoll aber anspruchsvoll

Die Holzerlöse der Schwarznuss steigern das Interesse an dieser Baumart immer mehr. Allerdings wird die Anbaumöglichkeit durch ihre hohen Standortsansprüche eingeschränkt: Die Herkunft und die waldbauliche Behandlung sind entscheidend für den Anbauerfolg.

18.05.2010
62.3362.3362.3362.3362.33 (343)
Die Schwarznuss –  anspruchsvoll und wertvoll Die Schwarznuss – anspruchsvoll und wertvoll

Für die Wertholzproduktion ist die Schwarznuss von besonderem Interesse, da sie neben sehr guten Wuchsleistungen ein vor allem qualitativ hochwertiges Holz erwarten lässt.

10.09.2013
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Anbauversuch mit französischen Hybridnussbäumen Anbauversuch mit französischen Hybridnussbäumen

Fehlende Erfahrungen mit Hybridnüssen waren Anlass für einen Praxisversuch, mit dessen Hilfe folgende Frage beantworten werden konnte: Welchen Einfluss haben Sorte und Standort auf die Wuchsleistung und Qualität der Bäume?

12.04.2011
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Nussanbau zur Holzproduktion Nussanbau zur Holzproduktion

Nussbaumhölzer erfreuen sich einer stetigen Nachfrage bei hohen Erlösen. Die Anbaumöglichkeiten dieser interessanten Baumarten sind in Baden-Württemberg zwar beschränkt, können aber aus standörtlicher und ökonomischer Sicht deutlich ausgebaut werden.

26.04.2006
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Die Walnuss fällt nicht weit vom Stamm Die Walnuss fällt nicht weit vom Stamm

In Kirgisistan leben viele Familien von der Walnuss. Dort ist die nachhaltige Sicherung der Walnussbestände durch die Waldweide beeinträchtigt, da die natürliche Verjüngung ausbleibt.

28.10.2014
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Käfer mit Pilz am Buckel: Schwarz- und Walnuss in Gefahr Käfer mit Pilz am Buckel: Schwarz- und Walnuss in Gefahr

Der in den USA seit 2001 bekannte Pilz Geosmithia morbida ist schuld an der Zerstörung von Schwarz- und Walnuss. Unterwegs mit einer Borkenkäferart ist er nun in Norditalien angelangt. Was bedeutet das für das Ökosystem und die Forstwirtschaft?

05.03.2015
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