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Autor(en):
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Redaktion waldwissen.net - WSL
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Originalartikel: |
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Online-Version: |
Stand: 28.05.2009
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Redaktion:
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WSL, CH
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Verfügbare Sprachen:
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Druckansicht
deutsch
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Auen
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Foto: T. Reich (WSL)
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Auengebiete sind aussergewöhnliche Naturräume, in denen durch die Dynamik des Wassers Lebensmöglichkeiten für eine grosse Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten entstehen. In den Auen sind Wildnis und natürliche Dynamik noch erlebbar. Hochwasser und Perioden der Trockenheit, Erosion und Sedimentation sorgen für dauernden Wandel. Der Fluss ändert gelegentlich seinen Lauf, überschwemmt Flächen, die zuvor trocken waren, zerstört Lebensräume und lässt neue entstehen.
Während Jahrhunderten versuchte der Mensch, die Auengebiete zu bändigen. Indem er die Flüsse begradigte, rang er den Gewässern fruchtbares Ackerland ab. Heute werden an vielen Orten die Korsette der Flüsse aufgebrochen, um die natürliche Dynamik wieder herzustellen. Dies fördert einerseits die Vielfalt an Tieren und Pflanzen, dient aber auch dem Hochwasserschutz, indem die Flüsse mehr Raum erhalten. Auch speziell eingerichtete Rückhalteräume, die gezielt geflutet werden können, vermindern Überschwemmungen in weiter flussabwärts gelegenen Ortschaften.
Auen stehen im Zentrum verschiedenster Ansprüche des Menschen. Sie sind ein vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, liefern Kies, wirken als Pufferzonen bei Hochwasser oder sind beliebter Erholungsraum. Zur Erhaltung der Auengebiete müssen nicht notwendigerweise sämtliche Nutzungen aufgegeben werden. Mit Hilfe spezifischer Regeln lassen sich zahlreiche Beeinträchtigungen verringern oder gar vermeiden, und es ist möglich, den Schutz- mit dem Nutzungsgedanken zu verbinden.
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Auen und Waldbewirtschaftung
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Zwei Drittel der Schweizer Auengebiete sind mit Wald bedeckt. Die Waldbewirtschaftung spielt deshalb eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, Auen zu revitalisieren oder das vielfältige Lebensraummosaik zu erhalten.
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Faktenblätter Auen
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Der biologische und ökologische Wert der Auen wird oft durch Nutzung und Bewirtschaftung beeinträchtigt. Zwölf thematische Faktenblätter helfen, den Schutz der Auen mit dem Nutzungsgedanken zu verbinden.
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Die Auen der Schweiz
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Auengebiete sind aussergewöhnliche Naturräume, in denen durch die Dynamik des Wassers Lebensmöglichkeiten für eine grosse Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten entstehen.
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Geschichte der Rheinaue
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Europäische Flussauen gelten in der Fachliteratur noch als Naturlandschaften, die sich vom Menschen unbeeinflusst bis zum Beginn der Flusskorrektionen erhalten konnten. Neuere Forschungen zeigen, dass große Flussauen und deren Auewälder bereits viel früher die Eigenschaften von Naturlandschaften verloren haben.
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Folgen der Rheinkorrektion
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Durch die Rheinkorrektur wurde das 1-2 Kilometer breite Flussbett zwischen Basel und Straßburg mit seinen Inseln auf 200 bis 250 Meter verengt. Die Landnutzung in der Rheinaue wurde dadurch grundlegend verändert.
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Das Schweizer Aueninventar
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Als Quellgebiet grosser europäischer Flüsse wie Rhone, Rhein, Inn und Ticino hat die Schweiz eine zentrale Rolle im Auenschutz. Grundlage dafür ist das seit 1992 bestehende Aueninventar, das knapp 300 Auenobjekte von nationaler Bedeutung enthält.
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Waldbau in der Rheinaue
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Die Auewaldbewirtschaftung im dicht besiedelten Bereich des Oberrheingrabens unterliegt verschiedenen Anforderungen. So spielt der Auewaldschutz, die Erholungsnutzung, aber auch die Holznutzung eine wichtige Rolle. Gleichzeitig haben sich die Standortsbedingungen großflächig verändert.
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Vorbeugender Hochwasserschutz
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Seit dem Hochwasser Pfingsten 1999 ist das Thema Hochwasserschutz in Bayern wieder besonders aktuell. Waldflächen und Forstwirtschaft können die entscheidende Rolle im Bereich des vorbeugenden Hochwasserschutzes übernehmen.
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Auenlandschaft und Hochwasserschutz
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Seitdem die Thur auf weiten Teilen des Flusslaufes begradigt ist, fliessen Hochwasser fast ungebremst ab. Dies führt an der Mündung in den Rhein regelmässig zu Überschwemmungen. Die Revitalisierung der Thurauen soll dies künftig vermindern.
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Der Biber nagt sich durch
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Die Wiederansiedlung des Bibers in der Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte. Lange war der Nager ein Sorgenkind des Artenschutzes, jetzt wird er allmählich zu einem gewöhnlichen Mitglied der hiesigen Fauna.
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Ökologische Flutungen am Oberrhein
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Dynamische Überflutungen im Auwald gibt es am Oberrhein nur noch an wenigen Stellen. Im Zuge des "Integrierten Rheinprogrammes" sollen in Baden-Württemberg auf rund 70 km² zusätzliche Rückhalteräume eingerichtet werden. Ökologische Flutungen sollen die Lebensgemeinschaften in den betroffenen Bereichen vorbereiten.
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Efeulianen in den Rheinauen
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Alte Efeuranken schaffen einen für Vögel und Kleintiere nutzbaren Lebensraum an den Bäumen. Viele Forstleute stehen der Kletterpflanze jedoch skeptisch gegenüber und sehen die Bäume durch den "Baumwürger" gefährdet. Wie sollen Efeulianen bei der Waldwirtschaft behandelt werden ?
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Forstliche Standortsgliederung in der badischen Rheinaue
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Die hydrologischen Verhältnisse am Oberrhein haben sich in den vergangenen Jahrzehnten tiefgreifend verändert. Die notwendig gewordene Überarbeitung der Standortskarten erbrachte unter anderem neue Kenntnisse über das Wuchspotenzial dieser Standorte.
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Bisam und Nutria und Biber
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Nutria und Bisam teilen sich zwar den selben Lebensraum wie der Biber, scheinen jedoch weder untereinander noch mit dem Biber ernsthaft in Konkurrenz zu treten.
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Überflutungstoleranz Esche
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Die Ausweisung von Poldergebieten wird den überflutungsbetroffenen Waldflächenanteil in den Rheinauen zukünftig noch deutlich erhöhen. Dabei sind vor allem durch langanhaltende Hochwässer zahlreiche Baumarten gefährdet. Eine genetische Untersuchung an Eschen zeigte, dass autochthone Eschen eine besondere Anpassung entwickelt haben.
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Hochwasserschutz im Wald
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Wald spielt beim vorbeugenden Hochwasserschutz eine große Rolle. Mehrere Beiträge aus den Blickwinkeln verschiedener einschlägiger Fachbereiche gehen darauf näher ein und zeigen auf, wie diese Schutzfunktion noch erhöht werden kann.
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Wald und Wild im Isar-Auwald
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Rotwild in den Isarauen bei Freising, ein echtes Reizthema für Staatsforstverwaltung und private Jägerschaft. Ein Gutachten soll die Fakten bewerten und Empfehlung zum weiteren Vorgehen geben.
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Vogelreviere im Rheinwald nach Hochwasser
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Hochwasser im Rheinwald in unregelmäßigen, periodischen Abständen ist Teil eines natürlichen Geschehens. Welche Folgen haben die Hochwasser in den wenigen verbliebenen ehemaligen Auewäldern am Oberrhein für die Brutvögel?
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Vögel im Bannwald
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Welche Waldstrukturen spielen im naturnahen Wald der Rheinauen für die einzelnen Vogelarten eine besondere Rolle ? Kartierungen von Strukturelementen wie Efeu, Totholz und Baumarten liefern Informationen zur Interpretation avifaunistischer Daten.
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