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Autor(en):
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Michael Streckfuß
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Originalartikel: |
Redaktion waldwissen.net (LWF, M. Streckfuß). (2006): Dossier Energieholz. http://www.waldwissen.net/.
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Online-Version: |
Stand: 21.08.2008
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Redaktion:
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LWF, D
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Verfügbare Sprachen:
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Druckansicht
deutsch
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Energieholz
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Energie im Holz: aus Lärchenholz synthetisierter
Biokraftstoff. Foto: R. Rosin.
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Holz zum Heizen kommt in Mode und viele Leuten denken bei
diesem Thema sofort an ein gemütliches Feuer und knisternde Scheite im Kamin.
So mancher verbindet damit aber auch Schweiß und Mühen bei der Beschaffung und
Aufbereitung der Scheite.
Und tatsächlich, in zahlreichen Privathaushalten ist beides
heute wieder mehr denn je Realität, denn die hohen Energiepreise haben viele
dazu angeregt, nach Alternativen zu suchen. Neben der dadurch aktuell stark
steigenden Nachfrage nach Scheitholz wird ein immer größerer Teil des
Energieholzes heute in Form von Hackschnitzeln und Pellets geordert. Das ist
zwar weniger romantisch, dafür aber inzwischen genau so komfortabel und
effektiv wie Öl und Gas.
Die starke Nachfrage nach Pellets führte dazu,
dass in vielen Sägewerksbetrieben Pelletieranlagen angegliedert wurden und 2006
in Straubing/Bayern sogar die bis dahin größte, reine Pelletieranlage Europas
in Betrieb gehen konnte. Parallel dazu erreichen auch die Verkaufszahlen entsprechender
Heizungsanlagen neue Höhen. Und die Errichtung neuer Biomasseheizkraftwerke ist
nach der Neufassung des "Erneuerbare Energien Gesetz" (EEG) von
August 2004 nochmals richtig in Schwung gekommen. All dies zeigt das hohe
Potenzial von Energieholz für die regionale Wertschöpfung und bei der Schaffung
neuer Arbeitsplätze gerade im ländlichen Raum.
Neue Rentabilität
So eröffnen sich speziell dem Waldbesitzer neue regionale
und überregionale Möglichkeiten, um auch bisher unwirtschaftliche
Holzsortimente gewinnbringend verwerten zu können.
Noch interessanter erscheint zunehmend die Chance, Energieholz ganz gezielt als Energiewald in Form einer Kurzumtriebsplantage anzubauen, statt es
nur als willkommene "Nebenwertschöpfung" wahrzunehmen. Vor allem
Besitzer landwirtschaftlich weniger rentabler Flächen können sich damit eine
sehr interessante, alternative Einkommensquelle schaffen. Die oft hohen Anfangsinvestitionen für Heizkraftanlagen
oder Energiewälder können derzeit durch die Nutzung verschiedener
Förderangebote des Bundes und der Länder "entschärft" werden.
Allerdings zwingt der Umgang mit Energieholz im großen
Maßstab bei der Ernte, Herstellung, Transportlogistik, Lagerung und
Verbrennungstechnik zu einem hohen Mechanisierungsgrad. Der starke Rationalisierungsdruck
führt oft zur Spezialisierung und erfordert neben viel Technik auch viel Wissen.
Im kleineren Maßstab, beispielsweise für den Eigenbedarf
oder im Rahmen einer kleinen, regionalen Kooperation sind aber auch Arbeitsverfahren
mit einem geringeren Einsatz von Technik oder sogar mit den auf einem
landwirtschaftlichen Betrieb bereits vorhandenen Mitteln lukrativ.
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Scheitholzstapel. Foto: Holzabsatzfonds.
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Nebeneffekte
Selbstverständlich hat Energieholz auch Schattenseiten. So
gibt es durchaus Bedenken, dass auf manchen Böden der Nährstoffhaushalt
beeinträchtigt werden könnte, wenn längerfristig bei der Holzernte neben dem
Stamm nun auch noch jede Baumkrone als Hackschnitzel abgefahren wird. Denn dies
ist ein regional inzwischen häufiger angewandtes Verfahren, weil so nebenbei
auch der Borkenkäfer günstig bekämpft werden kann.
Ebenfalls nicht von der Hand zu weisen ist die Befürchtung der Holzwerkstoff-
und Papierindustrie, wonach die Förderung der Energieholzbranche zu einer
künstlichen Konkurrenz um die Rohstoffe und damit zu hohen Preisen für alle
führt.
Und in Zeiten von Fahrverboten wegen hoher Feinstaubbelastung werden die in
diesem Bereich relativ hohen Emissionen bei Holzverbrennungsanlagen schon bald
dazu führen, dass noch schärfere Auflagen erfüllt werden müssen.
Doch bei aller Skepsis stehen die weit überwiegenden
Vorteile bei der Verwendung von Holz als Energieträger außer Frage. Und
jenseits der regionalen Vorteile hat die Verwendung von Energieholz ja noch
weitere, globalere Facetten. Allen voran natürlich die Neutralität bei der CO2-Bilanz.
Auch die Versorgungssicherheit ist ein nicht zu verachtender Pluspunkt - es
gibt eben keine Holzpipeline, die von außen abgedreht werden könnte!
Das ist noch nicht alles
Neben der mehr oder
weniger direkten Verbrennung von Holz gibt es noch eine Reihe weiterer Verfahren,
um die Energie im Holz zu nutzen. Zum Beispiel arbeiten vor allem Ölkonzerne
daran, aus dem Holz flüssige und gasförmige Treibstoffe zu synthetisieren,
Stichwort "Biomass To Liquid" (BTL). Zum Teil sind die Arbeiten
bereits aus dem Experimentierstadium heraus, kämpfen aber immer noch mit den
relativ geringen Wirkungsgraden im Vergleich zur direkten Verbrennung.
Fazit: Energieholz ist ein aussichtsreicher, neuer Markt mit
viele Akteuren, bekannten und unbekannten Hürden und damit einem hohen Bedarf
an Fakten und Informationen, wie sie auch in den folgenden Dokumenten zu finden
sind.
Gliederung des Dossiers mit Links zu den Themenbereichen
A) Energieholzmarkt
B) Energiewälder und Hackschnitzel
C) Biomasseheizkraftanlagen
D) Energiegehalt und Technik
E) Biomasseförderung
F) Holzasche
Energieholzmarkt
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Energieholzmarkt Bayern
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Energie ist knapp und teuer. Als Reaktion darauf nimmt die Erschließung so genannter erneuerbarer Energien stark zu. Dies hat große Auswirkungen auf den Markt für Holz, Holzfeuerungsanlagen und Biomasseheiz(kraft)werken. Entsprechend wichtig ist die Analyse der aktuellen und der künftigen Situation.
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Energiewälder und Hackschnitzel
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LWF-Merkblatt Nr. 19
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Energiewälder schaffen enorme Zuwächse. Pro Jahr und Hektar wächst eine Holzmenge heran, deren Verbrennung etwa 5.000 Liter Heizöl einspart. Der Anbau lohnt sich besonders zur Hackschnitzelerzeugung für die eigene Heizanlage. Dieses Merkblatt zeigt, wie man Energiewälder anbaut und erntet.
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Hackschnitzel aus Fichtenkronen
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Forstschutz, der nichts kostet sondern sogar Einnahmen bringt. Das ist kein Wunschtraum sondern für manche Forstbetriebe in der Nähe von Holz-Heizkraftwerken immer öfter Realität.
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Von der Pappel bis zum Hackschnitzel
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Die Erntekosten entscheiden maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit von Energiewäldern. Eine höhere Mechanisierung hilft die Kosten zu optimieren.
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LWF-Merkblatt Nr. 10
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Auch Hackschnitzel müssen mit anderen Energieträgern wirtschaftlich konkurrieren. Wichtigste Stellschraube sind dabei die Bereitstellungskosten der jeweiligen Verfahren.
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Hackschnitzel richtig lagern
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Eine kritische Phase bei Verwendung von Hackschnitzeln ist die Lagerung. Hier besteht die Gefahr von Substanzverlust und Gesundheitsschäden durch Schimmelbildung.
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Pappelkurzumtrieb
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Der Anbau schnellwachsender Baumarten wie Pappeln oder Weiden auf ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen bietet eine gute und zukunftsorientierte Möglichkeit, Energieholz zu produzieren. Dabei werden diese Flächen im Kurzumtrieb bewirtschaftet, d. h. bereits wenige Jahre nach der Anpflanzung werden die Bäume geerntet.
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Kurzumtriebsflächen
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Die Verbrauchsprognosen der Papierindustrie für Rundholz und Sägenebenprodukte gehen von einer deutlichen Steigerung aus, ähnliches gilt für die thermische Nutzung von Holz. Mit Kurzumtriebsplantagen lässt sich ein höherer Deckungsbeitrag erzielen als mit herkömmlichen Ackerfrüchten.
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Neuer Hackerservice im Internet
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Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) bietet zur Borkenkäferbekämpfung einen neuen Service für alle Waldbesitzer. Unter www.lwf.bayern.de sind über 50 Unternehmen abrufbar, die über kranbeschickte Hacker verfügen.
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Waldhackschnitzelgewinnung
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Will man auf dem Energieholzmarkt konkurrenzfähig sein, müssen Rationalisierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Große Stückmasse und hoher Massenanfall je Hektar bieten gewaltige Vorteile.
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Energiegehalt von Hackschnitzeln
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Nicht jeder Schüttkubikmeter Hackschnitzel hat den selben Heizwert. Verschiedene Faktoren können diesen Wert deutlich beeinflussen.
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Energiewälder und Ökologie
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Schnell wachsende Energiewälder gelten als wenig ökologisch. Neuere Untersuchungen zeigen darin jedoch eine höhere Artenzahl als auf Ackerflächen. Demnach scheint sich beispielsweise auch die Spinnenpopulation ähnlich wie in einem Niederwald zu entwickeln.
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Biomasseheizkraftanlagen
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Heizkraftwerke in Norditalien
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In den alpinen Regionen Italiens wurde der Einsatz von Bioenergie gefördert und führte zu einer Anzahl von Fernheizkraftwerken größerer Leistung. Dabei stammt der überwiegende Anteil der Hackschnitzelmasse aus der Holzindustrie, obwohl das forstliche Potenzial zur Produktion von Waldhackschnitzeln durchaus gegeben wäre.
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Umfrage Biomasseheizwerke
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Heiz- und Kraftwerke für Biomasse sind in Bayern auf dem Vormarsch. Die Ergebnisse einer Wiederholungsumfrage unter den Betreibern ermöglichen es, die aktuelle Lage auf diesem neuen Markt einzuschätzen.
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Biomasse-Heizkraftwerk Pfaffenhofen
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Etwa 1.000 Srm Hackschnitzel benötigt das Biomasse-Heizkraftwerk in Pfaffenhofen pro Werktag. Mit einer Vergütung von 46 EUR/t Trockenmasse frei Werk ist es ein interessanter Zusatzverdienst für private Waldbesitzer in der Region.
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Eigenes Holz, eigene Hackschnitzel
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Was machen die anderen? Die Möglichkeit, auch mal den Kollegen jenseits der nächsten Nachbarn über die Schulter zu schauen, hat immer Potenzial für neue Ideen. Eine lockere Interviewreihe stellt ausgewählte Betriebe von Waldbesitzern in Bayern vor.
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Energiegehalt und Technik
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LWF-Merkblatt Nr. 20 – Scheitholz
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Mit Holz zu heizen galt lange Zeit als beschwerlich und überholt. Erst mit dem Anstieg der Gas- und Ölpreise gewinnt Holz als Energieträger wieder zunehmend an Bedeutung.
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Holzenergie
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Nur rund die Hälfte des schweizerischen Holzzuwachses wird heute genutzt. Mit der ungenutzten Holzmenge liessen sich rund 500'000 Einfamilienhäuser beheizen. Das dritte Landesforstinventar, dessen Feldaufnahmen 2004 begonnen haben, soll mehr Informationen über dieses Energiepotential liefern.
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LWF-Merkblatt Nr. 12 - Energieinhalt Holz
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Holz ist ein umweltfreundlicher Energieträger und kommt wieder in Mode. Holz ist jedoch nicht gleich Holz. Die Energieausbeute hängt sowohl von der Holzart als auch von der Aufbereitung ab.
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Aus Restholz wird Energie
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Kronenrestholz wird immer mehr zum wertvollen Rohstoff. Um die teuren Hacker effektiver zu nutzen, sollen Bündelaggregate die Konzentration und Qualität des Rohmaterials erhöhen. Eine Arbeitsstudie soll helfen, diese in Mitteleuropa neue Maschinenkombination einzuschätzen.
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Vom Stamm zum Scheit
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Scheitholz wird mit den unterschiedlichsten Verfahren hergestellt, von der motormanuellen Aufarbeitung und dem Spalten mit der Axt bis hin zum Einsatz vollautomatischer Sägespaltmaschinen.
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Biomasseförderung
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Argumente für Biomasse
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Die Nutzung von Biomasse zur Energiebereitstellung wird in Bayern seit den 1990er Jahren stark gefördert. Entsprechend steigt die Zahl von Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen und –heizkraftwerken. Viele Gründe sprechen dafür, diesen Trend weiterhin zu fördern.
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Planung von Holzheizwerken
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Die Errichtung eines Holzheizwerkes ist eine ökologisch hervorragende Investition. Damit sie auch wirtschaftlich zum Erfolg führt, bietet die Initiative "Qualitätsmanagement Holzheizwerke" Unterstützung bei der Planung und Realisation der Anlage an.
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Zwanzig Jahre Sicherheit
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Das "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) wurde 2004 aktualisiert und erleichtert seitdem durch neue Mindest- und Sondervergütungssätze den Betrieb von Biomasseheizkraftwerken deutlich. Auf der anderen Seite wird Strom aus Biomasse dadurch trotzdem nur geringfügig teuerer.
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Biomasseförderung
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Veraltete Heizungsanlagen müssen erneuert werden. Dank vieler staatlicher Förderprogramme kann man inzwischen auch umweltfreundlichere Varianten auf Basis von Biomasse auswählen, ohne wirtschaftliche Abstriche machen zu müssen.
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Bundesförderung für Holzzentralheizungen
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Regenerative Energien sind in Zeiten hoher Ölpreise immer beliebter. Auch das Bundesumweltministerium trägt dem Rechnung indem es ein neues Marktanreizprogramm startet.
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Holz zum Heizen - Öl zum Fahren
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Erneuerbare Energien spielen in der Energiepolitik der Bayerischen Staatsregierung eine große Rolle. Sie sollen nicht nur Klima und Ressourcen schonen, sondern auch die Wirtschaft stärken. Der Biomasseanteil am Primärenergieverbrauch soll daher mittelfristig von derzeit 4% auf 5% angehoben werden.
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Holzasche
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Holzasche-Recycling im Wald
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Mit zunehmender Nutzung von Holz als Brennstoff für Feuerungen fällt immer mehr Holzasche an. Weil diese Asche nährstoffreich ist und Jahrhunderte lange Nutzung den Waldböden viele Nährstoffe entzogen hat, macht Holzasche-Recycling im Wald durchaus Sinn. Neben den Chancen gibt es allerdings auch Risiken.
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Holzenergieinitiative Baden-Württemberg
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Die Nutzung erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Bestandteil in den Bemühungen neue Energiequellen zu erschließen. Dabei ist Holz in Mitteleuropa eine der wichtigsten Ressourcen für den Ausbau CO2-neutraler Energieträger. Zur Erreichung der energiepolitischen Ziele gehört auch die Klärung der Frage der Ascheverwertung.
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Holzasche-Kreislaufkonzept
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Bei der Verbrennung von Holz bleibt Holzasche übrig, in der basische Elemente wie Calcium, Kalium und Magnesium angereichert sind, die gleichzeitig wertvolle Pflanzennährstoffe sind. Angesichts großflächig versauerter Waldböden erscheint die Rückführung der mit der Holzbiomasse den Wäldern entzogenen Basizität in Form von Holzasche sinnvoll.
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Holzascheausbringung und Abfallrecht
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Beim Betrieb von Holzfeuerungsanlagen fällt Holzasche als Abfall an. Diese Aussage klingt plausibel, sie muss jedoch erst der rechtlichen Überprüfung standhalten, ob es sich bei einer solchen Holzasche überhaupt um Abfall im Sinne des Abfallrechts handelt.
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Holzasche: Zurück in den Wald?
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Bei der Verbrennung von Holz fällt Asche in der Grössenordnung von 1 bis 2 Gewichtsprozenten an. Wohin mit dieser Asche? Schweizer Forscher untersuchen, wie die Holzasche-Ausbringung in den Wald das Ökosystem beeinflusst.
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