| Dokumentinformationen |
|
Autor(en):
|
Redaktion waldwissen.net - BFW
|
|
Originalartikel: |
-
|
|
Online-Version: |
Stand: 19.08.2008
|
|
Redaktion:
|
BFW, A
|
|
Verfügbare Sprachen:
|
Druckansicht
deutsch
français
|
Klimawandel und Auswirkungen auf die Forstwirtschaft
Der
Waldbewirtschafter wird vor den Folgen des Klimawandels den Kopf nicht in den
(Wüsten-)Sand stecken
können. Denn sicher ist: wüstenartige Bedingungen werden in unseren Breiten
nicht vorherrschen, Panik ist nicht angebracht. Der Alpenraum erwärmt sich
jedoch derzeit rascher als Europa oder die Welt, sagen viele Wissenschafter.
Der Waldbewirtschafter muss jetzt schon viele Entscheidungen unter gewissen
Unsicherheiten und Rahmenbedingungen treffen. Der Klimawandel kommt nun hinzu.
Diesen muss er künftig bei seiner Risikoabschätzung berücksichtigen (Mit
welcher Baumart verjünge ich? Mit welchem Saat- oder Pflanzgut?). In diesem Dossier versuchen Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, den Klimawandel und seine Auswirkungen
auf die Forstwirtschaft aus ihrem Fachbereich heraus zu beleuchten und
Empfehlungen für Maßnahmen zu geben.
Steigt Gefährdungspotenzial durch Schädlinge?
Wenn sich Temperaturen und Niederschläge ungünstig verändern, dann steigt auf gewissen Standorten das Risiko für die forstlich wichtige Baumart Fichte, da sie einerseits physiologisch geschwächt wird und andererseits Schädlinge günstigere Bedingungen vorfinden. In welchen Regionen ist also das Gefährdungspotenzial für Fichte unter der angenommenen Klimaveränderung höher als bisher? Inwieweit können negative Auswirkungen durch Baumartenwahl und -mischung sowie Waldbehandlung verringert werden? Antworten auf diese Fragen sind zum Teil möglich, die Beiträge dieses Dossiers sollen ihnen den Stand des Wissens und Denkanstöße dazu liefern. Die Beiträge sind gegliedert in die Blöcke:
- Klimaveränderung
- Ökologie und Waldbau
- Waldschutz
Klimaveränderung
|
Die Rolle des Waldes im CO2-Haushalt
|
 |
|
In diesem Beitrag wird die wichtige Rolle des Waldes im Klimawandel und dessen Wirkungen auf den Kohlenstoffhaushalt erörtert, zudem wird auf die Wechselwirkung zur Holzwirtschaft hingewiesen.
|
|
|
|
Hitzesommer 2003
|
 |
|
Der Sommer 2003 war auch forstlich ein einschneidendes Ereignis. Die Auswirkungen beschäftigten fast alle forstlichen Fachgebiete und führten bereits im Folgejahr zu einer Reihe interessanter Beobachtungen und neuer Erkenntnisse.
|
|
|
Diskussionsstand zu Klimaänderungen
|
 |
|
Die Anzeichen einer größeren Änderung des Klimas in Mitteleuropa mehren sich. Dies wird auch Auswirkungen auf die Wälder Mitteluropas haben.
|
|
|
|
Risiko und Klimawandel
|
 |
|
Derzeit herrscht eine große Unsicherheit darüber, in wieweit sich der prognostizierte Klimawandel auf Schäden im Wald auswirken könnte. Der Beitrag demonstriert deshalb anhand einer Fallstudie, worauf bei der Erfassung und Bewertung von Risiko geachtet werden sollte.
|
|
|
Klimaerwärmung und Boden
|
 |
|
Durch eine künstliche Erwärmung des Bodens um 3°C wurde die Kohlendioxid-Emission des Bodens beeinflusst, die Bodenatmung erhöhte sich um etwa 30%. Wenn dieser Trend anhält, wird der Boden-Kohlenstoffvorrat der Bergwälder durch die globale Erwärmung drastisch verringert.
|
|
|
|
Klimaszenarien und ihre Auswirkungen
|
 |
|
Mit unterschiedlichen Klimamodellen wird versucht, globale Klimatrends vorherzusagen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit Verfahren, die Klimavorhersagen auch für Baden-Württemberg und die dortige Forstwirtschaft ermöglichen.
|
|
Ökologie und Waldbau
|
Genetik und Klimawandel
|
 |
|
Die meisten österreichischen Wälder werden natürlich verjüngt. Angesichts eines Klimawandels stellt sich die Frage, ob die nachfolgenden Baumgenerationen auch unter den sich ändernden Umweltbedingungen die von ihnen erwartete Leistung (Holzproduktion, Schutzwaldfunktion, etc.) erbringen können.
|
|
|
|
Phänologische Trends bei Waldbäumen
|
 |
|
Die Klimaerwärmung beeinflusst viele phänologische Eintrittstermine. In der Schweiz beträgt die Verfrühung in den letzten 50 Jahren bei den Blühphasen 21 Tage, bei der Blattentfaltung und beim Nadelaustrieb 15 Tage, bei der Blattverfärbung neun Tage.
|
|
|
Palmen am Chiemsee?
|
 |
|
Waldbau als Investition ins nächste Jahrhundert lässt sich nicht kurzfristig korrigieren. Eine waldbauliche Reaktion auf den Klimawandel muss daher wohl überlegt sein.
|
|
|
|
Wald und Klimawandel
|
 |
|
Der Klimawandel lässt nicht nur dem Eisbären das Eis unter den Füssen wegschmelzen, er beeinflusst auch unseren Wald. Am "Forum für Wissen" 2006 zum Thema "Wald und Klimawandel" diskutierten Wissenschaft und Praxis über die Zukunft des Schweizer Waldes.
|
|
|
Klima und Standort
|
 |
|
Die prognostizierte Änderung der Temperatur- und Niederschlagsverhältnisse wird gravierende Auswirkungen auf die Vegetation haben. Eine Herausforderung für die Waldbewirtschaftung, da waldbauliche Entscheidungen (wie Baumartenwahl) langfristig wirken und künftige Entwicklungen der Umwelt vorwegnehmen müssen.
|
|
|
|
Klimaänderungen und Forst
|
 |
|
Eine deutliche Änderung des aktuellen Klimas ist nicht mehr wegzudiskutieren und Reaktionen des Ökosystems Wald sind bereits heute messbar.
|
|
|
|
|
|
Waldbaukonzepte im Klimawandel
|
 |
|
Welche Konsequenzen hat die Wahl einer Waldbau-Strategie unter geänderten Klimabedingungen? Zur Beantwortung dieser Frage bietet sich die modellgestützte Szenarioanalyse an, bei der Antworten auf die Frage „Was wäre, wenn....?“ mit Hilfe eines Waldökosystemmodells gegeben werden.
|
|
|
Dynamisierte Einstufung der Baumarteneignung
|
 |
|
Mit dem Klimawandel entsteht für die Standortskunde eine neue Aufgabe: Sie soll nun nicht nur die aktuelle Baumarteneignung beurteilen, sondern diese auch für weit in der Zukunft liegende Phasen der Bestandesentwicklung dynamisch einschätzen.
|
|
|
|
Anpassung an Klimawandel
|
 |
|
Das Jahr 2003 brach klimatisch alle Rekorde. Wenn nur die mildesten Prognosen der Klimaforscher zutreffen, werden noch weit extremere Jahre auf uns zukommen. Dadurch ist die Forstwirtschaft schon jetzt dazu gezwungen, den Wald von heute dem Klima von morgen anzupassen.
|
|
|
Waldbau und Klima
|
 |
|
Der Sachstandsbericht der Vereinten Nationen zum Klimawandel lässt keinen Zweifel an der Klimaänderung. Temperaturanstieg, mehr Stürme und längere Trockenzeiten werden zur Gewissheit. Anders als in der Landwirtschaft überwiegen im Wald die Risiken. Was tun?
|
|
|
|
Waldbauliche Handlungsmöglichkeiten
|
 |
|
Aufgrund des Klimawandels, der langfristige Auswirkungen auf den Wald erwarten lässt, müssen sich auch waldbauliche Strategien an langfristigen Zielen orientieren. Der Artikel stellt Möglichkeiten vor, wie diese Problematik in der forstlichen Planung umgesetzt werden kann.
|
|
|
Gibt es eine „Trockentanne“?
|
|
|
Schon seit über 150 Jahren taucht immer wieder die Frage auf, ob es eine "Trockentanne" in Franken gibt. Angesichts einer möglichen Klimaveränderung gewinnt die Beschäftigung mit dieser Frage an Aktualität.
|
|
|
|
Waldschutz
|
Forstinsekten im Klimawandel
|
 |
|
Haben wir aufgrund des Klimawandels mit einer Zunahme von Insektenschäden im Wald zu rechnen? Um dazu fundierte Aussagen treffen zu können, bedarf es jedoch einer umfassenden Analyse aller Einflüsse und Wechselwirkungen, um der Komplexität dieser Ökosysteme gerecht zu werden.
|
|
|
|
Insekten auf dem Vormarsch
|
 |
|
Insekten gehören zu den Gewinnern der Klimaerwärmung. Unter den Neueinwanderern sind allerdings viele Arten mit invasivem Potenzial. Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft werden den Faunenwechsel besonders stark zu spüren bekommen.
|
|
|
Neue Schadinsekten
|
 |
|
Begünstigt durch den Klimawandel wandern Schadorganismen aus wärmeren Gebieten nach Mitteleuropa ein, unter anderem nach Österreich. Darüber hinaus werden Forst- und Holzschädlinge durch den weltweiten Handel mit Verpackungsholz eingeschleppt, die sich im Falle unzureichender phytosanitärer Bekämpfungsmaßnahmen ausbreiten können.
|
|
|
|
Klimawandel und Biotische Schäden
|
 |
|
Die Auswirkungen kurzfristiger Witterungseinflüsse auf die wichtigsten Forstschädlinge lassen sich meist gut abschätzen. Dies trifft jedoch keineswegs auf die Auswirkungen einer längerfristigen Änderung der Witterung im Zuge des Klimawandels zu.
|
|
|
Der "Käfersommer" 2003
|
 |
|
Borkenkäfer mögen es warm und trocken, Fichten eher kühl und feucht. Borkenkäfer mögen Fichten, denen es schlecht geht, was seit dem Supersommer 2003 häufig der Fall ist. Somit steht es 2:0 für die Borkenkäfer – eine Gefahr, die 2004/05 noch nicht überstanden ist.
|
|
|
|
Klimaerwärmung und Borkenkäfer
|
 |
|
Welche Auswirkungen hat eine Klimaerwärmung auf die Borkenkäferentwicklung? Antworten auf drei häufig gestellte Fragen zu Zahl der Generationen, Flugverhalten und Arealausdehnung finden Sie hier.
|
|
|
Hunde gegen Borkenkäfer
|
 |
|
Hunde im Einsatz gegen winzige Borkenkäfer in den Baumstämmen? Was zunächst skurril und abwegig erscheint, ist doch die logische Konsequenz aus dem seit langem bewährtem Einsatz von Hunden in der Drogen- und Sprengstofffahndung.
|
|
|
|
Klimawandel und Borkenkäfer
|
 |
|
Durch den Temperaturanstieg in allen Höhenstufen verlängert sich nun der Zeitraum, in dem eine Entwicklung der Borkenkäfer möglich ist. Andererseits läuft die Generationsabfolge auch in den Hochlagen rascher ab, weshalb mehr Borkenkäfer gebildet werden können.
|
|
- Wie beurteilen Sie diesen Beitrag?